Sermer Oktoberfest brachte bajuwarisches Flair auf den „Kasselle Pitter Platz“

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Wer Anfang Oktober über den Breitenkamp nach Serm hineinfuhr fühlte sich im ersten Moment wie auf der „Münchener Wiesn“. Denn aus dem großen Festzelt auf dem Festplatz klangen bayrische Klänge durch den stillen Ort.

Denn Freunde des „Oktoberfestes“ müssen nicht bis ins ferne München fahren, weil im Duisburger Süden bekommt man in gleicher Art und Weise „richtig bayrische Atmosphäre“ geboten. Dieses bewies einmal mehr und bereits zum 14. Male die Sebastianer Kompanie der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Duisburg Serm.

Zünftig startete der Abend mit dem Festzug durch das Dorf, angeführt vom Tambourcorps Serm und der Blaskapelle „Rheintreue Serm“. Gemeinsame marschierte man von der Gasstätte „Zu den Drei Linden“ zum Festzelt am Breitenkamp. Das dereinst als Jubiläumsfeier gedachte Fest wird von Jahr zu Jahr immer beliebter und ist zu einem der größten Oktoberfeste am Niederrhein geworden.

Als zufriedener Veranstalter zeigte sich Heinz Hansen von der Sebastianer Kompanie. Knapp 3000 Gäste waren in das Festzelt gekommen. „Die Karten waren in nur wenigen Tagen restlos ausverkauft. Wir bleiben aber auf dem Teppich!“ erklärt Hansen. Bereits seit Dienstag vor dem Fest waren die Kompaniemitglieder und deren Frauen damit beschäftigt, dass 1200 Quadratmeter große Zelt für die Feier zu schmücken.

Pünktlich um 18 Uhr marschierte die Kompanie unter dem tosenden Applaus der Zeltbesucher mit ihren Ehrengästen ein. Neben Schützenkönig Florian Hümbs mit seinem gesamten Throngefolge sah man Südstern Karnevalsprinz Klaus Wagner mit seinem Hofmarschall Werner Schellberg in das voll besetzte Festzelt ein.

Unter den Gästen sah man neben der lokalen Politik, angeführt von Bezirksbürgermeister Dietmar Eliaß, u.a. auch den designierten Duisburger Karnevalsprinzen Gutti I. (StefanGutjahr) mit seiner gesamten Prinzencrew.

Christoph Hansen hielt wieder einmal bravourös die Begrüßungsrede und führte gekonnt durch den „blau weißen Abend“. Bei der Vorstellung der Ehrengäste gab es gleich eine passende Melodie durch die „Rheintreue“.

Die beiden „Dorfadligen“ Prinz Klaus und Schützenkönig Florian schlugen gemeinsam mit Chef Organisator Heinz „Heino“ Hansen „mit gefühlt 10 Schlägen“ das Fass zur offiziellen Eröffnung an, und ein lautstarkes „O’ zapft is“ eröffnete das Fest.

Danach mit den „Isartaler Hexen“ startete die Festgemeinschaft sofort durch und die Stimmung kam schnell auf den Siedepunkt. Und mit dem immer wieder obligatorischen: „Die Krüge hoch“ und „Oans zwoa gsuffa“ war die Stimmung erneut „genial bajuwarisch“. Da wurde kräftig geschunkelt und mit den Masskrügen angeprostet.

War die Musik in den letzten drei Jahren in den „zauberhaften Händen“ der Isartaler Hexen, werden es im Jahr 2014 fünf „fesche Buam“ sein, die für die nötige Partystimmung sorgen, die Gruppe „Allgäu Power“.

Deftige bayrische Schmankerln mit Leberkäse und Brezeln servierte die Firma Litzner und süffiges Oktoberfestbier kredenzt durch Festwirt Karl-Heinz Oellers machten den Eindruck eines zünftigen Oktoberfestes wieder einmal vollkommen.

Und viele Krachtlederne und Dirndl wurden aus dem Kleiderschrank geholt und bewiesen, dass Serm den Bajuwaren in Nichts nachsteht.

Alle Besucher waren sich einig, am 4. Oktober 2014 wieder auf dem „Kasselle Pitter Platz“ beim nächsten Sermer Oktoberfest dabei zu sein!

Und die Raucher waren mit der nunmehr gefundenen Lösung sehr zufrieden. Drei große überdachte Raucherbereiche waren außerhalb des Zeltes eingerichtet worden und wurden auch von diesen angenommen.

Ein ganz wichtiger Ratschlag noch von Christoph Hansen: „Tische bereits jetzt reservieren!“

Detlef Schmidt hat seine Fotostrecke bereits ins Netz eingestellt. Diese ist hier zu finden

http://www.lokalkompass.de/duisburg/vereine/vierze...

Und hier kann man schon einmal die 2014er Zeltkapelle hören : Allgäu Power !!!
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