Mädels aus der 6b halten bis heute fest zusammen

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Die Schulbank drücken sie schon lange nicht mehr. 60 Jahre sind seit ihrer Entlassung aus der damaligen Borbecker Mittelschule für Mädchen - heute Geschwister-Scholl-Realschule - vergangenen. Doch der Kontakt ist nie abgerissen.

Seit 40 Jahren treffen sich die „Mädchen“ der ehemaligen 6b, Abschlussjahrgang 1955, einmal im Jahr zum Quasseln. „Immer in einem Borbecker Restaurant“, verrät Ingrid Arndt.
In diesem Jahr stand für die ehemaligen Mittelschülerinnen ein besonderes Treffen an. 60 Jahre Schulentlassung. Zum Jubiläum kamen die Teilnehmerinnen - einige reisten zu diesem nicht alltäglichen Klassentreffen sogar aus Süddeutschland an - im Restaurant Münze im Schloss Borbeck zusammen. Wie immer gab es eine Menge zu erzählen.

Schichtunterricht an der Prinzenstraße

Warum der Kontakt auch nach so vielen Jahren so eng geblieben ist, liegt für Ingrid Arndt auf der Hand. „Unsere Schulzeit war keine leichte Zeit, das Schulgebäude ist während des 2. Weltkrieges zerstört worden, die Klassen zogen 1949 als Gäste des Jungengymnasiums an der Prinzenstraße ein.“ Während dieser Zeit waren die Jungs in der Alfred-Krupp-Oberrealschule in Frohnhausen einquartiert. „Für uns bedeutete das Schichtunterricht“, so Ingrid Arndt weiter. „Reibereien waren da nicht ausgeschlossen. Unsere damalige Direktorin Maria Quiskamp, wir nannten sie Quissel, hatte es nicht immer leicht mit der aufmüpfigen 6b. Da wurde so mancher Strauss miteinander ausgefochten. Deshalb halten wir bis heute so eng zusammen.“

Weitere Touren sind in Planung


Das Miteinander funktioniert so gut, dass die Mitschülerinnen von einst noch heute gemeinsam auf (Städte)Tour gehen. Alle zwei Jahre steht eine solche an. Lübeck, Trier, Speyer oder Mainz haben sich die Damen angesehen. „Weitere Touren sind geplant“, verrät Ingrid Arndt. „Denn zum Reisen sind wir noch immer jung genug.“
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