Schiedsamt Essen: Frühjahrsveranstaltung 2017

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v.l.: Landesvorsitzender Marc Würfel-Elberg, Bezirksvereinsvorsitzender Stefan Hagemann
 
Schiedsmann a.D. Heinrich Bauer und Gattin
Essen. Aus Anlass ihrer Frühjahrsveranstaltung am 3. März 2017 konnte die Bezirksvereinigung Essen zahlreiche Gäste begrüßen. Neben den aktiven Schiedsfrauen und Schiedsmännern nahmen auch aus dem Dienst ausgeschiedene Schiedspersonen an der Veranstaltung teil.

Den besonderen Beifall aller Anwesenden erhielt Schiedsmann a.D. Heinrich Bauer, welcher es sich nicht nehmen ließ, im Alter von 95 Jahren an der Veranstaltung in Begleitung seiner Frau persönlich teilzunehmen.

Bürgermeister Rudolf Jelinek überbrachte den Anwesenden die Grußworte der Stadt Essen und betonte in seiner Ansprache besonders den Dank an die Partnerinnen und Partner der Schiedspersonen, ohne deren Akzeptanz die Schlichtungsverhandlungen in den eigenen Räumlichkeiten der Schiedsleute nicht möglich wären.

Der Vizepräsident des Landgerichts Essen, Detlef Heinrich, schloss sich mit seiner Rede den Ausführungen des Bürgermeisters an und berichtete zudem über die Entwicklung der Fallzahlen im Landgerichtsbezirk Essen.

Ehrungen

Auch die Leitungen der Amtsgerichte Essen und Essen-Steele waren zugegen, als der Borbecker Amtsgerichtsdirektor Wilhelm Heimeshoff die Gelegenheit nutzte, um den aus dem Dienst ausgeschiedenen Schiedsmann Manfred Albersmeyer für seine 30-jährige Schiedsmannstätigkeit zu danken und die Entlassungsurkunde zu überreichen.

Der Vorsitzende der Landesvereinigung NRW, Marc Würfel-Elberg, reiste aus Münster an um den Essener Kolleginnen und Kollegen die Grußworte der Landesvereinigung zu überbringen. Bei dieser Gelegenheit konnte Würfel-Elberg den Schiedsmännern Johannes Brodmann und Stefan Hagemann die Treuemedaille des BDS-Deutschland überreichen. Besondere Ehrungen erfuhren die ehemaligen Vorstandsmitglieder der Bezirksvereinigung Essen, Manuela Molitor und Bernhard Kinne. Beide wurden mit der Ehrennadel des BDS ausgezeichnet. Die Geehrten versehen auch in Zukunft ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Schiedspersonen in Essen.

Seit der Gründung der Bezirksvereinigung vor 66 Jahren ist es den Schiedsfrauen und -männern ein großes Anliegen, besonders denjenigen zu danken ohne deren Hilfe, Unterstützung und Rücksichtnahme die Schiedspersonen das Ehrenamt nicht ausüben könnten. Es sind dies die Partnerinnen, Partner und Familienangehörige der Schiedsleute. Ihnen, welche selbstverständlich an der Veranstaltung teilnahmen, wurde dementsprechend besonders gedankt.

Schulung

Nachdem sich die Gäste durch ein gemeinsames Abendessen am Versammlungsort (Restaurant Marktschänke in Steele) ausreichend gestärkt fühlen durften, hielt der Vorsitzende der Bezirksvereinigung Essen, Stefan Hagemann, einen Schulungsvortrag über die Geschichte des Schiedsamtes in Essen seit Einführung der ersten "Preußischen Schiedsmannsordnung (heute Schiedsamtsgesetz NRW) im JAhre 1879 bis 1933. Im Vordergrund des Vortrages standen hierbei, neben der historischen Entwicklung des Schiedsamtes, insbesondere die Begleitumstände für die Schiedsmänner (Schiedsfrauen gab es noch nicht) bei der praktischen Ausübung ihres Ehrenamtes. Flankiert wurde derVortrag durch eine kleine Ausstellung von Exponaten aus dem Bereich des Schiedsamtswesens.

Im Anschluss an den Vortrag dankte Hagemann noch einmal allen Gästen für ihre Teilnahme an der gelungenen Veranstaltung, welche den Abend in gemütlicher Runde gemeinsam ausklingen ließen.

(Fotos: Kay Laese, Essen)
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