So bald wird es am Uniklinikum kein drittes Parkhaus geben

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Der alte Teil der Margarethenhöhe ist beliebtes Ziel für Reisegruppen. Deren Busse finden allerdings kaum Parkplatz. (Foto: Ortmann/lokalkompass.de)

Die Parkplatznot auf der Margarethenhöhe wird auch durch Mitarbeiter des Universitätsklinikums ausgelöst, die morgens ihre PKW dort abstellen und den kurzen Fußweg durchs grüne Tal zu ihrem Arbeitsplatz nehmen. Sehr zum Ärger der Anwohner.
Deshalb wird am 19. April in der Bezirksvertretung III (ab 17 Uhr im Lighthouse, Liebigstraße 1) wieder über das Thema diskutiert.

In gemeinsamem Antrag bitten SPD, Grüne und EBB die Stadtverwaltung, für Stensstraße, Im Winkel, Steile Straße, Metzendorf- und weitere Straßen ein Parkraumkonzept zu erstellen. Besonders belaste der "Parkraumtourismus" das Peter-Reuschenbach-Haus: "Ärzte können den für sie vorgesehenen Parkplatz nicht nutzen", bemängeln die Antragsteller.

Anwohner der Margarethenhöhe klagen über Klinikum-Mitarbeiter

Im Klinikum ist man sich der Problematik bewusst, kann sie aber mangels Platz auf dem eigenen Gelände so rasch nicht ändern. Überhaupt gehe die Versorgung der Patienten, wie derzeit mit dem Bau einer neuen Ambulanz, vor einem dritten Parkhaus.
"Wir versuchen immer wieder, unseren Parkraum zu erweitern, aber haben nun einmal nur begrenzten Platz." Als Leiter Kommunikation und Marketing beim Universitätsklinikum kennt Thorsten Schabelon die Problematik - und den Mangel an raschen Lösungsmöglichkeiten. Man bitte immer wieder die über 6.100 Mitarbeiter, möglichst den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, um das Umfeld nicht zuzuparken: "Aber die Leute kommen aus dem ganzen Ruhrgebiet, da ist das nicht einfach."
Das Klinikum verfüge über zwei Parkhäuser, die auch für Mitarbeiter, aber natürlich vor allem für Patienten und Besucher vorgesehen seien. Raum für ein drittes zu finden, sei auf dem Gelände nicht einfach.

Zwei Änträge in der Bezirksvertretung III

Auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung steht am 19. April noch ein weiterer gemeinsamer Antrag von SPD, Bündnis 90/Grüne und EBB, der sich mit Parkproblemen auf der Margarethenhöhe befasst, diesmal ausgelöst durch Reisebusse.
Die Kommunalpolitiker möchten durch die Verwaltung prüfen lassen, ob für Busse eine Parkfläche zur Verfügung gestellt werden kann. Die "alte Margarethenhöhe" wird von vielen Touristengruppen aufgesucht. Mangels Parkraum könnten die Besucher oft nicht "ohne Gefährdung aus- und einsteigen", wird der Antrag begründet. Eine solche Fläche könnte am Brückenkopf eingerichtet werden, lautet der Vorschlag. Für zwei Bus-Abstellplätze während der Wartezeit eigne sich die Lührmannstraße.
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