Wie viel Nachverdichtung verträgt ein Stadtteil ? - ein Debattenabend mit Stadtdirektor Hans Jürgen Best

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Auch kleine grüne Oasen sind wichtig für die Wohnqualität
Essen: Chat Noir | Mittwoch dem 2.11 um 20.00 im Le Fou /Chat Noir Pavillon Brigittastr. Ecke Annastr.
Die Grünen im Stadtbezirk II haben für ihren Treff ein insbesondere in Rüttenscheid umstrittenes Thema aufgegriffen. Die zunehmende Beliebtheit des Stadtteils führt zu vielen neuen Geschäften, Restaurants oder Kneipen, die hier sehr spezialisierte Angebote machen können, für die in anderen Vierteln kein dauerhafter Markt vorhanden wäre. Noch sind auch zwischen den vielen kommerziellen Angeboten, oder zumindest in manchen Innenbereichen der Wohnquartiere Grünzonen oder private Gärten vorhanden, die einen Erholungsraum gegenüber den hektischen Einkaufsstraßen oder den lauten Verkehrsadern anbieten können.

„Die besondere Atmosphäre Rüttenscheids hängt aber davon ab, dass nicht auch noch diese Ruhezonen allzu rigoros einer Nachverdichtung mit weiteren Wohn- oder Geschäftsbauten zum Opfer fallen. Mehr Wohnungen bringen aber auch mehr Verkehr mit sich. Deshalb fordern GRÜNE einen entsprechenden Ausbau Alternativen zum PKW. Wir brauchen mehr ÖPNV, Plätze für Carsharing, weitere Farradstraßen und Radwege, damit der Autoverkehr nicht zu einer noch größeren Belastung führt“, erklärt Elke Zeeb, Bezirksvertreterin der GRÜNEN.„Grüne wollen ebenso wenig, dass die Rüttenscheider*innen für ein bisschen Naturerlebnis nur noch der Eintrittspflichtige Grugapark als Naherholung zur Verfügung steht. Entsprechend muss beim Wohnungsbau der Erhalt und die Schaffung von öffentlichen Grün berücksichtigt werden, um auch Wohnqualität zu schaffen“.

Zu diesen Fragen wird der Planungsdezernent Hans Jürgen Best am Mittwoch dem 2.11 um 20.00 im Le Fou /Chat Noir Pavillon Brigittastr. Ecke Annastr. einige Antworten geben.
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