Spannendes Projekt - „Die Geschichte eines Hundes“ mit Lucia Peraza Rios

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Die deutsch-kubanische Schauspielerin Lucia Peraza Rios gastiert bei „kunstwerden“ .

Der Verein „kunstwerden“ präsentiert eine Deutschlandpremiere! Am Samstag, 25. April, gibt es ab 20 Uhr ein Solostück nach einer berührenden Kurzgeschichte von Mark Twain zu bestaunen.

„Die Geschichte eines Hundes“ erzählt unter der Regie von Rosario Tedesco von einer Hündin, die heranwächst, verkauft und schließlich selbst Mutter wird. Auf ihrem Weg versucht sie die von der eigenen Mutter erlernten Werte umzusetzen.
Doch es kommt anders, so erfährt diese Hündin das Leben.

Intensiv, reduziert und eigenwillig

Die Schauspielerin Lucia Peraza Rios begeistert mit ihrer intensiven, reduzierten wie eigenwilligen Art.
In Kuba und Deutschland aufgewachsen, absolvierte Rios ein Schauspiel-Studium in Hamburg. Anschließend ging sie ans Schauspielhaus Köln, wo sie mit dem italienischen Regisseur Antonio Latella arbeitete und so Teil seiner Kompanie wurde.
Ihr beruflicher Weg führte sie seitdem im Wechsel auf deutsche und italienische Bühnen. Das Alte Schauspielhaus Stuttgart ehrte sie als beste Schauspielerin der Spielzeit 2010/2011 für die Rolle der Dorine in „Tartuffe“ von Moliere.
Im vergangenen Jahr spielte Lucia Peraza Rios die weibliche Hauptrolle in dem Kinofilm „Fontanarosa“ von Lucio Fiorentino und war Ensemblemitglied des Stückes „Rain Man“, welches auch im Essener Rathaustheater gastierte.
In Latellas‘ Kompanie lernte die Schauspielerin den Regisseur Rosario Tedesco kennen, mit dem sie nun ihr erstes gemeinsames bilinguales Projekt startet.
Unter dem Motto: berühren – nicht zeigen, anschauen – nicht demonstrieren, wurde die „Theatralik“ reduziert, um die Kernaussagen des Stückes nicht zu zerstören und der Wahrhaftigkeit näher zu kommen.

Aktualität

Ein Stück, auf das man gespannt sein und welches auf der Bühne von „kunstwerden“ zugleich seine Deutschlandpremiere feiern darf.
Die Kurzgeschichte von Mark Twain hat an Aktualität nichts verloren. Bis heute steht sie für Realismus und den Kampf gegen Rassismus, aber auch für Humor. Ihre Besonderheit bezieht die Geschichte durch die verschiedenen Erzählebenen.
Vordergründig als kleine, humorvolle Story angelegt, erschließen sich Ernsthaftigkeit und Tragweite erst aus der doppeldeutigen Gleichsetzung: Aus dem Haustier wird ein Sklave.

Kleine Verschiebung des Blickwinkels

Diese Abstraktion erlaubt einen völlig anderen Blickwinkel, eine kleine Verschiebung der Perspektive verändert den Tenor des Stücks derart, dass durch die Konfrontation mit dem Schicksal eines rechtlosen Leibeigenen eigene Grenzen, ganz ohne Verurteilung, gespiegelt und erkannt werden können.

Der Hut geht rum

Der Verein „kunstwerden“ an der Ruhrtalstraße 19a ist wie immer bei Veranstaltungen ab 19 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei, nach der Aufführung geht wie gewohnt der Hut herum.
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