Das Leben, die Liebe und überhaupt: Peter S kann ein Lied davon singen

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Fotos: privat
 

Das Leben ist kein Ponyhof. Davon kann Peter Schmechel ein Lied singen. Das tut er auch. Mit Stimmungsliedern und Balladen, in denen er seine Lebenserfahrungen verarbeitet, berührt der Katernberger Sänger und Song-Writer sein Publikum.

Peter Schmechel ist der Jeans-Typ „von nebenan“, rauchig-markant seine Sprech-Stimme - irgendwo zwischen Ben Becker und Gunter Gabriel. „Ich sollte etwas mit meiner dunklen Stimme machen, hat ein Bekannter mal zu mir gesagt“, erinnert sich der Sänger. Und so begann der gelernte Altenpfleger vor gut fünf Jahren - mit Ende vierzig - seine Gedanken in Texte zu verfassen. Gemeinsam mit einem Komponisten entstehen die dazu gehörigen Melodien und schließlich „wird aufgenommen“.

Inzwischen umfasst das Song-Repertoire des Sängers zu gut 40 Prozent Schlager. Bei gut der Hälfte hat der Musiker eigene Lebenserfahrungen verarbeitet. Außerdem beobachtet er gerne Menschen und: „Wenn mir was einfällt, schreibe ich es auf und das fließt in einen Song“, erzählt er. „In meinen Liedern geht es um Themen mitten aus dem Leben, die jeder kennt: Liebe, Verlust, Schmerz und Trauer,“ berichtet Schmechel. Aber auch um Hoffung und Neubeginn. So besingt er in der Dance-Nummer „18 mal unendlich“ (...wollt’ ich dich lieben) eine Liebe, die zerbrach, aber der Song ist ein Stimmungslied mit Ohrwurmcharakter. Den „Engel mit schwarzem Haar“ gab es tatsächlich, wie Schmechel verrät und im Lied „Traumland“ geht es um eine verlorene Liebe („Zuerst hatten wir den Himmel, dann kam die Sehnsucht“). Wenn man „nichts mehr spürt“, weil die Liebe nach 20 Jahren gegangen ist, davon handelt sein Song „Eiszeit“. Die Sprechgesang-Ballade „Nur du“ macht Mut, sich für eine Liebe in Internet zu öffnen („Weißt du wie es ist, wenn man sein Herz verliert?“). Peter S, so Schmechels Künstlername, hat bereits eine treue Fangemeinde, Facebook-Follower rund um den Globus. „Wenn ich zwei traurige Songs hintereinander mache, dann wissen sie, dass es nicht so gut läuft“, sagt er.

"Ich hab' einfach tierisch Spaß daran"


Peter Schmechel, den man auf MP3 und YouTube, aber auch auf Straßenfesten, in Lokalen und bei Privatveranstaltungen erleben kann, sieht sich nicht als Party-Sänger („Für Mallorca habe ich keine Musik“). Und Weltstar werden, nein, das ist nicht das Ziel des Mittfünfzigers. „Ich hab’ einfach tierisch Spaß daran“, bringt er es auf den Punkt. Worauf er dennoch mächtig stolz ist: „Ich war in den österreichischen Top-100 Radio-Charts auf Platz neun und hatte bereits gute Platzierungen bei anderen Web-Radios.“ Seit eineinhalb Jahren ist das Ruhrgebiet Wahlheimat des gebürtigen Kölners. Hier schätzt er, dass „alles enger zusammen ist“, die Gigs oftmals um die Ecke liegen. Was unterscheidet denn die Ruhrpott-Menschen von den Kölnern? „Hier dauert es ein bisken länger, in einer Kneipe in Kontakt zu kommen“ sagt er grinsend und fährt verschmitzt fort: „Wenn man se dann bisken länger kennt, jeht et jenauso rund.“

Welche Träume hat Peter S, der auch Texte für andere Künstler schreibt? „Einmal im TV auftreten, etwa im ‚Fernsehgarten’“, verrät er. Obwohl: Im Fernsehen war er schon oft zu Gast: als „böser Polizist“, Hundefänger und Geldeintreiber - in diversen Serien. Hier hat der Typ mit dem Charaktergesicht zumeist ein Abbo auf „böse Rollen“, wie er schmunzelnd bemerkt. Sein aktuelles Projekt: Der Song ‚Traumland’ als Duett mit der Gelsenkirchener Country- und Schlagersängerin Henny Hille. Weitere Infos auf www.peter-s.npage.de
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