Asyl in Essen: Ein wichtiges Zeichen für die Willkommenskultur setzen - Essen braucht eine Flüchtlingsbeauftrage!

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PARTEI-Piraten setzen sich für Schaffung der Stelle eines Flüchtlingsbeauftragten in Essen ein

Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters Reinhard Paß soll Sozialdezernent Peter Renzel in der kommenden Sitzung des Stadtrats für weitere acht Jahre wiedergewählt werden. Obwohl die neuerliche Bestätigung des Sozialdezernenten allein schon durch die Stimmen der großen Koalition gesichert scheint, macht sich die Fraktion der PARTEI-Piraten im Zuge der Verlängerung für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik stark.

Für ein Essen ohne Rassismus

„Die Fraktion der PARTEI-Piraten erkennt die vielfältigen und zum Teil schwierigen Aufgaben, mit denen Sozialdezernent Peter Renzel betraut ist, vollkommen an. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell wieder gestiegenen Flüchtlingszahlen halten wir die ergänzende Installation eines Beauftragten, der sich unter dem Dach des Sozialdezernats zentral um die Belange der Flüchtlingspolitik kümmert, allerdings für äußerst wichtig, ” betont Anabel Jujol, Ratsfrau der Fraktion PARTEI-Piraten.

Nach dem Vorbild der Stadt Düsseldorf, die seit kurzem ebenfalls eine solche Koordinierungsstelle eingerichtet hat, soll der Flüchtlingsbeauftragte ein bedeutsames Zeichen für die Willkommenskultur in Essen setzen und das bürgerliche Engagement der ehrenamtlichen Helfer in Essen stärken und besser vernetzen. Aus Sicht der PARTEI-Piraten kann nur durch den gelebten Dialog das Image von Essen als bunter und weltoffener Stadt langfristig verbessert werden.

„Es hat sich gezeigt, dass auf Seiten der Stadt dringend ein zentraler Ansprechpartner für die Unterbringung der Flüchtlinge in Wohnungen, den Besuch von Sprachkursen, die Organisation der Beschulung der Kinder – kurz die Integration der Menschen in das gesellschaftliche Leben nötig ist. Dazu zählt auch der Austausch mit den Essener Bürgerinnen und Bürgern und deren Einbeziehung im Sinn einer gelebten Willkommenskultur, ” unterstreicht Anabel Jujol.

Die Position des Flüchtlingsbeauftragten sollte zudem mit einer überparteilichen Person besetzt werden, die sicherstellt, dass Qualitätsstandards und Betreuungsrichtlinien eingehalten werden. Sowohl die physische Versorgung als auch psychosoziale Betreuung müssen dauerhaft sichergestellt werden können. Für die nächste Ratssitzung wird die Fraktion der PARTEI-Piraten daher einen Antrag auf Einrichtung einer Stelle als Flüchtlingsbeauftragte/r einbringen.
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