„Musicals and more“ - 1.Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. konzertierte mit herrlichen Melodien

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  Das 1.Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. hatte wieder zu seinem Jahreskonzert in die Rheinhausen Halle geladen.

Dieses stand nunmehr unter der Überschrift

„Musicals and more ...“


In der fast ausverkauften Rheinhausenhalle boten die Musiker wieder ein bunt gemischtes Repertoire an herrlichen Musical Melodien.

Durch das Programm führte in seiner ihm bekannten charmanten und fröhlichen Art der über die Duisburger Grenzen hinaus bekannte Journalist Matthias „Tilly“ Tilgner.

Und dabei gab er einen Einblick in die Geschichte der Musicals in Gänze und auch noch einmal zu jedem einzelnen Musical, das an diesem Nachmittag zu Gehör gebracht wurde.

Und das er als ehemaliger Radio DU Moderator nicht nur reden kann, sondern auch andere musikalische Talente in sich birgt, zeigte er als „Rhytmiker“ beim Srück „I go to Rio“ oder als „Phantom der Oper“ und „Vampir“ bei den bekannten Musical Medleys.

Gesanglich lief er dann zur Höchstform auf, als Sänger bei einem „Musical Ratequiz“
Ein exzellentes Programm bot so manchen Ohrwurm. Sehr schön war hier das Einblenden von Filmszenen zu den einzelnen Stücken.

Das Akkordeon Orchster besteht aus mehreren Orchestern und Ensembles, die in unterschiedlichen Altersgruppen und Spielschwierigkeiten musizieren und allesamt ihr Können im Rahmen des Konzertes unter Beweis stellten.

Unter dem Dirigat von Silvester Pece starteten die begnadeten Musiker des Orchesters 2 beschwingt in den musikalischen Nachmittag.

So erklang als Auftakt ein Medley mit bekannten Melodien aus dem Musical „My fair lady“ mit der Musik von Frederick Loewe in einem Arrangement von Herbert Brausewein und Willi Münch.

Das nächste Stück war „Wenn ich einmal reich wär“ aus "Anatevka", im englischen Originaltitel „Fiddler on the Roof“, dem herrlichen Musical in zwei Akten von Jerry Bock, in dem das Leben des Milchmanns Tevje im fiktiven Schtetl Anatevka gezeigt wird.

Es folgte „Somewhere over the rainbow“ im Arrangement von Marc Oliver Brehm aus „Der Zauberer von Oz“, jenem US-amerikanische Musicalfilm aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle des Mädchens Dorothy.

Zum Abschluss des Auftritts von Orchester 2 hörte man „Memory“ aus dem Andrew Lloyd Webber Musical „Cats“. Die bekannten Melodien wurden von den Zuhörern auch leise mitgesummt.

Der nächste musikalische Block wurde vom Jugendensemble bravourös gestaltet.

Sehr schön das „Chim Chim Cheree“, das Robert B. Sherman und Richard M. Sherman für den Film "Mary Poppins" geschrieben haben. Da sah man auch Dick Van Dyke und Julie Andrews über die Leinwand flimmern. Die Inspiration zum Lied stammt übrigens von der Zeichnung des Drehbuchautors Don DaGradi, die einen Schornsteinfeger zeigt, der den Leuten der Überlieferung nach Glück bringt.

Vor der Pause hörte man dann noch „Aquarius“ aus „Hair“, jenem Rock Musical, das als Meilenstein der Popkultur in den späten 1960er Jahren gilt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe der Hippie-Bewegung. Hieraus stammt der Song Aquarius.

Weiter ging es nach der Pause mit dem Orchester 1, das mit dem „Phantom der Oper“ aus der Feder von Andrew Lloyd Webber in die zweite Hälfte des Konzerts startete.

Es folgten bekannte Lieder aus dem deutschsprachigen Musical „Tanz der Vampire“ von Jim Steinman und Michael Kunze, basierend auf Roman Polańskis gleichnamigem Film von 1967.

Schwungvoll brasilianisch wurde es gleich danach mit dem Titel „For Once in My Life“ von Ron Miller und Orlando Murden. Viele Interpreten haben diesen Song gesungen, wie „The Four Tops“, „The Temptations“, „Diana Ross“ oder Tony Bennett. Doch bekannt wurde dieser erst in der Version von Stevie Wonder aus dem Jahr 1967. Das „I go to Rio“ von Peter Allen rundete das Sambadrom in der Rheinhausenhalle ab.

Im nächsten musikalischen Block wurden die weltbekannten Hits von „Abba“ aus dem Musical „Mamma Mia“ wieder lebendig und vor dem krönenden Abschluss, bei dem Orchester 1 und 2 das Traditional „Oh happy day“ anstimmten, gab es mit „I will follow him“ aus dem Musical „Sister Act“ eine Hommage an den populären Song, der bereits 1961 von Franck Pourcel, damals unter dem Pseudonym J.W. Stole und Paul Mauriat unter dem Pseudonym Del Roma, geschrieben wurde. Den größten Erfolgt erzielte im Jahr 1963 Peggy March mit diesem Song.

Am Ende des Konzertes sah man noch einmal alle Beteiligten auf der Hallenbühne wieder.

Mit der von dem englischen Komponisten Sir Edward William Elgar komponierten „Hymne Land of Hope and Glory“ aus seinem wohl bekanntestes Werk „Pomp & Circumstance March No. 1“ verabschiedete sich das 1.Akkordeon-Orchester Rheinhausen 1950 e.V. von seinen Gästen.

Das Publikum bedankte sich bei den Musikern mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.
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