Wohlfühlkonzert mit Matt Epp: Singer-Songwriter aus Kanada überzeugt Publikum

Anzeige
Bei dem Konzert in Essen wurde der kanadische Sänger Matt Epp begleitet vom Bassisten Joel Corture.
 
Aus Konzertbesuchern wurden Fans: Matt Epp (links) und Joel Corture mit neu gewonnen Fans in Essen-Überruhr.
Essen: Stephanus Gemeindezentrum | Der kanadische Singer-Songwriter Matt Epp feierte am 21. April einen großen Konzerterfolg in Essen-Überruhr. Mit seiner sympathischen Art überzeugte der Liedermacher alter Schule das Publikum im gut gefüllten Stephanus Gemeindesaal schon nach den ersten Liedern. Die wohldosierte Mischung aus Liebesliedern und kritischen Tönen ließ aus neugierigen Konzertbesuchern schnell überzeugte Fans werden.

Gemeinsam mit dem Frankokanadier Joel Corture am Bass fühlte Matt Epp sich schnell zuhause auf der Ruhrhalbinsel. Die Aussage „I like the Ruhrgebiet“ kam von Herzen, denn nach Mülheim und Duisburg trat der Singer-Songwriter aus Manitoba nun erstmals auch in Essen auf. Das Publikum zwischen 17 und 70 summte und sang engagiert mit, wenn der Sänger einer verlorenen Liebe hinterher trauerte oder stärkeres Engagement für die Umwelt einforderte, ohne den Zeigefinger zu heben. Gekommen waren sowohl neugierige Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Überruhr als auch Kanadafreunde und Folkfans aus der näheren und weiteren Umgebung. Und jeder fand seinen eigenen Zugang, nahm poetisch verpackte Botschaften oder einfach nur ein gutes Gefühl mit nach Hause.

Was für eine besondere Stimme

Zwischen Lieder von der aktuellen CD „Luma“, die den Namen seiner vor wenigen Monaten geborenen Tochter trägt, spielte Matt Epp auch ältere Songs oder erzählte kurze Geschichten aus seinem bewegten Musikerleben zwischen Kanada und Europa. Auch nach sieben Alben schafft der Künstler es, sich immer wieder selbst neu zu erfinden. Das zeigten sowohl die zarte und karge Erzählung von einem farbenblinden Indianerjungen, der Pilot werden will in „Metal Bird“ als auch der ansteckende Schwung in „Birch To Birch“ und der dunkle Dunst in „Promised Land“.
„Was für eine besondere Stimme“, war nach dem Konzert immer wieder zu hören. Leicht rauchig, mal flüsternd zart und dann wieder kräftig und aufrüttelnd, sang er sich in die Herzen des Publikums. Dazu lieferte Joel Corture stets den passenden Grove, während er mit seinen imponierenden Boots über den Holzboden tänzelte.

Wachsende Fanbasis

Von Essen aus geht die Tour der beiden Musiker weiter nach Berlin, danach nach Dänemark. Die Schweiz, Kroatien und Frankreich stehen ebenfalls auf dem aktuellen Tourneeplan. Danach geht es weiter in Kanada, wo der Singer-Songwriter inzwischen eine feste Größe im Musikgeschäft ist. Seine Strahlkraft in der Folkszene unterstreicht auch die hervorragende Platzierung bei der International Songwriting Competition „People’s Choice“. Dort beteiligten sich 18.000 Künstler aus 117 Ländern. Matt Epp hat sich mit seinem eingängigen Stück „This old House“, das er natürlich auch in Essen präsentierte, auf den sechsten Rang gesungen. Da der Wettbewerb noch läuft und Matt Epp inzwischen über eine breite Fanbasis verfügt, die für ihn abstimmt, kann er sich weiter verbessern. So oder so, das Essener Publikum wird mehr von Matt Epp hören. Dafür sorgen die Veranstalter des Konzerts im Stephanus Gemeindezentrum. „Der Erfolg gibt uns Auftrieb für weitere Aktivitäten der Kultur Offensive Ruhr und Matt Epp ist uns gerne erneut willkommen“, unterstreicht Olaf Eybe, einer der Gründer der Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kulturszene auf der Ruhrhalbinsel zu beleben. „Der Publikumszuspruch hat mich sehr gefreut, schließlich ist das Veranstaltungsformat neu für uns. Das Konzert macht Mut für weitere gemeinsame Aktionen auch in anderen Kunstsparten“, freut sich Pfarrer Markus Pein.

Weitere Informationen: www.mattepp.com
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.