Zwei Plätze im Westen

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Kontrastprogramm: der Gervinusplatz... (Foto: Udo Karnath)
Mit großem Bahnhof wurde Ende November der neugestaltete Ehrenzeller Platz in Altendorf eröffnet. Selbst der Oberbürgermeister gab sich persönlich die Ehre. 1,78 Millionen Euro wurden hier investiert. Zum Beispiel in 26 neue Bäume, LED-Beleuchtung, Wassertisch und Kletterwand.
Und in Frohnhausen? Da reicht das Geld leider nicht einmal dafür, um die Baumscheiben des zentralen Gervinusplatzes zumindest im Ansatz zu pflegen und mit ein paar Blumen zu bepflanzen.
Der Vandalismus tut sein übriges und lässt auch den Betreiber des Eis-Cafés verzweifeln. Erstaunlich: Niemand will‘s gesehen haben?

Was meinen Sie, liebe Leser?

Lesen Sie dazu auch diesen Beitrag von Ingrid Schattberg.
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7 Kommentare
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Dominique Meißner aus Essen-West | 19.02.2013 | 13:41  
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Dirk Hondong aus Essen-West | 19.02.2013 | 15:21  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 20.02.2013 | 04:22  
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Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 20.02.2013 | 17:49  
Es ist heute leicht, wenigstens die Spuren von Missetätern zu lesen: Videoüberwachung kostet heute im Vergleich zu oft angerichteten Schäden wirklich nur noch „Peanuts“, lächerliche Beträge. Für eine „IP“-Kamera (sogar mit „Bewegungserkennung“!), die ständig über das Internet den Bildspeicher bei einer „Domain“ auffüllt, müsste sich leicht ein jeweiliger Anwohner oder Gewerbetreibender finden lassen, der sie hinter einer Fensterscheibe unauffällig zu installieren erlaubt. Den Link zu den gespeicherten Bildern kann man sogar öffentlich zugänglich machen, für jeden Internet-Surfer, sogar für Polizei und Stadt.

Die Stadt gehört zu der Gilde jener Schlaumeier, die nicht einmal durch Schaden klug werden. - Warum auch? - Die Gehälter laufen auch bei Interesselosigkeit weiter. Man möge einmal bei Google mit „inurl:amazon wlan IP Kamera“ suchen, um sich ein „Bild“ zu machen.

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Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 20.02.2013 | 18:06  

Ängstliches „Untertanendenken“.
Die Betonung liegt auf „öffentlich“. Absolut „Öffentliches“ (dazu gehören insbesondere für jedermann ungehindert und jederzeit zugängliche Straßen und Plätze) darf man nach Lust und Laune fotografieren, filmen oder auch bildlich, wiederum „öffentlich“, ins Internet übermitteln.
„“

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Dirk Hondong aus Essen-West | 20.02.2013 | 18:24  
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Manfred Schuermann aus Essen-Ruhr | 21.02.2013 | 00:49  
Lieber Dirk,

genau das ist der Punkt: „Und ich kann nicht wahllos Leute ablichten, sondern muss diese vorher fragen...“
Entscheidend ist das Ziel, ist der Zweck.
Bei der Aufnahme eines Platzes, einer Straße per WebCam ist der Zweck ein „für den Fall. dass...“, nicht das Erfassen, Ablichten von „Leuten“ sozusagen im „Normalbetrieb“ des täglichen Lebens.

Und wenn der „Fall“ dann eintritt, wenn Straftäter videotechnisch erwischt und evtl. überführt werden können, stellt sich Frage nach der Erlaubnis überhaupt nicht.

Du darfst als Privatperson Straftäter sogar festnehmen, ohne Freiheitsberaubung zu begehen:
§ 127 StPO
(1) Wird jemand auf frischer Tat betroffen oder verfolgt, so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist oder seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann, jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen. Die Feststellung der Identität einer Person durch die Staatsanwaltschaft oder die Beamten des Polizeidienstes bestimmt sich nach § 163b Abs. 1.
...

Vielleicht ist jetzt einiges klarer.
„“

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