Grusel-Kürbisse zu Halloween

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Nach rund vier Stunden Arbeit ist das bisher größte Kürbis-Projekt der Essenerin fertig gestellt. Fotos: privat

Mit 15 Kilo ist er ein Schwergewicht im Gruselensemble von Romy Galliet: In rund vier Stunden akkurater Arbeit hat die Frohnhauserin dem Riesen-Kürbis ein typisches Halloween-Gesicht ins Fruchtfleisch geschnitzt.

„Das war mein bisher größtes Projekt“, verrät die 36-Jährige. Nicht aber ihr erstes, denn Jahr für Jahr denkt sich die Essenerin neue Spielereien für den Abend vor Allerheiligen (ursprünglich eine irische Tradition und wichtiger Festtag in den Vereinigten Staaten) aus.
Hauptsache gruselig sollen sie sein, schließlich dürfe man diese Ader im normalen Alltag nicht so frei ausleben. Vor allem nicht mit einem Kleinkind im Haushalt. „Mit einer dreijährigen Tochter muss man schon aufpassen, wie blutig die Dekoration werden darf“, weiß die Mutter, aber an den Bastel- und Malarbeiten findet auch der Nachwuchs seine Freude.

Sarg und Grabsteine aus Styropor


Für den 31. Oktober wird die komplette Wohnung passend ausgestattet. Selbstgefertigte Bilder zeigen Felder, Kürbisse, Friedhöfe und andere typische Halloween-Motive, kleine Geister zieren die Spiegel.
„Ich habe sogar einen Sarg und Grabsteine aus Styropor gefertigt“, lächelt Galliet, „sowas hat man ja nicht üblicherweise im Hausflur stehen“. Ihr Mann hat sich längst an das gruselige Treiben gewöhnt, „aber es ist schon eher mein Ding“, verrät die Frohnhauserin, „ich lebe mich gern kreativ aus, bin aber eben nicht so für Stickdecken.“

Kürbisse in allen Formen und Größen


Herzstücke des Gesamtkunstwerkes sind die stets in neuem Design daherkommen Kürbisse. Die könne man, besser als im Supermarkt, auf Bauernhöfen und Wochenmärkten in allen Formen und Größen bekommen, weiß die Expertin, schon ab wenigen Euro.
Manche werden dann von ihr ausgehöhlt, manche von außen verschönert. Motive, teils selbst entwickelt, teils dem Internet entnommen, lassen sich prima anzeichnen.
„Für den Anfang reicht dann schon ein normales Küchenmesser“, später helfe einfaches Schneidewerkzeug, etwa wie man es vom Linoleum-Schnitzen kenne. „Aushöhlen lässt sich der Kürbis übrigens besser mit einem Eisportionierer als mit dem Löffel“, rät Romy Gallier noch, „da kann man mehr Kraft aufbauen“.
Erfreuen kann man sich an dem Ergebnis dann leider nur wenige Tage. „Für die Kürbisse ist es zu warm.“
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1 Kommentar
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Peter Gerber aus Menden (Sauerland) | 28.10.2014 | 15:57  
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