Ein lang erwarteter See

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Familie Graw kann den Bau des Niederfeldsees kaum erwarten.
 
Petra Hinz (SPD, MdB) freut sich auf die neue Wohnqualität.

Der West Anzeiger betrachtet den Bau des Niderfeldsees und erkundigt sich bei seinen ersten Besuchern

Strahlende Gesichter
trotz Baustellenlärm- die
Anwohner der Niederfeldstraße
in Essen Altendorf
können ihr neues Umfeld
kaum erwarten.

Der bis 2014 geplante Bau des Niederfeldsees in Essen Altendorf erregt viel Aufsehen.
Nun, da der See mittlerweile schon einiges an Form gewonnen hat, geraten Anwohner ins Träumen.
Eine von ihnen ist die SPD-Abgeordnete Petra Hinz (51 Jahre), die in der Gegend um den Niederfeldsee geboren und aufgewachsen ist. Oft ist sie in der Gegend mit dem Rad unterwegs.
,,Ich finde das großartig, dass zu dem vielen Grünen, dass in den letzten Jahren hier entstanden ist, jetzt auch noch ein See hinzukommt“, erklärt sie euphorisch.
Die Bauarbeiten rund um den See belästigen die Anwohner kaum. Bis 2014 werden hier 62 am Seeufer gelegene Neubauwohnungen der Allbau entstehen.
Frau Balkenhohl (78) empfindet die Bauarbeiten nicht als besonders störend. ,,Wir haben es eigentlich nicht so mitbekommen. Bei dem Gedanken an die künftige schöne Aussicht stört es aber auch kaum.“
Doch der Niederfeldsee lockt nicht nur Anwohner vor die Haustür, die in unmittelbarer Nähe wohnen. Klaus (80 Jahre alt) kommt extra zu Fuß aus Frohnhausen. ,,Das ist für mich ein schöner Vormittagsspaziergang.“
Klaus besucht die Baustelle regelmäßig, um sich den Fortschritt anzuschauen.,,Wenn die Baumaßnahmen hier beendet sind, dann ist das eine attraktive Geschichte“, findet der 80-Jährige. Klaus hat den Bau die letzten Jahre mitverfolgt. ,,Es hat nicht lange gedauert bis die alten Häuser abgerissen wurden... das konnte man sich vorher bildlich gar nicht vorstellen, weil alles zugebaut war.“ Mittlerweile ist jedoch schon Einiges zu sehen- die Aussicht auf den bereits mit Wasser gefüllten See würden Viele bei den sommerlichen Temperaturen schon jetzt gerne genießen.
Der Niederfeldsee ist auch für ehemalige Bewohner der Niederfeldstraße ein interessantes Bauprojekt.
Familie Graw hat vor 50 Jahren direkt dort gewohnt, wo nun der Niederfeldsee entstehen wird- und ist gespannt, was sich nach einem halben Jahrhundert dort entwickelt. Dafür reist Familie Graw sogar extra aus Hattingen und Duisburg an. ,,Schade, dass wir hier nicht mehr wohnen“‚ beklagen sie. ,,Wenn das erstmal aufgemacht und fertiggestellt ist... hach, das wär schön.“, schwärmen sie.
Die neuen Allbauwohnungen, die im Jahr 2014 voraussichtlich fertiggestellt werden, eignen sich, so Klaus, besonders gut für junge Familien mit Kindern. ,,Wenn man mobil ist, dann ist das hier der optimale Wohnort.“ Doch für Klaus (80) genügt es, seinen ,,Vormittagsspaziergang“‚ demnächst anstelle an einer Baustelle am fertig gestellten Niederfeldsee zu machen.
Alles in Allem hat der Bau des Sees bereits große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Klaus ist gespannt, wie sich Baumaßnahmen wie die des Niederfeldsees, in den nächsten Jahren ,auch auf das Image des ganzen Stadtviertels, auswirken könnte.
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2 Kommentare
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Renate Sültz aus Lünen | 05.08.2013 | 21:22  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 05.08.2013 | 22:14  
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