Ausstellung zeigt Kohle aus aller Welt in Gegenwart und Zukunft

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Im Ruhrgebiet geht ein Zeitalter zu Ende. 200 Jahre lang hat die Förderung
von Kohle die Wirtschaft, die Arbeit und den Alltag der Menschen bestimmt. Der Bergbau prägte die Form der Industrie und die Infrastruktur des Ruhrgebietes Und er hat die Mentalität der Menschen stark beeinflusst. Insofern stellt das Ende des aktiven Bergbaus im Jahre 2018 im lang anhaltenden Strukturwandel des Ruhrgebietes noch einmal eine bedeutende Zäsur dar.

Das Ruhr Museum auf Zollverein nimmt dies zum Anlass für eine große Ausstellung über die weltweite Bedeutung der Kohle. „Kohle.Global“ ist keine Ausstellung über die Geschichte des Bergbaus oder die Vergangenheit der Kohle, sondern die erste Ausstellung zur Gegenwart und Zukunft der Kohle. Sie zeigt ihre Entstehung im Zuge der Erdgeschichte, die Kohlelagerstätten der Welt, die gigantischen technischen Dimensionen der Kohleförderung, die Menschen, die diese fördern, und die Folgen des Bergbaus für Mensch und Umwelt. Und sie wirft einen Blick auf die Zukunft der Kohle.

Die Schau zeigt, dass im globalen Maßstab die Kohleförderung und ihr Verbrauch nicht zu Ende ist, sondern noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht hat und uns noch lange begleiten wird. Und sie zeigt, dass die Bundesrepublik und vor allem das Land Nordrhein-Westfalen mit seiner Braunkohle-Förderung weiterhin zu den zehn großen Kohleproduzenten
der Welt gehört.
„Kohle.Global“ ist von der Geologischen Abteilung des Ruhr Museums unter Leitung von Ulrike Stottrop konzipiert worden. Gestaltet wurde sie von Ursula Gillmann, die schon Dauer- und Sonderausstellungen für das Ruhrlandmuseum Essen, dem Vorgänger des Ruhr Museums, gestaltet hat.

Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr bis 24. November, Erwachsenezahlen 6 Euro, ermäßigt 4, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sowie Schüler- und Studierendengruppen im Rahmen einer gebuchten Führung frei; öffentliche Führungen Do und Sa 14 Uhr, So 11 Uhr; 90 Minuten; 3 Euro pro Person plus Eintritt; max. 20 Teilnehmer, Anmeldung Mo-Fr 9-16 Uhr, Telefon 0201 - 24681 444, besucherdienst@ruhrmuseum.de

Fotos: Debus-Gohl
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