Amelie ist einziges Kommunionkind

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Pastor Peter Kroschewski beglückwünscht Amelie herzlich am Ende der feierlichen Messfeier. Foto: Debus-Gohl

Amelie wird den Tag ihrer Erstkommunion so schnell nicht vergessen. Das unterscheidet die kleine Bergeborbeckerin nicht von den vielen anderen Kommunionkindern, die das Sakrament der 1. Heiligen Kommunion am Sonntag nach Ostern empfangen haben.

Dennoch war der Weiße Sonntag in der Gemeinde St. Maria Rosenkranz in diesem Jahr ein besonderer. Für Amelie und die ganze Gemeinde. Denn die kleine Bergeborbeckerin war in diesem Jahr das einzige Kommunionkind der Gemeinde an der Haus-Berge-Straße. Eine ungewöhnliche Situation. "Die wir dank Pastor Kroschewski gut gemeistert haben", erklären die Mitarbeiterinnen des Gemeindebüros. Er hat sich dafür stark gemacht, dass Amelie die Kommunionvorbereitung in der Gemeinde St. Thomas Morus mitmachen konnte, im Kreise der dort angemeldeten 17 Kinder.
Der Tag der Erstkommunion selbst gehörte dann nur Amelie. Sie stand im Mittelpunkt der morgendlichen Messfeier. Gemeindepastor Peter Kroschewski hat sehr persönliche Worte für das einzige Kommunionkind gefunden, das Mädchen auf den Gottesdienst und ihren großen Tag vorbereitet. Das galt auch für das abendliche Lichterfest, zu dem die Gemeinde am Vorabend des Weißen Sonntags eingeladen war. "Es war sicherlich ein sehr schöner Tag für Amelie", ist man sich im Gemeindebüro sicher. "Auch wenn er anders war als für die meisten anderen Kommunionkinder."
Eine Erklärung, warum in ihrer Gemeinde in diesem Jahr nur ein einziges Kommunionkind das Sakrament empfangen hat, hat man an der Haus-Berge-Straße nicht, nur Vermutungen. Ein Grund könnte die Vorbereitung im Klassenverband sein, so wie sie an katholischen Grundschulen üblich ist.
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