Mit einem Sieg in Köln wäre der Aufstieg endgültig perfekt

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Fabian Schnellhardt traf im Hinspiel zum 1:0, ob er den Fortuna Keeper heute wieder überwinden kann? (Foto: Hannes Kirchner)
Köln: Südstadion |

„Wenn nicht jetzt, wann dann“ – so der Liedtext einer bekannten Kölschen Karnevalsband. Besser könnte man die aktuelle Stimmungslage beim MSV auch nicht ausdrücken. Nach dem Last-Minute Tor gegen die Sportfreunde Lotte soll nun bei Fortuna Köln der letzte Sieg her der zum Aufstieg reicht

Die Voraussetzungen sind ideal, über 6000 MSV-Fans sind heute Mittag in Köln dabei und wollen zusammen mit ihrem Team die Rückkehr in die zweite Liga feiern. Aus dem Kölner Südstadion wird für die MSV-Anhänger ein Heimspiel werden. 500 von Ihnen werden sogar mit einem Partyschiff nach Duisburg zurückfahren, alle Beteiligten hoffen natürlich das es heute was zu feiern gibt.

Die Mannschaft ist heiß

Enis Hajri war vor zwei Jahren einer der Aufstiegshelden gegen Kiel und er ist sich sicher, dass die Mannschaft alles geben wird: „Die Chancen stehen sehr gut, wir haben alles in eigener Hand. Mit einem Dreier kann die Party endlich steigen und der unglaubliche Druck würde von uns allen abfallen. Wir brauchen auch keine großen Worte vom Trainer oder vom Ivo, die Mannschaft ist heiß.“ Fortuna Köln hat mit dem Auswärtssieg beim VfL Osnabrück in der vergangenen Woche den Klassenerhalt perfekt gemacht und kann ganz befreit aufspielen. Die Meidericher brauchen keine Blicke auf die anderen Plätze zu verschwenden, bei einem Sieg wären sie durch, da kann die Konkurrenz machen was sie will.

Trainer Ilia Gruev glaubt an seine Mannschaft und wünscht sich endlich durch zu sein: „Die Situation empfinde ich deutlich schwerer als beim Aufstieg vor zwei Jahren. Wir sind schon so lange Tabellenführer und wir sind richtig froh, wenn wir es heute endlich zu Ende bringen können.“ Für die MSV-Fans hatte Gruev auch noch ein paar lobende Worte, er weiß natürlich, dass die letzten Wochen nicht ganz so einfach waren: „Großen Respekt an unsere Fans, die uns trotz des Rückstandes gegen Lotte weiter gepusht und uns fantastisch unterstützt haben. Das wünsche ich mir für heute natürlich auch und bin mir sicher das unsere Fans die lautesten im Stadion sein werden.“

Stanislav Iljutcenko wird nach seiner zehnten gelben Karte wieder dabei sein, für Dan-Patrick Poggenberg kommt ein Einsatz noch zu früh. Er trainiert seit letzter Woche wieder mit der Mannschaft, es fehlt ihm aber nach vier Wochen Pause etwas die Spielpraxis. Iljutcenko wird auch weiterhin für die Meidericher auf Torejagd gehen können, sein Kontrakt verlängerte sich per Option bis 2018. Fünf Spieler des MSV sind mit gelben Karten vorbelastet. Bajic, Wiegel und Albutat haben schon neunmal gelb gesehen, Bomheuer und Özbek jeweils vier gelbe Karten gesehen, dass spielt aber keine Rolle im Hinblick auf die Spielweise so Trainer Ilia Gruev.

Wenn heute gewonnen wird, dann kann beim letzten Heimspiel gegen den FSV Zwickau nochmal richtig gejubelt werden.
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