Über 6 Millionen Euro! Neues vom Werdener Verkehrskonzept

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Wann sind diese Autokarawanen in der überlasteten Brückstraße Geschichte?

„Und sie bewegt sich doch!“ Der Bau- und Verkehrsausschuss unter Vorsitz des Grünen Rolf Fliß bekam nun den neuesten Stand der Dinge beim Werdener Verkehrskonzept vorgestellt.

Nach intensiven Vorgesprächen hat das Amt für Straßen und Verkehr einen Planungsauftrag an das Ingenieurbüro nts aus Münster vergeben. Darüber hinaus wurde ein Beratervertrag mit dem Werdener Büro BKR von Stadtplaner Michael Happe abgeschlossen.
In der Zwischenzeit wurden die Vorplanungen für die Verkehrsanlage auf der B224 und die Umgestaltung des Werdener Marktes abgeschlossen.
Nach derzeitigem Planungsstand würde eine Umsetzung etwa 6 Millionen Euro kosten. Darin enthalten sind Straßenbau, Ampeln, Beleuchtung, Begrünung, Markierung, Beschilderung, Ausstattung des Platzbereiches und - ganz besonders wichtig - der Lärmschutz an den Gebäuden in der Abteistraße.
Zusätzlich fallen für Ingenieurleistungen inklusive bereits vergebener Verträge etwa 350.000 Euro an. Die Kosten für die erforderlichen Ingenieurleistungen im Zusammenhang mit den Lärmschutzmaßnahmen an den Gebäuden in der Abteistraße sind noch nicht enthalten.

Haushalt 2015/2016 oder doch erst 2017?

Diese Kosten sind vom Amt für Straßen und Verkehr im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2015/16 und zur mittelfristigen Finanzplanung für 2017 angemeldet worden. Landesmittel wurden nicht beantragt.
Nachdem der zuständige Ratsausschuss informiert wurde, müssen die Ortspolitiker noch ein wenig warten. Nicht bereits in der Sitzung am kommenden Dienstag, sondern erst am 25. November soll das Konzept der Bezirksvertretung vorgestellt werden. Die lokalen Politiker dürfen allerdings diese Vorlage auch nur „zur Kenntnis nehmen“.
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