Strahlende Gesichter beim Kinderweihnachtsmarkt

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  Leuchtende Kinderaugen, strahlende Gesichter und Hunderte kleiner Stepkes mit jeder Menge Spaß – der 4. AllbauKinderweihnachtsmarkt auf dem Schulhof des Leibniz-Gymnasiums bescherte den kleinen und großen Besuchern schon eine Woche vor dem Heiligen Abend ein traditionelles Stück Weihnacht.

Bereits in den ganz frühen Morgenstunden hatte der Allbau das Areal an der Stankeitstraße in eine bunte und weihnachtliche Erlebniswelt verwandelt. Bastel- und Verpflegungsstände, eine Bühne für das bunte Rahmenprogramm, ein historisches Karussell und die mobile Backstation von Bäcker Peter bildeten optische Glanzlichter. Darüber hinaus standen bei den Kids vor allem die Wünsche-Hütte und das mittelalterliche Zeltlager ganz hoch im Kurs.

„Ich habe mir eine CD mit Weihnachtsliedern gewünscht“, erklärte die dreijährige Charlotte, nachdem sie mit ihrer Mama Nicole einen Luftballon mit Wunschzettel zum Christkind geschickt hatte. Insgesamt ließen gut 600 Kinder einen der knallroten Ballons gen Himmel steigen. „Natürlich schreiben die Kids auch Computerspiele und technische Dinge auf die Zettel, aber es sind erstaunlich viele dabei, die sich Freude und Gesundheit wünschen“, berichtete Katja Gemmink. Im Engelsgewand gekleidet kümmerte sie sich liebevoll um die Anliegen der Kinder an der Wünsche-Hütte.

Etwas rustikaler, aber nicht minder unterhaltsam als an der Wünsche-Hütte, ging es im historischen Zeltlager her. In seiner Rolle als „Ragnar der Tyrann“ gab Wolfgang Böhm als Vorsitzender des Germanenstamm Sugambrer e.V. den Kindern einen weihnachtlichen Einblick in das Mittelalter und das frühe Altertum. Beim gemeinschaftlichen Stockbrot-Backen in einem der Zelte offenbarte sich den Kindern wie spannend gelebte Geschichte sein kann. „Ich fand es besonders interessant zu erfahren, dass Tannenbäume früher als heilig galten, weil sie im Winter nicht ihre Nadeln verlieren und das ganze Jahr über grün sind“, meinte der kleine Pascal und biss dabei herzhaft von seinem Stockbrot ab.

Doch nicht nur die regulären Programmpunkte und Stände sorgten für Begeisterung, sondern auch die Ehrengäste auf der Bühne. So berichteten RWE-Trainer Waldemar Wrobel und die -Spieler Vincent Wagner sowie Markus Hepke davon, wie ihre Familien Weihnachten feiern. Und auch Kanurennfahrer Max Hoff, der bei den Olympischen Spielen in London die Bronzemedaille gewonnen hat, gab Einblicke in seine ganz persönliche besinnliche Zeit.

„Der Kinderweihnachtsmarkt hat sich mittlerweile als feste Institution etabliert. Und die große Resonanz bestätigt uns darin, dass wir uns auch weiterhin abseits unseres eigentlichen Geschäftsfeldes für die Menschen engagieren. Denn beim Kinderweihnachtsmarkt geht es auch für uns als Unternehmen darum, dass wir kommerzielle Belange außen vor lassen und den Menschen einfach eine Freude bereiten“, erklärte Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski.

Spätestens bei den Auftritten der zahlreichen Kindergruppen auf der Bühne sprang der weihnachtliche Funke dann auch auf die großen Besucher über. Bei den musikalischen Darbietungen stimmten auch die Erwachsenen in den Chor mit ein – ganz so, wie es sich für ein Stück traditioneller Weihnacht gehört.

Beim 4. AllbauKinderweihnachtsmarkt auf dem Schulhof des Leibniz-Gymnasiums gab es keinen Alkohol, aber einen guten Zweck. So verbleiben nur 50 Prozent der Einnahmen bei den jeweiligen Ständen, während die andere Hälfte an das Projekt „Familiencoaching“ des Jugendhilfenetzwerks Nord geht. Für die gemeinnützige Institution kamen auf diesem Wege 1.000 Euro zusammen.
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