Dominik und Annika regieren in Walsum

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Prinzenproklamation der KG Rot-Weiß Alt-Walsum bot tolles Programm.

Walsum Ein Baßiere kommt selten allein, könnte man annehmen wenn man sich die Historie der Familie Baßiere im Alt-Walsumer Karneval anschaut. Mit Prinz Dominik I. und Prinzessin Annika I. stellten die Dörpschen Jecken die neuen Regenten der Session vor. Am 11.11.2013 ab 20:11 Uhr ging es rund im „Johanniter-Saal“. Zunächst wurde das scheidende Prinzenpaar mit Prinz Giese I. und Prinzessin Tutti I. mit Ovationen verabschiedet. Sie ließen die Session in ihrer Abschiedsrede Revue passieren und schmetterten ein letztes Mal ihren Sessions-Hit „Von allein“. Der anhaltende Applaus zeigte ihnen, dass sie vieles richtig gemacht hatten. Unter dem Motto „Karneval, der aus dem Rahmen fällt“ regiert nun das neue Prinzenpaar die Walsumer Karnevalisten. Prinz Dominik (34) heißt mit bürgerlichen Namen Baßiere und ist in einer wahrhaft jecken Familie groß geworden. Sein Vater Willi war bereits Prinz in Alt-Walsum, seine Schwester Nikki bereits Prinzessin in Alt-Walsum und zusammen mit seinem Schwager Carsten führte seine Ehefrau Mareike die Alt-Walsumer Narren 2009/2010 durch die Session. Ab jetzt besteht die Gefahr ganz den Faden zu verlieren. An seiner Seite regiert in diesem Jahr Prinzessin Annika I. „Die war doch schon mal Prinzessin“, murmelten die ersten Gäste im Saal. Weit gefehlt. Die 30-jährige heißt mit bürgerlichen Namen Olms und ist keine geringere als die Zwillingsschwester der damaligen Prinzessin Mareike I. Dort musste man nun zweimal hinschauen um den Durchblick zu behalten. Eine Konstante komplettiert jedoch das neue Dreigestirn. Tanzmariechen Mille, Melissa Meyer (24), wird die beiden durch die Session begleiten und mit ihren Darbietungen, zusammen mit der jungen Tanzgarde erfreuen. Die Alt-Walsumer Ehrengarde hört auch in diesem Jahr wieder auf die Kommandos von Emanuel Mackenbach. Mit einem humorvollen und kurzweiligem Programm wurde das neue Dreigestirn standesgemäß in sein närrisches Amt eingeführt. Miriam Spitza sorgte mit dem Schlager „100.000 leuchtende Sterne“ von Anna-Maria Zimmermann für Gänsehaut. Die Tanzgarde sorgte für akrobatische Einlagen und Markus Lusina brachte als „Der letze Erntehelfer aus dem Dorf“ das Publikum zum Lachen. Für das Finale zeigte sich Hermann-Josef Lukassen verantwortlich, der mit seinen musikalischen Dauerbrennern das offizielle Ende der Veranstaltung einleitete. Gefeiert wurde aber bis in die frühen Morgenstunden.
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