Blitzmarathon geht am 4. Juni in eine neue Runde

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Am 4. Juni geht der Blitz-Marathon in eine neue Runde. (Foto: Winkler)

Die NRW-Polizei startet am 4. Juni gemeinsam mit Bayern und Niedersachsen einen 24-Stunden-Blitz-Marathon. In NRW ist es die vierte groß angelegte Geschwindigkeitsüberwachung.

"Wir handeln bei der Verkehrssicherheit Hand in Hand. Überall in Deutschland ist zu hohe Geschwindigkeit der Killer Nummer eins", sagte Innenminister Ralf Jäger.
Der Blitz-Marathon ist Teil der Kampagne "Brems Dich - rette Leben!" der NRW-Polizei gegen Geschwindigkeitsunfälle. "Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer Strategie für mehr Verkehrssicherheit auf dem richtigen Weg sind. Mit dem Blitz-Marathon
schärfen wir das Bewusstsein der Menschen für die Gefahren von zu schnellem Fahren", betont Jäger.

Bisherige Blitz-Marathons ein voller Erfolg

Die bisherigen Blitz-Marathons sind ein voller Erfolg. Die Kontrollstellen werden vorab in den Medien und im Internet veröffentlicht. Die Erfahrungen der Polizei zeigen, dass dies einen positiven Einfluss auf die Autofahrer hatte. An normalen Kontrolltagen fahren bis zu acht Prozent der Autofahrer zu schnell.
Beim ersten Blitz-Marathon fuhren dagegen lediglich vier Prozent und beim zweiten und dritten sogar nur noch drei Prozent der Autofahrer zu schnell. Bei den vergangenen drei Blitzmarathons wurden insgesamt fast zwei Millionen Verkehrsteilnehmer überprüft, 54.000 Raser gingen der Polizei dabei trotz Vorankündigung ins Netz.
Im vergangenen Jahr kamen 528 Menschen bei Verkehrsunfällen auf den NRW-Straßen ums Leben. Das sind 106 weniger als im Jahr davor. Allein 76 Menschen weniger starben durch die Unfallursache "Zu schnelles Fahren". Die Zahl der durch Raser verursachten
Verkehrstoten ging damit um 32 Prozent zurück.

Nicht warten, bis sich schwere Unfälle ereignen

Daher geht es uns auch nicht um Knöllchen, sondern wir wollen das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig senken. Wir warten nicht erst, bis sich schwere Verkehrsunfälle ereignen. Wir stellen sicher, dass jeder, der sich nicht an die Verkehrsvorschriften hält, zu jeder Zeit und an jedem Ort mit einer Sanktionierung rechnen muss. Jeder Tote oder Verletzte weniger bedeutet auch gleichzeitig weniger Leid bei Angehörigen und Freunden, so der stellvertretende Behördenleiter,
Leitender Polizeidirektor Rainer Pannenbäcker.
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