Krayer Laufduo lief Ultratrail in Belgien

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Svenja und Dennis John (TC Kray) berichten vom Trail de Bosses

Am Freitag machten sich Dennis und Svenja John auf den Weg nach Belgien, um in der Nähe von Brüssel am Samstag beim Trail de Bosses zu starten. Vorweg: Dieser Lauf hat den Namen "Trail" wirklich verdient. Für das kleine Startgeld von 12 Euro gab es neben dem Lauf und der Verpflegung unterwegs auch noch ein Finishergeschenk und eine umfangreiche Zielverpflegung. Dennis startete zusammen mit einem Lauffreund um 8 Uhr auf die 65 Kilometerrunde. Svenja hatte noch bis 11 Uhr Zeit und trat dann den Weg auf die 45 Kilometerrunde an. Die Runden sind - bis auf die 20 Kilometerschleife, welche die 65 km-Läufer etwa in der Mitte drehen , identisch. Der Lauf ist mit ca 1.000 Höhenmetern auf den 45 km sehr anspruchsvoll. Es ging durch Wälder, über Kuhweiden und einige Hänge, teils unter zu Hilfenahme von Seilen, bergauf und bergab. Der Boden war zu Beginn noch hart gefroren, sodass jeder Schritt mit Bedacht gesetzt werden musste. Mit der Zeit wechselte sich dieser Boden aber auch mit matschigem Untergrund ab, da die Sonne sich von ihrer schönsten Seite zeigte. An 2 (bei den 45 km) bzw. 3 ( bei den 65 km) Verpflegungsstationen konnte man sich stärken, gerne auch mit örtlichem Wein, was die beiden aber vorsichtshalber nicht getestet haben. Ansonsten musste alles, was unterwegs individuell benötigt wurde, im Rucksack transportiert werden. Auf der Strecke kann man sich spontan bei etwa Kilometer 28 entscheiden, ob man 35 oder 45 Kilometer laufen möchte. Für die Anreise sollte es für Svenja aber schon "mindestens" Marathon sein. Also bog sie bei Kilometer 28 auf die lange Distanz ab. Beide kamen mit einer großen Schlammpackung, aber (oder gerade deswegen) glücklich und zufrieden im Ziel an. Dennis lief das komplette Rennen als Duo und finishte mit seinem Lauffreund in 8:44 Std. Svenja benötigte für die 45 Kilometerstrecke 6:16 Std. Nach einer anschließenden warmen Dusche ging es dann in der Dämmerung wieder Richtung Heimat. Der Lauf ist auf jeden Fall zu empfehlen und eine Reise wert!
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Rafael Rodriguez Baena aus Essen-Steele | 09.02.2015 | 18:44  
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