Zurück ins Leben, zurück zu sich selbst – die Sozialpsychiatrie des ASB RV Ruhr e. V.

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Sozialarbeiterin Justina Schubert mit der neuen Ausgabe der Textsammlung "Sprungbrett" in der Kontakt- und Beratungsstelle des SPZ.
Essen: ASB Ruhr |

Psychisch erkrankte Menschen benötigen feste Tagesabläufe, die Struktur geben. Diese Struktur bekommen sie durch die verschiedenen Beratungs- und Betreuungsangebote des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V..




Der letzte Beitrag aus der Reihe "Von Jung bis Alt - ein Leben lang ASB" hat veranschaulicht, dass der ASB sein Motto "Wir helfen hier und jetzt" mit Herz und Seele lebt. Das gilt übrigens nicht nur für Situationen, in denen akute Rettungsmaßnahmen notwendig sind. Menschen, die unter einer chronischen psychischen Erkrankung oder Behinderung leiden, benötigen stattdessen langfristige Hilfestellungen.

Der ASB Regionalverband Ruhr bietet auch in diesem Bereich ein breites Spektrum an auf einen längeren Zeitraum ausgerichteten Hilfsangeboten. Das Ziel: die Erkrankten bei der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens mit Teilhabe an der Gesellschaft zu unterstützen. Die verschiedenen Einrichtungen und Dienstleistungen des ASB RV Ruhr machen passgenaue Hilfestellungen möglich.

Vielseitige Angebote der individuellen Hilfe


Das Fundament der Sozialpsychiatrie des ASB Regionalverbandes Ruhr sind die Kontakt- und Beratungsstelle des Sozialpsychiatrischen Zentrums, die Tagesstätte Förderturm und die Wohn- und Betreuungseinrichtungen.
Die Angebote der Kontakt- und Beratungsstelle sollen psychisch Erkrankte dazu ermutigen, ihren Alltag und ihre Freizeit wieder aktiv selbst zu gestalten. Es gibt sowohl offene Angebote, als auch Kreativ- und Gesundheitskurse. Außerdem wurde hier das Projekt "Sprungbrett" ins Leben gerufen, eine Textsammlung, die von psychisch Erkrankten, ehemals psychisch Erkrankten sowie deren Angehörigen und Freunden verfasst und vierteljährlich veröffentlicht wird.

Um eine strukturierte Tagesgestaltung kümmern sich auch die Mitarbeiter der "Tagesstätte Förderturm". Auf dem Weg zur beruflichen Wiedereingliederung werden die Besucher aufmerksam durch einen geregelten Tagesablauf begleitet. In der Wohn- und Betreuungseinrichtung auf der Essener Onckenstraße und der Außenwohngruppe "Am Brauhaus" haben 28 Menschen Platz. Ein individuelles pädagogisches Programm soll ihnen dabei helfen, ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Zusätzlich gibt es vorbereitende Hilfestellungen, um eine Wiederverselbstständigung im Bereich Wohnen zu realisieren.

Autorin: Maria Madaffari
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