Krebs in der Tiefe verstehen

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Die Diagnose Krebs löst bei vielen Menschen eine heftige Angstreaktion hervor. Er wird dann oft auf „Teufel komm raus!" mit allen Mitteln die der modernen und alternativen Medizin zur Verfügung stehen bekämpft. Krebs wird als einen Feind angesehen, den man ausrotten, den man weg operieren muss. Durch Chemotherapie und Bestrahlung möchte man zusätzlich der Möglichkeit eines Rückfalls begegnen. Die Angst ist sehr groß, da Krebs trotz aller Maßnahmen immer noch als ein Todesurteil dargestellt wird. Nur wenige Menschen behalten die Nerven und fragen sich ob Krebs nicht doch „Sinn" macht.

Mittlerweile gibt es aber eine ganze Reihe von Menschen, bei welchen sich durch das wirkliche Verstehen, was Krebs ist, so dass sie in der richtigen Weise reagieren und Maßnahmen einleiten konnten, eine völlige Heilung einstellte. Diesen Menschen wurde klar, dass Krebs eine notwendige Erscheinung ist, welche mit unserem „geistigen Immunsystem" zusammenhängt. Es gibt viele seelische Misshandlungen, Schocks und Verletzungen die jahrelang, sogar jahrzehnte- und jahrhundertelang unseren emotionalen Körper belasten. So können sich diese seelischen Probleme anhäufen und dann, wenn ein bestimmtes Maß erreicht ist quasi „überfließen und sich in psychischen Krankheiten wie, Depressionen, Neurosen, Selbstmordtendenzen zeigen oder sie werden im materiellen Körper zur Verarbeitung weitergeleitet. Da es sich um seelische Gedanken, gekoppelt mit starken Emotionen handelt, sind die im Körper entstehenden Gifte hochgradig aggressiv. Somit haben wir es mit verschiedenen Krebstumoren zu tun, mit verschiedenen „Krebs-Persönlichkeiten", geprägt von den einzigartigen Erfahrungen und Kränkungen, die jeder Mensch individuell erlebt hat. Aus dieser Sicht ist jede Krebserkrankung etwas Gutes, da Krebs durch sein Entstehen verhindert, dass wir an Seele und Geist erkranken. Es fällt auf, dass seelisch-geistig Kranke körperlich vollkommen gesund sind. Das ist eigentlich der Beweis dafür, dass emotionale Belastungen sich besonders in der Psyche entladen. Um Krankheit auf einer tieferen Ebene zu verstehen, gilt es zu lernen, dass alles im Körper nach einer spezifischen Gesetzmäßigkeit geschieht. Eine Krankheit ist in Wirklichkeit die Maßnahme des Körpers ein Ungleichgewicht im Körper wieder auszugleichen. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wusste man, dass die Bindegewebsflüssigkeit, welche die Organe umgibt, innerhalb von Sekunden auf unsere Gemütslage reagiert. Eine fortgesetzte destruktive Haltung wird also schon bald entsprechende Organe schädigen können. Um wieder gesund zu werden, ist es also in erster Linie notwendig in sein seelisches Gleichgewicht zu kommen, den Konflikt in ehrlicher Selbstbetrachtung zu lösen.

Der Lösung des Lernthemas
folgt die Heilungsphase, in der auf allen Ebenen Wiederherstellungsprozesse stattfinden.

Es handelt sich also nicht um ein zufälliges, sondern um ein geordnetes, abgestimmtes, wohl koordiniertes, aus einer Ursache erfolgendes Geschehen, welches der Mensch durchlebt. Der Körper hat also mit dem Krebs ein „Auslassventil" für die Giftstoffe produziert, wie dies auch August W. König bereits Anfang des 20. Jahrhunderts(!) in seinem Buch zum Thema Krebs schreibt:
„Anstatt das Übel, Säftedegeneration, an der Wurzel zu fassen, schneidet die hohe (medizinische) Schule die Teile ab oder aus, an denen die Ausscheidung stattfindet. So hat man im letzten Sommer einem noch jungen Mann, dessen Säfte aber gründlich verdorben waren, den Arm, an dem die Ungehörigkeiten sich ausschieden, abgesäbelt und sich mit solch wahrhaft „wissenschaftlichem" (?) Beginnen noch gebrüstet. „Der arme Mann wird sterben", sagte ich, als ich das Unerhörte vernahm, und nach sechs Monaten war er eine Leiche. Natürlich! Die Unreinlichkeiten blieben nunmehr im Körper, ihrer Abzugsquelle beraubt, so dem Gesamtlebenstriebe den Tod bringend (...)."

Aus vielen einzelnen „Bausteinen" entsteht eine „Krebs-Persönlichkeit". Der Krebstumor reagiert stark auf Angst. Wenn der Patient vom Arzt die Krebsdiagnose erfährt mit den entsprechenden schulmedizinischen Vorstellungen, reagieren die meisten Menschen mit starker Angst, was sich dann gerade in vermehrtem Krebswachstum auswirkt. Worauf der Arzt dem Patienten noch mehr Druck macht und erklärt, es müsse jetzt sofort gehandelt werden.

Der Krebstumor, ein „Ausflussventil"

Durch das Verständnis, dass der Krebstumor in Wirklichkeit ein Ausflußventil für Entgiftungsprozesse im Körper ist, und somit praktisch bereits eine Heilungsmaßnahme des Körpers darstellt, könnte schon einmal diese panische Angst wegfallen. Wenn er jetzt noch dem Krebs mit tiefempfundener Liebe begegnen würde, unterstützt auch dadurch, dass er immer wieder seine Hände auf die entsprechende Stelle legt, könnte er beobachten, wie sich der Krebs beruhigt und sogar zu schrumpfen anfängt. Denn Liebe, ist das was der Krebstumor am dringendsten braucht, da er ja aus lieblosen Gefühlen entstanden ist, wie auch aus Verletzungen, Selbstaufgabehaltungen, seelischen Misshandlungen, Schocks und auch karmischen Ausflussprozessen (siehe Erklärung weiter unten).

Diese Schrumpfung, findet im Wechsel mit einer Zunahme statt, wenn noch äußere Blockaden zu verarbeiten sind. Sobald ein Tumor etwas schrumpft, wird der materielle menschliche Körper mit Schlackenstoffen überschwemmt. Bestimmte Werte in der Blutanalyse sind dann auch dramatisch verändert. Leider sind die Ärzte aufgrund einer Blutanalyse nicht im Stande zu erkennen, ob diese Gifte abtransportiert werden, was hier der Fall ist, oder weiter im Körper angereichert werden. In dieser Phase fühlt sich der Kranke entsprechend geschwächt, müde, schläfrig oder schwindelig. Der Tumor ist aber bald danach in der Lage weitere schädliche Gefühle aus dem emotionalen Bereich anzunehmen um diese wiederum zu verwandeln. So geht es weiter, bis die emotionale Blockaden außerhalb des Körpers vollständig abgebaut sind. Erst dann hat ein Krebstumor seine entgiftende Funktion erfüllt und zeigt sich bereit, endgültig zu schrumpfen.

Der Tumor bezieht immer wieder Energie aus unguten Erfahrungen und Gefühlen, welche im Seelenkörper gespeichert waren und nun in den Körper ausfließen. Dadurch kommen die Energieblockaden im Seelenkörper in Bewegung. Das bedeutet wiederum eine auffällige emotionale Instabilität für den Krebskranken. Der Krebskranke erlebt während dieser Zeit ein Wechselbad der Gefühle. Er ist leicht reizbar, erinnert sich an längst vergessene Erlebnisse, die ihm in der Kindheit, Jugend oder Partnerschaft sehr verletzt haben. Der Kranke erlebt Wutanfälle, Angst, Verzweiflung, Weinkrämpfe. Das ist normal, da der Krebs sich auch in Emotionen ausleiten lässt. Deswegen haben Menschen, die ihre Emotionen ehrlich und rechtzeitig ausdrücken und aufarbeiten, auch keinen Krebs. Besser ist es also de Emotionen zu bearbeiten, bevor sie zu Krebs werden.

Was passiert, wenn Krebs operativ entfernt wird ?

Wenn er „unreif" ist, entsteht nach der Operation ein neuer Tumor, da im seelischen Bereich die gesamte Kette der zu entsorgenden Emotionen noch vorhanden ist. Wird ein Krebstumor mit Chemotherapie oder mit/und Bestrahlung therapiert (das passiert meist nach einer Operation) dann hat das auch Auswirkungen auf die im Seelenkörper befindlichen Blockaden. Diese werden durcheinandergewirbelt, verschoben oder sogar aufgelöst, so dass chaotische Zustände entstehen. Die Überraschung ist groß, wenn die sogenannten äußerlich aufgelösten Blockaden sich verstärkt wieder manifestieren und zwar mit solch einer Wucht, dass sich sogar die normalen Zellen zu Krebszellen umpolen. Es werden sich also wieder Krebstumore bilden und das auch noch in verstärkter Form.
Es hängt in diesem Fall sehr davon ab, wie viel im Körper abgebaut worden ist, oder anders gesagt, in welchem Reifestadium wurde Krebs operiert und wie viele seelische krankmachende Blockaden waren noch vorhanden. So kann es vorkommen, dass ein Krebskranker trotz Chemotherapie gesundet und ein anderer durch die jetzt massiv auftretenden Tumore seiner Erkrankung erliegt.

Ist es da nicht möglich, die Blockaden, solange sie sich noch im Seelenkörper befinden und noch nicht im physischen Körper zu Erkrankungen geführt haben, einfach wegzuschieben, damit sie nicht eine so große Belastung sowohl für die Psyche als auch für den Körper darstellen? Das ist tatsächlich möglich mit einer Methode , die sich energetische Re-Programmierung nennt oder durch gedankliches „Wegschieben". Nur sollte man sich fragen wo diese Blockaden dann hinwandern!

Wenn man diese Blockaden - welche die Tendenz haben sich in Krebs oder anderen Krankheiten im Körper zu entladen - von den untersten energetischen Schichten weiter nach oben verschiebt (wo sie nicht hingehören, weil sie ja gerade eben daher gekommen sind), dann behalten sie weiterhin die Tendenz bei „nach unten zu fließen", d.h. in Richtung einer stärkeren Bemerkbarmachung im Bewusstsein und dann auch im Körper des Menschen. Sie werden sogar immer verstärkter sich bemerkbar machen, durch Mitführen immer tiefer liegender „Belastungspakete" karmischer Art, je öfter der Mensch versucht, diese Themen auf diese Weise zu verdrängen. Es können sich dann auch verstärkt seelisch-geistige Krankheiten bilden. So kann der Mensch an Krebs gesunden und dann eventuell z.B. schwere Psychosen und Schizophrenien ausbilden.

Das menschliche Leben ist so geordnet, dass die zu lernenden Themen in einer bestimmten Ordnungsbahn auf den Menschen zukommen. In der Astrologie kann man diese Auslösezeitpunkte erkennen. Anders ausgedrückt kann man es auch als den Zeitpunkt verstehen, an welchem noch unerlöstes Karma auf den Menschen herunter kommt, also Handlungen (sanskrit: Karma) aus diesem oder einem anderen Leben, welche jetzt nach dem Ursache/Wirkungsprinzip „Was du säst, wirst du ernten" auf den Menschen herunter kommen und den Menschen dann mit seinem ganz spezifischen Lernthemen konfrontiert. Man konnte feststellen, dass sich dann zu diesem Zeitpunkt im Gehirn ein kleiner Punkt mit konzentrischen Kreisen zeigte, welcher auch in der Computertomographie sichtbar war. Je nach Lernthema zeigt sich dieser Punkt in einem ganz bestimmten Bereich des Gehirns und hat so auch zu einem ganz bestimmten Organ eine Verbindung. Je nach dem, wie der Mensch nun mit dem Lernthema umgeht, kann es dann zu einer Erkrankung, schwererer (Tumor) oder leichterer Art des entsprechende Organs kommen oder auch nicht.

Krebs: Hilfsmittel zum Binden
und Ausscheiden von ‚seelischen Gifte'

Man sollte den Krebs als hilfreiche Maßnahme zum Bearbeiten von unerledigten Lernthemen sehen. Wenn man die wichtige Aufgabe eines Krebstumors erkannt hat, kann leicht auch die Angst vor ihm wegfallen und stattdessen einem Anfreunden und einer Akzeptanz zum Tumor Platz machen. Wenn man dann selbst mithilft, an der Ursache zu arbeiten, sind die Heilungschancen optimal. Wie schön es ist, einen Krebstumor als Freund und Helfer anzunehmen, ihm zu helfen, seine Aufgabe erfolgreich durchzuführen, kann nur jemand empfinden, der angstfrei ist. Es ist sehr wichtig, dass man freiwillig und mutig seine eigene Vergangenheit verarbeitet.

Auch allgemeine Vergiftungen, falsche Ernährung, Vitalstoffe- und Vitaminmangel, belasteter Schlafplatz, Elektrosmog aller Art, auch Besessenheit, wie auch die individuelle seelische und körperliche Belastbarkeit haben natürlich eine Auswirkung auf den Heilungsverlauf. Das seelische Problem steht allerdings an erster Stelle! Sobald die seelischen Voraussetzungen als Krebsverursacher erkannt und verarbeitet werden, beginnen andere Maßnahmen, welche z.B. den Stoffwechsel aufbauen helfen, wie z.B. die Breuß-Saftkur (siehe unten), erst so richtig zu greifen, so dass der Krebstumor nach einer relativ kurzen Zeit schrumpft, sehr zur Freude des Krebskranken. Voraussetzung ist allerdings, dass keine gewaltsamen Eingriffe wie Operation, zusätzliche Vergiftung des Körpers durch Chemotherapie, Bestrahlung, den Krebs „beseitigen". Man sollte bedenken, dass Krebs von Widerstand, Hass, Wut, Verzweiflung, Selbstaufgabe, Mordgedanken und noch vielen anderen unguten Gefühlen lebt. Es ist unbedingt notwendig, solche oder ähnliche Gefühle während einer Krebserkrankung gerade dem Tumor gegenüber zu vermeiden, um die Heilung nicht zu erschweren bzw. zu verhindern.

Grundthema ‚Selbstaufgabe' bei Krebs
Die Krebserkrankung beinhaltet als seelische Ursache als Grundthema die Selbstaufgabe, d.h. man hat sich irgendwann selber aufgegeben. Ein Fall einer Frau mit Krebs macht dies deutlich: Die Ärzte sagten zu ihr, sie hätte nur noch 6 Wochen zu leben. Diese Frau fing dann an, über ihr bisheriges Leben nachzudenken und machte sich Gedanken, warum sie den Krebs bekommen hatte. Ihr wurde klar, dass sie immer für den Mann, die Kinder, die Eltern, Schwiegereltern und für andere gelebt, dabei aber ihre eigenen Bedürfnisse vollkommen vernachlässigt hatte. Sie machte sich nun daran, alle ihre bisherigen Aufgaben in der Familie zu verteilen und begann nun ihre freie Zeit sinnvoll zu gestalten. Sie kümmerte sich um ihre kreative Seite, und dadurch stieg ihre Lebensqualität wieder an. Sie fing an zu malen, besuchte ihre Freunde und nach zwei Monaten war der Krebs stabil. Sie hatte alle Autoaggresionsmechanismen abgelegt und nach weiteren sechs Monaten war der Krebs verschwunden. Sie hatte endlich den Mut aufgebracht, ihr Leben genauso zu werten, wie das des Partners, oder der Familie. Und dadurch hatte sie im wahrsten Sinne des Wortes ihr Leben gerettet.

Die Erkrankten müssen einen Sinn im Leben suchen und sehen. Denn wenn wir uns aufgeben oder keinen Sinn mehr im Leben sehen, wird der Körper nicht mehr genügend mit Lebenskraft versorgt und gerät aus dem Gleichgewicht. Die größte Hilfe ist, wenn man sich wieder mit dem Urvertrauen und der Schöpferkraft verbindet.

So besteht ein wichtiger Teil der Therapie darin, dem Erkrankten wieder zur Freude am Leben zu motivieren. In den USA gibt es ein Krankenhaus, in denen die schwerkranken Patienten Aufgaben zugeteilt bekommen. D. h. einer muss kochen, ein anderer putzen, wieder ein anderer kümmert sich um Leidensgenossen. Das Lachen wird hier ebenfalls als wichtige Therapieform eingesetzt. Diese Klinik hat einen riesigen Erfolg und wurde mittlerweile schon verfilmt. Der Film trägt den Titel des Arztes, der diese Klinik ins Leben gerufen hat - Patch Adams.

Wenn Kinder schon Krebs bekommen, dann haben sie diese Haltung und dieses Problem aus dem letzten Leben mitgeschleppt. Der erkrankte Körper bringt sie jetzt dazu, sich dem Thema der Selbstaufgabe zu stellen.
Bei Gebärmutter- oder Prostatakrebs liegt die Ursache oft in der Aufgabe der partnerschaftlichen Beziehung. Man lebt noch zusammen, hat aber die Beziehung schon aufgegeben und bringt nicht den Mut auf, die Situation zu klären. In so einem Fall, sollte die Beziehung überdacht und entweder neu belebt, oder beendet werden.

Der Brustkrebs entsteht bei Frauen, die ihre Kinder abgeben müssen und nicht wollen. Sie würden am liebsten ihre Kinder noch stillen, wenn sie schon 20 Jahre alt sind. Diese Frauen sehen dann plötzlich keinen Sinn mehr, keine Aufgabe mehr in ihrem Leben. Denn die Knoten entstehen durch die Trauer.

Bei einer Leukämie findet man oft das Thema: „Bis dass der Tod uns scheidet". Der Mensch befindet sich z.B. in einer Partnerschaft, welche man schon lange nicht mehr als eine solche bezeichnen könnte. Er hat nicht den Mut zu einer äußeren Scheidung und geht stattdessen in die Haltung der Selbstaufgabe hinein, was sich dann in einer Leukämie körperlich zeigen kann. Diese Menschen haben noch nicht gelernt, für ihre inneren Werte gerade zu stehen und haben lieber immer nachgegeben. Und dann ist auf einmal etwas geschehen, was nicht hätte geschehen sollen. Diese Menschen wollen innerlich von der Seele her eigentlich gar nicht mehr leben. Auch Konfliktsituationen, bei welchen sie sich irgendwelchen Problemen nicht mehr gewachsen sehen, wo sie das Gefühl haben, versagt zu haben, können in die Selbstaufgabe führen. Die Leukämie bekommen auch meistens, ganz zartbeseitete Menschen, die sich eigentlich nicht richtig wehren können. Die Leukämie ist auch eine „Ich zieh mich zurück" Krankheit. Eine positive Lebenseinstellung, gesunde Ernährung, gute Gedanken, einen Sinn im Leben sehen und jedem seine Verantwortung und Aufgabe geben, ist ein gutes Rezept gegen Krebs.

Naturheilkundlich kann man u. a. mit der Misteltherapie, mit der Frischsaftkur nach Breuß (Rudolf Breuß, „Krebs, Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mitteln heilbar", oder aber auch mit der indianischen Tee-Rezeptur-Flor Essence gute Erfolge erzielen. Ein weiteres naturheilkundliches Mittel ist die Kondorangorinde, welche in kleinen Stückchen gekaut werden sollte.

Was ist „Krebs" wirklich?

Die Diagnose Krebs basiert auf der „Entdeckung" dessen, was man einen Tumor nennt, anlässlich einer ärztlichen Untersuchung. Unabhängig davon, ob die Existenz dieses Tumors vom Arzt durch Abtasten (wie bei der weiblichen Brust), oder durch irgend eine andere Untersuchungsmethode festgestellt wird, beginnt bereits hier das große und tragische Missverständnis.

Das Missverständnis des Krebses besteht aus zwei grundlegenden Denkfehlern:
-erstens aus der Meinung, der Tumor sei die Ursache der Krankheit,
-zweitens aus der Meinung, ein Tumor bestehe aus Körperzellen, die sich eigenwillig vermehren, sich also der Körperkontrolle entzogen hätten.

Lassen Sie uns diese beiden Punkte im Detail untersuchen.


Punkt 1: Ist der Tumor die Ursache einer Krankheit?

Ursache und Wirkung werden in der heutigen Medizin häufig verwechselt - leider allzu oft mit tödlichen Folgen. Es ist verständlich, dass ein Tumor, der auf einen Nerv drückt und daher Schmerzen oder anderweitige Störungen verursacht, vordergründig als die Krankheit als solche betrachtet wird. Das ist aber genau so falsch, wie wenn man den abgebrochenen Ast eines Baumes als Krankheit betrachtet und daraus den Schluss zieht, dass die Lösung des Problems im Absägen des ganzen Baumes liegt.

Wenn man herausfinden will, warum ein Tumor entstanden ist, muss man nicht im Tumor selbst suchen, sondern in den Lenk- und Steuermechanismen, die dahinter liegen. Zunächst ist eine Entdeckung sehr interessant, die von Professor John Beard von der Universität Edinburgh bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gemacht wurde. Beard entdeckte, dass sich bestimmte präembryonische Zellen (sogenannte Trophoblasten), die während der Schwangerschaft entstehen, nicht im geringsten von „höchst bösartigen" Krebszellen unterscheiden. Diese Trophoblasten sind offensichtlich für das Wachstum des neuen Embryos unerlässlich, aber sie verschwinden nach dem 56. Schwangerschaftstag ganz von selbst, nachdem die Bauchspeicheldrüse des Babys das Enzym Chymotrypsin auszuscheiden beginnt.

Der bekannte Wissenschaftsautor Edward Griffin schreibt dazu: „Der während der Schwangerschaft auftretende Trophoblast weist in der Tat alle klassischen Merkmale von Krebs auf. Während er sich in der Uteruswand einnistet, breitet er sich rasch aus, und auch die Zellteilung geht rasch voran. Auf diese Weise bereitet er einen geeigneten Platz für den Embryo vor, an welchem dieser geschützt ist und mit Nahrung versorgt wird."

Dies ist der Wissenschaft sehr gut bekannt, da die Trophoblasten große Mengen an Choriongonadotropin (HCG) produzieren, welches mit einem einfachen Urintest nachgewiesen werden kann, der zu 92% zuverlässig ist. Das bedeutet im Falle eines positiven Testresultats: Wenn es sich bei dem Patienten um eine Frau handelt, ist sie entweder schwanger oder sie hat Krebs. Wenn der Patient ein Mann ist, ist Krebs die einzige Möglichkeit.

Aber dumme Frage: Tumorgewebe als Voraussetzung zur Schwangerschaft? Beginnt eine Schwangerschaft mit einem Tumor?

Wir begehen am laufenden Band den großen Fehler, unseren Körper für einen Dummkopf zu halten, für einen unfähigen Organismus, dem Fehler unterlaufen, der von Irrtümern und Ausrutschern geplagt ist. Überlegen wir doch einmal etwas gründlicher. Unser Körper besteht (nach heutigem Wissen) aus ungefähr einer Billion Zellen. Eine Billion = 1000 Milliarden. Das ist etwa 167 mal so viel wie wir heute Menschen auf der Erde haben. Anders ausgedrückt: Es könnte die Bevölkerung von 167 Planeten in der Größe unserer Erde sein, von denen jeder so dicht bevölkert ist wie unsere Erde.

Und nun kommt das Entscheidende:

Während wir uns auf der Erde seit Menschengedenken bekämpfen, zerfleischen, bekriegen, bestehlen, überfallen, vergewaltigen, misshandeln, versklaven, ausbeuten, einsperren, beneiden, seelisch und körperlich quälen, kurzum tausend mal mehr gegeneinander als füreinander leben, handeln und arbeiten,
leben und arbeiten alle 1000 Milliarden Zellen unseres Körpers (von der ersten bis zur letzten) harmonisch Hand in Hand, und alle die obengenannten Gegnerschaften sind unbekannt. Jede einzelne dieser Zellen nimmt widerspruchslos ihren Platz im Gesamtgefüge ein und erfüllt die ihr zugeordnete Aufgabe, solange dieser Körper lebt und solange sie nicht durch außenstehende Feinde (Gifte, Mikroorganismen, Verletzungen) daran gehindert wird. Nie kommt es zu Aufständen, nie zu Territorial- oder Machtansprüchen, etwa dass die Nierenzellen über die Knochenzellen regieren wollten oder die Hautzellen über die Schleimhautzellen oder irgend etwas in dieser Richtung.

Kann sich ein realistisch denkender Mensch wirklich vorstellen, dass all das nur auf der Basis eines fantastisch durchorganisierten Automatismus abläuft? Alles einschließlich des Wachstums, der Nahrungsaufnahme und Verdauung, der Fortpflanzung, der permanenten Abwehr tausender verschiedener und unkalkulierbarer Angreifer, der unkalkulierbaren Einflüsse von Klima, Luft, Wasser? Und das von der Geburt an 50, 75 oder 90 Jahre lang?

Nein, wir brauchen keine Religion zu bemühen, kein weltanschauliches Dogma irgend welcher Art, um festzustellen, dass dieser Körper nur funktionsfähig ist, wenn er eine hochintelligente Steuerung besitzt. Diese Steuerung ist selbstverständlich an strenge, an strengste Vorgaben gebunden, die in der DNS jeder einzelnen Zelle verankert sind. Aber darüber hinaus muss sie jede Menge Spielraum haben, sie muss Prioritäten setzen können, sie muss ständig viele, variable Lösungsansätze ausarbeiten und verfolgen können, wenn dieser Organismus mit seinen 1000 Milliarden Mitgliedern nicht im Chaos untergehen soll.

Noch einmal jetzt die Frage: Trophoblasten im Uterus als Wegbereiter des entstehenden Embryos: ganz offensichtlich gewollt, gesteuert. Und genau dieselben Trophoblasten sollen später plötzlich todbringende „entartete Zellen" sein? Wie passt das zusammen?

Tumore bestehen aus Zellen, die keine normalen Zellen sind. Das ist bekannt, erforscht. Man betrachtet sie als „Entgleisung". Was wäre, wenn sie im Falle eines Tumors so wenig eine „Entgleisung" wären wie die Trophoblasten, die Voraussetzung jeder Schwangerschaft sind? Was wäre, wenn die Tumore eine gewollte (von der Körpersteuerung gewollte) Erscheinung wären?

Wo entstehen Tumore? Nicht jede Körperstelle kommt dafür in Frage. Auch das sollte uns zu denken geben. Aber darauf kommen wir später noch einmal zurück. Bleiben wir im Moment bei der ersten Frage, die sich eigentlich jeder Mediziner (jeder!) angesichts einer Störung im Gesundheitszustand seiner Patienten stellen sollte: Was ist die Ursache?

Ausgerechnet dann, wenn ein Tumor „entdeckt" wird, stellt sich kaum jemals ein Mediziner diese grundlegende Frage. Vielmehr stellt er Fragen in den Raum wie
-"sollen wir operieren?" oder
-"wann sollen wir operieren?" oder
-"kann man mit einer Operation alles wegkriegen?" oder
-"müssen wir auch bestrahlen?" oder
-"brauchen wir auch Chemotherapie?"

Merken Sie, dass alle diese Fragen völlig kontaktlos im Raum hängen, weil die wichtigste und entscheidendste Frage fehlt, nämlich die nach der Ursache, nach dem Warum dieses Tumors?

Stellen Sie sich einmal vor, man würde mit der gleichen Arroganz und Ignoranz über jede Trophoblasten-Bildung im Uterus einer Frau herfallen, sofort nach dem Skalpell und nach tödlichen Strahlen und hochgiftigen Chemikalien greifen. Warum nicht? Es sind doch genau dieselben Zellen, diese Zellen, die sich angeblich „verselbständigt" haben, aus der Kontrolle der Körpersteuerung entkommen sind, sich „wie die Ratten" eigenständig vermehren und unweigerlich zum Tod führen, wenn nicht der ausgebildete, geschulte Medizinspezialist sofort eingreift und den Bösewicht mit dem Skalpell entfernt und eventuelle Reste mit Feuer und Flamme vernichtet!

Merken Sie, dass dann die Menschheit ganz schnell aussterben würde, weil jede Schwangerschaft damit im Keim erstickt würde? Merken Sie, dass da etwas nicht stimmt? Merken Sie, dass im Falle der Schwangerschaft dieser vermeintliche „Bösewicht" namens Trophoblast erstens eine Funktion ausübt, ohne die die Menschheit nicht weiterleben könnte und dass zweitens unsere Körpersteuerung dafür sorgt, dass er - der „Bösewicht" - sang- und klanglos wieder abgebaut wird, so bald sie (die Körpersteuerung) ihn nicht mehr braucht?

Zwischen Trophoblasten und Krebszellen/Tumorzellen gibt es keinen Unterschied. Der bekannte Wissenschaftsautor Griffin nennt diese Trophoblasten-Zelle eine „total life cell", was wir am besten als „Universalzelle" übersetzen. Es ist eine Zelle, die im Gegensatz zu allen anderen Zellen in unserem 1000-Milliarden-Zellen-Staat keine Spezialisierung aufweist. Sie ist nicht auf Aufgaben der Leber, der Haut, der Haare, der Nieren oder der Knochen fixiert, sondern überall da einsetzbar, wo sie gerade gebraucht wird. Wie ist das möglich?

Wissenschaftlich nachgewiesen ist von den Trophoblasten, dass sie nur eine Übergangs-Funktion ausführen. Sie sind sozusagen Lückenbüßer, genauer ausgedrückt Hilfszellen, die als Dauerzellen ungeeignet sind. Sie sind, wenn Sie so wollen, Luftbeutel, Packmaterial, Zellen mit reduziertem Zweck. Während beispielsweise eine Leberzelle eine bestimmte Funktion innerhalb der Leber auszuführen hat, die in einem eigenen Abschnitt in ihrer zellinternen DNS (Desoxyribonukleinsäure = Doppelhelix = Erbsubstanz) haargenau beschrieben und eingegrenzt ist und die sie im Verbund mit den Millionen weiterer Leberzellen ausübt, kann die Hilfszelle dies nicht leisten. Sie kann es als Hilfszelle auch nicht in der Prostata, im Uterus, im Darm und so weiter. Sie muss es auch nicht können, denn sie dient nur einer vorübergehenden Aufgabe, und so bald diese Aufgabe erfüllt ist, wird sie abgebaut und ausgeschieden, „weggeschmissen" wie einmal gebrauchtes Packmaterial, wie eine einmal benützte Mülltüte. Und wie es beim Packpapier völlig egal ist, was man darin einpackt, ist es bei der Hilfszelle völlig egal, wo man sie einsetzt, welche spezialisierte „Arbeitszelle" sie kurzfristig ersetzt.

Wenn Sie dieses Bild akzeptieren, dann wird Ihnen auch klar, warum das Zellbild eines Tumors im Vergleich zu einem normalen Gewebe-Zellbild „chaotisch" ist. Der Unterschied ist unter dem Mikroskop für geschulte Fachleute leicht erkennbar. Nur noch einmal: Dieser „chaotische Zellhaufen" mit dem Beinamen „Tumor" ist keine Krankheit. Die Krankheit, die Ursache für die Bildung dieses Zellhaufens, ist tiefer zu suchen. Dahin kommen wir jetzt.


Punkt 2: Die Ursache der Bildung eines Tumors.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Bildung und Ansiedelung von Trophoblasten im Anfangsstadium einer Schwangerschaft ein von der Körpersteuerung bewusst gewollter, notwendiger und genau gesteuerter Vorgang ist und andererseits bekannt ist, dass diese Trophoblasten funktionell genau dasselbe sind wie Tumorzellen, dann muss auch die Bildung eines Tumors ein von der Körpersteuerung gewollter und gesteuerter Vorgang sein.

Tatsächlich fällt das konventionelle Denkgebäude über Tumorbildung schon an einem ganz grundlegenden Punkt in sich zusammen: an der Behauptung, die Tumorzellen würden sich von selbst vermehren.

Körperzellen, wie wir sie überall im Körper finden, also Leberzellen, Hautzellen, Knochenzellen, Lungenzellen usw. sind Arbeitszellen, die wir gut mit Arbeitsbienen in einem Bienenvolk oder Arbeitsameisen in einem Ameisenstaat vergleichen können. Weder kann eine Arbeitsbiene Eier legen und damit für die Reproduktion von Bienen sorgen, noch können Arbeitsameisen etwas ähnliches für ihr Volk tun. Die Reproduktion von Bienen obliegt ausschließlich der Bienenkönigin, die Reproduktion von Ameisen ausschließlich der Ameisenkönigin. Aus Arbeitsbienen werden nie und nimmer Bienenköniginnen, und genau so ist es bei Leberzellen, Knochenzellen und all den Milliarden weiterer Arbeits-Zellen des Körpers. Die Zellproduktion findet im Körper nicht „vor Ort" statt, also nicht in der Leber, nicht in der Haut, nicht in den Knochen. Die Zellproduktion findet so gut wie ausschließlich im Rückenmark statt, nur zu besonderen Zwecken unterstützt durch Aktivitäten im Knochenmark der Oberschenkel und für die Fortpflanzungszellen in den Fortpflanzungs-Organen.

Das bedeutet, dass im Rückenmark immer dann Leberzellen hergestellt werden, wenn in der Leber Zellen ersetzt werden müssen. Sie werden vom Rückenmark über die Lymphbahnen zur Leber transportiert und dort mit den vorhandenen, gesunden Leberzellen verbunden, sozusagen „verkabelt", zu einem Arbeits- und Informations-Verbund zusammengeschlossen. Eine Zellteilung solcher Arbeitszellen ist durch eine entsprechende Programmierung der DNS im Inneren des Zellkerns ausgeschlossen. In der Leber werden keine neuen Leberzellen produziert. Analog sieht das in den Nieren, Lungen, im Darm und im Magen, in allen Geweben, in den Nervenbahnen usw. aus. Keine Zelle auf dieser Ebene kann sich selbst reproduzieren.

Demnach werden auch die Hilfszellen, die wir Tumorzellen nennen, im Rückenmark produziert und nicht „vor Ort". Demnach kann auch kein Tumor „von selbst" wachsen. Auch die Hilfszellen werden im Rückenmark hergestellt und über die Lymphbahnen an die Stelle transportiert, wo der Tumor sitzt. Dies gilt auch für die Trophoblasten, die wir oben besprochen haben. Und so wie der Wieder-Abbau der Trophoblasten erfolgt auch der Wieder-Abbau der Tumor-Hilfszellen, so bald sie ihre Funktion erfüllt haben.

Sie lesen richtig: Tumorzellen werden auch wieder abgebaut, und zwar entsprechend einem Programm, das mit der Handhabung der Trophoblasten große Ähnlichkeit hat. Wir haben oben gesehen, dass der chemische Mechanismus dieses Abbaus auf dem gezielten Einsatz des Enzyms Chymotrypsin beruht. Das gilt für Trophoblasten wie für Tumorzellen.

Damit kommen wir zur innersten Kernfrage: Warum, unter welchen Umständen, stellt der Körper im Rückenmark Hilfszellen (Trophoblasten oder Tumorzellen) her, und warum verbringt er sie an ganz bestimmte Stellen im Körper?

Jetzt kommen wir zurück zu der oben angeschnittenen Frage, warum ein Tumor nur an bestimmten Körperstellen auftritt. Warum kennen wir keinen Herzmuskel-Tumor, keinen Oberschenkel-Tumor, keinen Oberarmtumor, keinen Fingersehnen-Tumor, keinen Kniegelenk-Tumor?

Wenn wir genauer hinsehen, merken wir, dass es an den Körperstellen, die der Mensch zur physischen Flucht im Gefahrenfall braucht, nie zu einer Tumorbildung kommt. Der gesamte Bewegungsapparat mit Fuß- und Beinmuskulatur, mit Bauch- und Rückenmuskulatur, mit Arm- und Handmuskulatur, mit Nackenmuskulatur und allen dazugehörigen Knochen, Sehnen, Gelenken und Nervenbahnen kennt keinen Krebstumor. Diese „Instrumente" des Körpers werden im Falle einer akuten Gefahr (Kampf, Verteidigung, Angriff, Jagd, Flucht vor Brand, vor einem Feind, vor einem Unwetter usw.) dringend gebraucht. Wir wissen, dass all diese Körperteile in solchen Fällen in höchstem Maße aktiviert und mit einem massiven Maß an Energie versorgt werden, sodass sie in kurzer Zeit Höchstleistungen vollbringen können. Auch das Herz mit seinen Muskeln und Hauptblutbahnen gehört dazu.

Wo liegen die Tumore in aller Regel? Sie liegen in Organen, die bei genau den eben geschilderten Alarm-Zuständen kurzfristig stillgelegt werden: in der Leber, im Verdauungstrakt, den Nieren, der Blase, der Prostata, der weiblichen Brust, den Geschlechtsteilen bei Männern wie Frauen und in dem mit der Steuerung solcher Teile betrauten Gehirnteil.

Was bedeutet es, dass Tumore sich gerade in diesen Körperteilen bilden? Wenn wir Tumore als eine Ansammlung von Hilfszellen verstehen, müssen wir uns fragen, in welcher Weise diese mit der vorübergehenden Stilllegung von Organen oder der Einschränkung deren Tätigkeit in Zusammenhang stehen.

Hier kommen Begriffe wie Stress, Alarm, Gefahr ins Spiel. Ich mag das Wort „Stress" nicht, weil es bei uns zum Sammelbegriff und zum Modewort geworden ist. Jeder Teenager, ja jedes Grundschulkind operiert schon damit, und man findet es „in", unter „Stress" zu stehen. Für unser Thema sind die Begriffe „Gefahr" und „Alarm" viel treffender. Versuchen wir, die zu einer Tumorbildung führenden Ereignisse anhand eines Vergleichs zu verstehen.

Stellen Sie sich eine mitteleuropäische Kleinstadt im Mittelalter vor. Die Männer sind weitgehend auf ihren Feldern oder Weiden beschäftigt, soweit sie nicht Handwerker sind und in ihren Betrieben oder auf Baustellen arbeiten. Die Frauen sind meist im Haushalt tätig, mit Ausnahme der Bauernfrauen, die entweder mit auf den Feldern sind oder in den Viehställen. Die Kinder gehen zur Schule oder in die Lehre bei ihren Lehrmeistern in den Werkstätten. Das wäre - ganz grob geschildert - das Bild in Zeiten des Friedens.

Plötzlich sieht man am Horizont Rauch aufsteigen, und kurz danach meldet ein im Galopp anreitender Bote, dass sich eine Heerschar nähert, die bereits Nachbarorte umzingelt, geplündert und gebrandschatzt hat. Schnell rennen die Bauern von Ihren Feldern in die Stadt, wer kann, nimmt noch Vieh und Gerätschaften mit, und dann machen sie die Stadttore dicht und verschanzen sich hinter der Stadtmauer. Alle kampffähigen Männer in der Stadt greifen zu ihren Waffen und unterstellen sich der militärischen Führung, um gegen den Angreifer gewappnet zu sein.

Jede normale Tätigkeit ruht, so also die Feldarbeit, die Arbeit der Handwerker einschließlich Bäcker, Müller, Metzger, Schneider und Schuster, die Schule wird unterbrochen, nur die lebensnotwendigen Tätigkeiten werden aufrecht erhalten. Die Bevölkerung reorganisiert sich also, indem alles auf die Verteidigung umgeschichtet wird, was normalerweise der Produktivität und dem Erhalt des Erworbenen dient. Die gut organisierte Stadt verfügt für solche Fälle nicht nur über Verteidigungs-Einrichtungen, sondern auch über Notvorräte und Trinkwasser-Reserven, die es der Bevölkerung erlauben, einer längeren Belagerung zu trotzen. Die interne Verteilung der Notrationen unterliegt jetzt weitgehend den Frauen und den halberwachsenen Kindern.

Abgesehen von den Notvorräten und deren rationierter Verteilung gibt es aber ein ganz anderes Problem, von dem weit weniger gesprochen wird: Die Entsorgung, also das Wegbringen von Abfällen, die ja weiterhin entstehen. Nicht nur, dass jeder Mensch in der Stadt immer wieder „einmal muss", produzieren auch die vermehrt innerhalb der Stadtmauern gehaltenen Tiere ständig Mist, und die Küchen- und Essensreste (wie Knochen usw.) müssen entsorgt werden. Wenn das nicht geht, weil die Deponie, die Misthäufen und die Kläranlage außerhalb der Stadtmauern liegen, dann muss alles provisorisch erst mal innerhalb gelagert werden. Dafür braucht man Einrichtungen: provisorische Sammelbehälter, Kübel, Müllbeutel.

So weit unser Vergleich. Wenden wir diese Situation auf den menschlichen Körper an, dann können wir (trotz der Fehlerhaftigkeit aller derartigen Vergleiche) zwischen der umzingelten Stadt einerseits und dem menschlichen Körper andererseits jede Menge Parallelen ziehen:

Verzichtbare Aktivitäten werden vorübergehend stillgelegt (Landwirtschaft, Schulbetrieb und Handwerksarbeit entsprechend Verdauung und Fortpflanzung)
Umschichtung von Schwerpunkten (Verstärkung der Verteidigung, alle Männer an die Front entsprechend Adrenalin und Energie für die Muskeln des Bewegungsapparates)

Freie Bahn für den Transport von Verteidigungs-Gerät (Keine Straßenmärkte mehr, Straßen frei für die Verteidiger und ihre Waffen und Munition entsprechend Stilllegung der Sauerstoff-Versorgung für die auf Sparflamme arbeitenden Körperfunktionen über das Blut, freie Bahn für Adrenalin und Rekrutierung aller roten Blutkörperchen zur verstärkten Versorgung der Bewegungs-Muskeln)
Versorgung aus Notvorräten anstatt durch frische Lebensmittel (Verteilung von Feldrationen, größere Rationen an die Soldaten, kleinere an die Frauen und Kinder entsprechend der reichlichen Versorgung des Bewegungsapparates und der Minimalversorgung der stillgelegten oder auf Sparflamme laufenden verzichtbaren Körperorgane)

Vorübergehende Einlagerung von Abfällen jeder Art (Sammeln von Müll in Kübeln, Säcken, Tonnen und Müllbeuteln entsprechend dem im Körper stattfindenden Einlagern in Hilfszellen = Trophoblasten = Tumorzellen)

Wenn die anrückenden Feinde bald genug wieder abziehen:

Die schnelle Normalisierung aller Verhältnisse in der belagerten Stadt einschließlich Müllbeseitigung, Reinigen und Beseitigen der Müll-Hilfsbehälter
Entsprechend im Körper: Die schnelle Normalisierung der Verhältnisse einschließlich Abbau und Ausscheidung aller Hilfszellen = Tumorzellen = Trophoblasten. Wenn die Belagerung lang und immer länger andauert:
Die chronische Verschlimmerung der hygienischen Situation in der belagerten Stadt, gekennzeichnet durch Berge von Müll, nicht bestattete Tote, Ausbruch von Epidemien (Vermehrung von Ratten) Elend und Tod
Entsprechend im Körper: Wachsen des Tumors (aus Trophoblasten) bis er lebenswichtige Funktionen beeinträchtigt, Bildung von Metastasen, Ansammlung von Giftstoffen und Ansiedlung und Vermehrung von pathogenen Bakterien, Parasiten und Viren, Elend und Tod.

Damit erkennen wir ganz deutlich:

Erstens ist die Bildung eines Tumors im Körper ein ganz alltäglicher Vorgang, allerdings unter einigermaßen normalen Umständen ein reversibler Vorgang. Die Ansammlung von Hilfszellen und deren Wiederabbau ist etwas, was zum Leben und Überleben dieses unseres Körpers gehört wie die Atmung mit der Aufnahme von Sauerstoff und der Abgabe von Stickstoff und Kohlendioxid, wie die Nahrungsaufnahme und das Abstoßen von Nahrungsresten, wie das Trinken von Wasser und das Ausscheiden von Urin. Wir erkennen die vielen täglichen Tumore nur nie, weil sie dazu viel zu klein sind.

Zweitens wird ein Tumor nur dann so groß, dass er gesundheitlich auffällt, wenn eine Gefahren-Situation weit über das tolerierbare Maß hinausgeht. Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet also: Was bedeutet für unseren Körper „Gefahr", was lässt in ihm die „Alarmglocken läuten", was lässt die „Alarmsirenen aufheulen" und warum kommt so lange keine „Entwarnung"?

Eine menschliche Gesellschaft, wie die Einwohner einer Kleinstadt, kann sich durch viele Dinge bedroht fühlen: Durch Sturm oder Hochwasser, durch Gift im Trinkwasser (der Begriff der „Brunnenvergiftung" hat einen wichtigen historischen Hintergrund), durch einen Angriff auf dem Landweg oder aus der Luft, durch eine Verbrecherbande innerhalb der Stadt, durch eine ansteckende Krankheit, durch einen Mangel an Nahrungsmitteln, eine Hitzewelle, ein Erdbeben und vieles andere. In allen Fällen wird die zuständige Behörde, der Bürgermeister, der Feuerwehr-Hauptmann oder der Polizeichef eine Alarmmeldung herausgeben: Es heulen die Alarmsirenen, es schrillen Alarmglocken, es wird über Lautsprecher oder mit Plakaten oder über den Rundfunk vor etwas gewarnt. Wenn der Alarm vorüber ist, wenn keine Gefahr mehr besteht, muss dies der Bevölkerung ebenfalls mitgeteilt werden: Ihr könnt wieder in Eure Häuser zurückkehren, Ihr könnt Eure Haustüren wieder aufschließen, Ihr dürft Euch wieder frei bewegen und Eurer normalen Tätigkeit nachgehen.

Unser Körper macht das kein bisschen anders. Wenn eine Gefahr besteht, sendet die Hirnanhangdrüse, die Hypophyse, ein Signal an zwei der vielen Lymphknoten gegenüber den Achselhöhlen und veranlasst diese dazu, ein Alarmhormon in die Lymphbahnen freizusetzen. Dieses Alarmhormon kommt innerhalb sehr kurzer Zeit an all diejenigen Zellen, die von der Alarmsituation betroffen sind. Dort heftet es sich an die Zellsensoren und bewirkt, dass die Zellen ihre Tätigkeit reduzieren, bei massivem Auftreten des Alarmhormons ganz einstellen. Die Zellen fallen dadurch in eine Art „Winterschlaf", eine Form der Existenz mit stark eingeschränkter Tätigkeit. Zunächst lagern sie ihre Stoffwechselprodukte (ihren Abfall) innerhalb der Zellen ein, und wenn keine Entwarnung kommt, müssen sie beginnen, ihn in einen provisorischen „Müllbeutel" auszulagern. Sie geben dann Signale ab, die zur schnellen Produktion von Hilfszellen führen und zu deren Ansiedlung genau da, wo sie gebraucht werden. Der aus Hilfszellen bestehende „Tumor" beginnt zu wachsen. Wie schon gesagt, bis hierher eine fast alltägliche Erscheinung in jedem menschlichen Körper.


Ab wann wird diese Sache unangenehm? Nun, überlegen wir, was bei einem Menschen diesen „Alarm" auslösen kann. Da gibt es eine Vielfalt von Ursachen, etwa analog den oben aufgeführten Ursachen für eine erhöhte Alarmbereitschaft in einer menschlichen Gesellschaft.

Zunächst gibt es nervlich oder seelisch/psychisch bedingte Auslöser wie Gefühle des Unterdrücktseins, der Minderwertigkeit, das Gefühl des ewigen Verlierers, der seine Ziele nie erreicht, der nie mit sich selbst zufrieden sein darf.

Dann gibt es körperliche/physische Auslöser unterschiedlicher Art wie Giftstoffe, gegen die das Immunsystem nicht ankommt, oder Pathogene aus der Mikrobenwelt, die allen Angriffen des Immunsystems ausweichen und sich schließlich irgendwo im Nervensystem oder im Gehirn festsetzen.

Solche Alarmauslöser können völlig harmlos sein, solange sie nicht zu massiv auftreten und nicht zu lange im Körper anwesend sind. Kritisch wird die Situation, wenn ein Auslöser über lange Zeiträume hinweg ständig - kontinuierlich oder immer häufiger - zur Ausschüttung des Alarmhormons im Körper führt und keine ausreichend langen alarmfreien Zeiten übrig bleiben, um die Ansammlungen von Hilfszellen wieder abzubauen. Eine alarmfreie Zeit ist immer eine Zeit der Erholung, auch in dem Sinne, dass sie zur Rückkehr zur normalen Zelltätigkeit in allen Körperorganen und zum Abbau der Hilfszellen (also des Tumors) führt.

Das heißt nichts anderes, als dass jeder Tumor (jeder!) im Prinzip wieder abgebaut wird, wenn wir nur die Bedingungen dafür schaffen.

Und ich will hier noch einmal wiederholen, was Sie vorhin schon gelesen haben. Die weitaus wichtigste Frage, die ein Arzt im Falle einer Krebs-Diagnose stellen muss, lautet:

Was bedeutet für den Körper dieses Patienten „Gefahr", was lässt in ihm die „Alarmglocken läuten", was lässt die „Alarmsirenen aufheulen" und warum kommt bei ihm so lange keine „Entwarnung"?

Erkennen Sie bitte, dass alles andere, alle Überlegungen über Operationen, Bestrahlungen oder Chemotherapie und jede in diese Richtung gehende Behandlung ins Leere gehen, solange diese Kernfrage nicht geklärt ist.

Warum haben die physikalischen Behandlungen mit Elektroimpulsen verschiedener Art, wie ich sie an anderer Stelle beschrieben habe, oft verblüffende Erfolge, aber nur oft und nicht immer? Diese wichtige Frage beantwortet sich aus der obigen Darstellung von selbst:

Jeder durch eine Infektion mit lebenden Organismen hervorgerufene Tumor lässt sich physikalisch heilen, indem man den spezifischen pathogenen Alarm-Auslöser abtötet. Diese Behandlung ist in wenigen Tagen erledigt und nebenwirkungsfrei. Darauf basieren die Erfolge von Dr. Clark, Bob Beck, Pappas, Prioré und anderen.
Jeder durch einen Giftsstoff oder durch emotionale/psychische Belastungen oder durch Strahlen entstehende Tumor entzieht sich dieser physisch/elektromagnetischen Behandlung, weil Giftstoffe, Strahlen und seelische Belastungen durch Resonanz-Schwingungen nicht eliminierbar sind.

Giftstoffe müssen durch chemische Reaktionen im Körper zerlegt und unschädlich gemacht und aus dem Körper ausgeschieden werden. Dazu sind die sogenannten Antioxidantien geeignet, Strahlungen müssen abgestellt werden. Zum Reparieren von Strahlungsschäden muss das Immunsystem massiv unterstützt werden, wozu magnetische Gleichfelder, hohe Dosen an Vitaminen und Vitalstoffen und eine reichhaltige, natürliche Ernährung ohne Chemikalien geeignet sind.
Seelisch/psychische Ursachen der Aussendung von Alarmhormonen müssen durch die Beseitigung der auslösenden Situation (und/oder durch die Änderung der persönlichen Einstellung des Patienten zu dieser Situation) beseitigt werden und bedürfen dann keinerlei weiteren Behandlung.

Sie sehen, ich wiederhole mich. Ich mache dies bewusst, weil es so wichtig ist. Es geht um Ihre Gesundheit. Sie müssen es verstehen, wenn es schon Ihre Ärzte nicht verstehen (wollen).


Ein Nachsatz dazu:

Verzeihen Sie, wenn ich mich so lange bei dem Vergleich des menschlichen Körpers mit der belagerten Stadt aufgehalten habe, doch muss ich noch einmal kurz darauf zurückkommen. Merken Sie (bei einigem Nachdenken), dass diese belagerte Stadt (oder irgend eine andere menschliche Gemeinschaft - auch in unseren Zeiten) ohne den geschilderten Verteidigungs-Mechanismus nicht verteidigungsfähig, also nicht existenzfähig wäre? Und sehen Sie, dass auch der menschliche Körper (genauso wie jeder tierische Körper) ohne denselben Verteidigungs-Mechanismus nicht verteidigungsfähig, also nicht existenzfähig wäre?

Erkennen Sie dann jetzt auch, dass dieser Mechanismus lebensnotwendig ist? Und wird Ihnen dann (hoffentlich) auch klar, was für einen Irrsinn es darstellt, diesen lebensnotwendigen Mechanismus mit Skalpell, tödlichen Strahlen und Chemiegiften ausrotten zu wollen?
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Susanne Köckert aus Duisburg | 02.05.2016 | 19:20  
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