Defektes Lichtmaschinenkabel kostete den Gesamtsieg für das Rüddel Racing Team

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Das Rüddel Racing Team vom AMC Duisburg auf dem Weg zum dritten Gesamtrang
Nürburg: Nürburgring | Beim vorletzten Lauf zum Dunlop FHR Langstreckencup auf der Nürburgring Grand-Prix Strecke kostete ein abgebrochenes Kabel an der Lichtmaschine den möglichen Gesamtsieg. Dennoch konnte sich das Rüddel Racing Team aus Duisburg Hochfeld noch den dritten Gesamtrang sichern und den Klassensieg nach Duisburg holen.
Das Rennen über vier Stunden auf dem 5,137 Kilometer langen GP Kurs, veranstaltet von der Renngemeinschaft Bergisch Gladbach verlief für das Team vom AMC Duisburg zunächst nach Plan. Zunächst fuhr Mike Stursberg den Ford Escort RS 1600 vorne weg. Doch dann setzten Aussetzer ein und nach 17 Runden steuerte er die Box an. Dort stellten die Mechaniker um Teamchef Robert Rüddel ein abgebrochenes Lichtmaschinenkabel fest. In der Eile wurde der Schaden provisorisch instandgesetzt und Heinz Schmergel übernahm das Lenkrad. Nach einer weiteren Reparaturpause an der Lichtmaschine steuerte wieder Mike Stursberg den RS 1600. Nach wenigen Runden funkte Stursberg zur Box, dass sich die Motorhaube rechts aufstellte. Das Team orderte ihn direkt in die Box wo ein gebrochener Sicherungssplint festgestellt wurde. Nach der Reparatur ging es wieder auf die Strecke und bei einbrechender Dunkelheit fuhr Stursberg eine schnelle Runde nach der anderen und brachte den Ford wieder in die Spitzengruppe. Im starken Teilnehmerfeld von 41 gestarteten Fahrzeugen überquerte er nach vier Stunden auf Gesamtrang drei die Ziellinie und wurde nur von den leistungsstärkeren Porsche 911 ST geschlagen. In der Klassen sicherten sie sich den Sieg mit einem Vorsprung von 29,028 Sekunden.
Robert Rüddel, Teamchef (AMC Duisburg): „Das war ein Rennen. Zunächst sah alles gut aus und dann kamen die kleinen Probleme, die uns immer wieder an die Box zwangen. Dennoch hat das Team eine große Leistung gebracht. Mit vier Boxenstopps sind wir noch Dritter geworden. Die vor uns liegenden hatten nur einen. Ohne die Probleme mit dem Lichtmaschinenkabel und der Sicherung wäre der Gesamtsieg wieder möglich gewesen. Hat dennoch Spaß gemacht immer wieder rangekommen zu sein, war eben nicht so entspannt wie sonst und er Wettergott hat auch noch mitgespielt.“
Das letzte Rennen des Dunlop FHR Langstreckencup findet vom 14. – 16. Oktober auf der Nürburgring – Nordschleife statt. Bei der ADAC Westfalen Trophy geht es über eine Distanz von zwei Stunden durch die „Grüne Hölle“.

CS / Motorracetime.de
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