„So reicht es dann einfach nicht“

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Kevin Hougardy brachte den SC Werden-Heidhausen in Führung. Foto: Bangert

Der SC Werden-Heidhausen siegte souverän, die SG Werden 80 konnte über den ersten Saisontreffer jubeln


Der SC Werden-Heidhausen konnte einen Arbeitssieg verbuchen und freut sich nun auf das erste Spitzenspiel der noch jungen Saison. Den SC-Damen klebte bei allem Einsatz das Pech an den Stiefeln. Die SG Werden 80 schnupperte zumindest vorübergehend Morgenluft.


SV Leithe gegen SC Werden-Heidhausen I 0:2

Aytekin, Kleine-Beck, Ewert, Wirtz, Hicking, Neef, Sonnenschein, Hougardy, Waziri (88. Röckinghausen), Munsch (73. Wagner), Bayar (73. Schmidt).
0:1 (16. Hougardy), 0:2 (79. Neef).
Ein verdienter Arbeitssieg. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Nach einer guten Viertelstunde traf Jason Munsch den Pfosten, Kevin Hougardy hatte aufgepasst und netzte zum 1:0 für die Gäste ein. Werden konnte in der Folgezeit zahlreiche Eckbälle verzeichnen, hatte auch deutlich mehr Torabschlüsse als die Hausherren. In der 37. Minute hätte es fast doch hinter Torwart Ali Aytekin geklingelt, als Leithe einen Kopfball an die Latte setzte. Im zweiten Durchgang lief alles in ähnlichen Bahnen, doch die Werdener Fans mussten bis zur 79. Minute auf die Erlösung warten. Kevin Hougardy passte auf Marius Neef, der zum 2:0 flach in die linke Ecke traf. Trainer Danny Konietzko hatte einen verdienten Sieg seiner Mannen gesehen, die souverän auftraten, ohne jedoch das ganz große Feuerwerk abzubrennen. Vielleicht sparte sich das Team dies aber auch für den kommenden Sonntag auf? Denn weiter geht es gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter, die SG Kupferdreh-Byfang. Hier kreuzen zwei der vier Mannschaften die Klingen, die sich ernsthaft um die Meisterschaft bewerben.

„Der Wille zum Sieg war da“

SC Werden-Heidhausen Damen gegen TuS Helene 1:3
Der Auftakt zur neuen Saison verlief mehr als unglücklich für das Team der Trainer Michael Stein und Nils Franke. Bereits nach drei Minuten lagen die Gastgeberinnen hinten. Zwar versuchte werden, Druck aufzubauen, doch Helene machte hinten dicht, scheute auch nicht rustikalen Einsatz. Dann wurde dem SC ein Elfmeter zugesprochen, der allerdings verpuffte. Kurz vor der Pause fiel doch der längst verdiente Ausgleich. Lisa Resing schickte Catharina Will steil, die Stürmerin schüttelte ihre Verfolgerin ab und verwandelte eiskalt. Nun ging die Heimmannschaft mit neuer Zuversicht in die zweite Halbzeit, wollte das Spiel komplett drehen. Und wirklich, nun spielte nur noch der SC. Doch Torchancen sprangen keine heraus, nur ein Kopfball von Luisa Gricksch sorgte für Gefahr. Erst jetzt wurden die Gäste wieder mutiger, einen Weitschuss drohte sich ins Tor zu senken, doch Torhüterin Alexandra Will machte sich so groß wie möglich und partierte. Nun half die bis dahin bombensichere Dreierkette mit: Einen zu kurz geratenen Querpass erlief die Helene-Stürmerin und versenkte eiskalt ins leere Tor. Dieser erneute Rückstand schockte offenkundig, Werden verzettelte sich nun in Einzelaktionen, der Gast machte mit dem 3:1 den Deckel drauf. Ein Fernschuss von Nina Schmidt stellte die TuS-Keeperin nur vor kleine Schwierigkeiten, dann war diese Partie vorbei. Trainer Michael Stein hatte sich schnell wieder gefangen und wollte seiner Mannschaft den Willen zum Sieg nicht absprechen, sie habe alles gegeben: „Aber leider haben einige Spielerinnen einen schlechten Tag erwischt. Bei so einem Gegner auf Augenhöhe reicht es dann einfach nicht.“

SG Werden 80 gegen VfL Kupferdreh 1:6
Nach zehn Minuten feierte die SG Torpremiere in dieser Saison. Die Gäste hatten Eckball, Werden konnte das Leder erobern und einen Konter in Überzahl fahren. Kapitän Kevin Hanisch traf zum 1:0 für die SG Werden 80. Das Team um Spielertrainer Daniel Görbing schnupperte Morgenluft, der Favorit aus Kupferdreh tat sich schwer. Für die VfL-Führung musste ein Foulelfmeter herhalten, 80-Keeper Robin Haße hatte sogar fast noch die Hand dran. Nun schwanden ein wenig die Kräfte, es reichte nicht mehr. Am Ende wurde es die erwartete Niederlage. Aber so langsam scheinen die 80er in der Liga anzukommen. Vielleicht können sie ja bei Winfried Kray II den ersten Punktgewinn anstreben?

Ein Fehlstart


Fortuna Bredeney II gegen SC Werden-Heidhausen II 5:0

Am ehrwürdigen Uhlenkrug war der SC zu Gast, da die Bredeneyer „Hausherren“ zurzeit ihren Platz an der Meisenburg endlich in Kunstrasen umgebaut bekommen. Kurz gesagt, auf dem engen Ascheplatz am Stadtwald gelang der Werdener Reserve nur wenig. Nach 21 Minuten lagen die Löwentaler zurück. Konnten die Gäste das Spiel in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen gestalten, drehte Bredeney in der zweiten Hälfte auf und Werden konnte nicht mehr mithalten. Vier Gegentreffer musste der SC noch schlucken und darf nun von einem Fehlstart sprechen.

Fortuna Bredeney II gegen SC Werden-Heidhausen III 1:5
Im ersten Spielabschnitt war das Team der Trainer Jürgen Koch und Jupp Böhmer drückend überlegen und führte zur Pause hochverdient. Nach nur zwei Zeigerumdrehungen hatte Felix Beckmannshagen getroffen, Dominik Petry auf 2:0 gestellt, schon nach 20 Minuten stellte das 3:0 durch Florian Kammann so etwas wie die vorzeitige Entscheidung dar. In der zweiten Halbzeit konnte das Bredeneyer Team die Begegnung etwas ausgeglichener gestalten. Doch Florian Kamann und Alexander Jostes machten es mit ihren Treffern noch deutlicher. Bereits am Mittwochabend geht es weiter in Überruhr, dann kommt der Heisinger SV III ins Löwental.

So rollts Leder

Mittwoch, 6. September
18.30 Uhr: Teutonia Überruhr III gegen SC Werden-Heidhausen III, BSA Überruhr.

Sonntag, 10. September
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen Heisinger SV III, Löwental.
12 Uhr: Winfried Kray II gegen SG Werden 80, Wendelinstraße.
13 Uhr: Sportfreunde 07 gegen SC Werden-Heidhausen Damen, Veronikastraße.
13 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen SG Kupferdreh-Byfang II, Löwental.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen SG Kupferdreh-Byfang, Löwental.
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