Tag der Offenen Tür im Haus der Unternehmer gab Blick hinter die Kulissen des alten Offizierskasinos

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Am Sonntag nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, an einem historischen Ort in Buchholz einen Blick hinter die Kulissen des ehemaligen Offizierskasinos der "II. Abt. Flak Rgt. 54" aus dem Jahr 1937, das nach dem 2. Weltkrieg von den Offizieren der britischen Rheinarmee genutzt wurde, zu tun.

Es war ein grandioser Blick in die Geschichte der "Garnisonsstadt" Duisburg und dem, was der Unternehmerverband daraus gemacht hat!

Morgens der Tagungsgast, abends das Geburtstagskind; in der Woche der Seminarteilnehmer, am Wochenende das Brautpaar:

Das Haus der Unternehmer ist der Treffpunkt der regionalen Wirtschaft, aber auch private Feiern werden immer beliebter, zählt der „Lichtsaal“ doch zu den schönsten Festsälen an Rhein und Ruhr.

Wie sehr das Haus der Unternehmer sein Gesicht in Erwartung privater Gäste verändern kann, zeigte sich nun beim Tag der Offenen Tür.

Bei den rund 20minütigen Rundgängen wurden alle Gäste durch das Haus geführt und sahen Kaminzimmer, Bankettrestaurant, den festlich geschmückten und eingedeckten „Lichtsaal“, an dem an runden Tischen 130 Personen Platz finden, sowie die Hausbar, Küche, Terrasse und Weinkeller.

„Unsere Gäste sind immer wieder überrascht, wenn sie in den Gewölbekellern unsere Weinstuben entdecken, die für gesellige Abende bei edlen Tropfen und Käse gemietet werden können“, erzählt Sabine van Uden, die Leiterin des Veranstaltungsmanagements im Haus der Unternehmer.

Während hier noch Termine frei sind, sind Festsaal und Bankettrestaurant für die anstehende Hochzeitssaison nahezu ausgebucht.

Die „Hochzeitsplanerin“ weiß: „Viele Paare wünschen ein Rundum-Paket, vom Sektempfang im Freien über Programmgestaltung mit Musik, Licht, Showeinlagen und Torte bis hin zum Abendbüfett. All das kommt bei uns aus einer Hand.“

Mit seinen eleganten Räumen im denkmalgeschützten Teil des Hauses und seinem lichtdurchflutetem Festsaal im modernen Anbau bietet das Haus der Unternehmer die passenden Räume für jede Art von Festlichkeit.

An dieser Stelle sei erwähnt, das Schreiber dieser Zeilen in den 1990er Jahren, damals als Bezirksvertreter in der BV SÜD, den Antrag auf Unterschutzstellung gestellt hat.

Einst tagten, speisten und lebten hier die Offiziere der deutschen und später der britischen Streitkräfte, die das 1937 erbaute Gebäude als Offizierskasino nutzten.

Mit dem auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Kasernengelände hieß es damals „Glamorgan Barracks“.

Nach dem Abzug der Streitkräfte 1993 folgten wechselvolle Jahre; Pläne für eine Klinik zerschlugen sich, zwischenzeitlich war der Fernsehsender VIVA Mieter.

1999 kaufte der Unternehmerverband der Metallindustrie Ruhr-Niederrhein das Gebäude.

Der inzwischen denkmalgeschützte Bau wurde aufwändig saniert und modernisiert.

Seit dem Jahr 2000 ist er Verbandssitz und nicht nur in der Wirtschaft durch seine günstige Lage und seine flexiblen Tagunsmöglichkeiten beliebt.
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