Diese „Familie“ hat sich dem Wohl der Kinder verschrieben

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Der Schalker Golfkreis erspielte in seinem 10. Golf-Charity-Cup eine neue Rekordsumme von 105.000 Euro. Damit beläuft sich die bisher erspielte Summe aus zehn Charity-Cups auf 830.200 Euro! Und das alles zum Wohle der Gelsenkirchener Kinder! Foto: Gerd Kaemper
 
Erwin Kremers begrüßte als Präsident des Schalker Golfkreises und Organisator des gesamten zweitägigen Charity-Events jeden Gast persönlich. Und auch der Ehrenpräsident des FC Schalke 04, Gerd Rehberg, ließ es sich nicht nehmen, bei der Schalker Golfkreis-Familie in der Veltins-Arena vorbeizuschauen. Foto: Klaus Wieschus
 
Christin und Siggi Held sind Teil der Schalker Golfkreis-Familie und immer wieder gern gesehene Gäste bei dem Charity-Event. Übrigens spielen beide auch Golf und Christin Held sorgte in den letzten Jahren bei der Damenwertung immer wieder für Furore. Klaus Fischer gehört zum FC Schalke 04 einfach dazu. Der Mann aus Zwiesel ist ein echtes Schalker Urgestein und spielt auch schon lange und mit viel Herzblut Golf. Natürlich ist er auch Mitglied des Schalker Golfkreises.Foto: Klaus Wieschus
 
Helmut Kremers mit Gabi und Klaus Haertel.
 
Helmut und Erwin Kremers im Kreis von Freunden, unter anderem Jörg Wontorra. Foto: Klaus Wieschus
Gelsenkirchen: Veltins-Arena |

Wenn sich die Schalker Golfkreis-Familie einmal im Jahr in der Veltins-Arena trifft, um gemeinsam zu feiern, zu plaudern und dabei Gutes für benachteiligte Kinder in Gelsenkirchen zu tun, dann liegt eine Menge Arbeit hinter Gastgeber Erwin Kremers und seinem Team. Doch wenn die Familie diese Treffen weiter wünscht, dann wird er sie auch weiterhin organisieren, versprach der Präsident des Schalker Golfkreises und erntete dafür großen Applaus.

Zehn Jahre sind gefühlt wie 25 Jahre


Auch wenn zehn Jahre eigentlich kein Jubiläum sind, so wurde der runde Geburtstag gefeiert wie ein Jubiläum, denn Erwin Kremers weiß, dass eine solche Veranstaltung gleich zwei- bis dreifach zählt und schon ist man bei 25. Dabei ist auch das 10-Jährige schon eine tolle Leistung und ein großer Gewinn für alle Kinder in Gelsenkirchen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Denn ihnen kommt das „erspielte“ Ergebnis letztendlich zu gute.

Wolfgang Trepper als würdiger Nachfolger von Jörg Wontorra


Durch das Programm führte wieder Wolfgang Trepper, der dieses Amt von Jörg Wontorra übernommen hat und vom Altmeister als für so gut befunden wurde, dass er weitermachen durfte. Und Trepper hat sich gut eingelebt in die Schalker Golfkreis-Familie und versteht es auszuteilen und damit das Publikum zu erfreuen.
So versprach er gleich zur Eröffnung „ein tolles Programm, von einigem mal abgesehen, denn Erwin Kremers kommt als erster auf die Bühne.“ Doch damit traf er auf einen Gleichgesinnten, der sich wortgewand revanchierte als er Trepper als „sensiblen Poeten, der gefangen ist im Körper eines albanischen Lastwagenfahrers“ bezeichnete.

Wolfgang Trepper entdeckte sich auf Lokalkompass.de und staunte


Und Wolfgang Trepper amüsierte sich über den „verwirrten alten Mann“, der im Interview mit dem Stadtspiegel über Trepper sagte „einen schlimmeren konnten wir nicht finden“. Darauf stieß der Moderator als er im Internet seinen Namen googelte und auf www.lokalkompass.de/gelsenkirchen den Beitrag des Stadtspiegel zum bevorstehenden Schalker Golfkreis-Charity-Golf-Event fand.

"Unser Wolfgang" bereicht die Schalker Golfkreis-Familie


Erwin Kremers bezeichnete in seiner Eröffnungsrede den Moderator als „einzigartig. So wie er wütend wird und sich in Rage redet und dabei doch so tiefsinnig ist.“ Man spürte schnell, dass die Schalker Golfkreis-Familie wieder Zuwachs bekommen hat, denn Kremers sprach von „unserem Wolfgang Trepper“.
Über die Vorbereitungen der Veranstaltung plauderte der Präsident aus: „Der Schalker Golfkreis ist ein Hühnerhaufen, den zusammenzubringen mich körperlich und mental fertig macht. Schaut mich an, wie ich aussehe mit meinen 40 Jahren.“ Doch die Familie versteht den Spaß und freute sich darüber, dass die meisten der Anwesenden an den bis zu dem Abend zusammen gekommenen 725.000 Euro beteiligt waren.

Wonti konnte Geld sparen


„Wonti hat im letzten Jahr gesagt, dass beim 10. Schalker Golfkreis-Charity-Turnier eine sechsstellige Summe zusammenkommen muss. Er versprach, sollten es nur 99.000 Euro werden, würde er bis zur 100.000 aufstocken. Wonti, ich glaube, Du hast noch mal Glück gehabt“, erklärte Erwin Kremers augenzwinkernd.
Der Chef der Schalker Golfkreis-Familie begrüßte viele der Anwesenden persönlich wie die Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen Martina Rudowitz, den ehemaligen Präsidenten des Golfclubs Haus Leythe Holger Lampatz und seine Gattin Marita, Klaus Wittkowski als amtierenden Präsidenten und seine Gattin Marion und viele andere.

Gedenken an Rudi Altig


Ein trauriger Anlass war die Tatsache, dass in diesem Jahr Rudi Altig der Veranstaltung nicht mehr beiwohnen konnte, da die Radsport-Legende im Juni im Alter von 75 Jahren verstarb. Kremers erinnerte an ihn mit den Worten:„Rudi hatte immer einen unglaublichen Humor und hat gern gesagt: Nach dem Regen kommt wieder die Sonne. “
Seinen Dank sprach Erwin Kremers allen Freunden des Schalker Golfkreises aus, die ihn seit Jahren unterstützen, ihm vertrauen und damit Kindern in Gelsenkirchen helfen. „Wenn ihr mich weiter unterstützt, bin ich auch bereit weiter zu machen“, stellte Kremers in den Raum und wurde mit Applaus belohnt, der wohl Zustimmung genug sein dürfte.

Danksagungen


Natürlich dankte er auch Moritz Becker-Schwarz, der die Nutzung des Glückauf-Clubs in der Veltins-Arena ermöglichte, Sebastian Buntkirchen, der über Schalke hilft! das Geld in die richtigen Kanäle steuert, Chefkoch Olaf Diekamp für die kulinarische Verwöhnung, Manfred Rogall für die Turnierleitung und natürlich seinem langjährigen Freund und Weggefährten

Die Kölner und die Sache mit dem "quasi"


Hartmut Cronau, der mit ihm gemeinsam das zweitägige Event vorbereitet.
Als er auf den Künster Anton Fuchs zu sprechen kam, der die Skulptur des Schalker Golfkreis Charity-Award geschaffen hat, erklärte Kremers: „Toni ist ja ein Kölner und die Kölner haben ja das quasi erfunden. Wenn man einen Westfalen fragt, ob er verheiratet ist, dann antwortet er im positiven Fall mit ‚ja‘. Stellt man die Frage einem Kölner, antwortet dieser ‚quasi‘ und hält sich damit immer ein Hintertürchen offen. Als Simon Zoller für den 1. FC Köln auf Schalke das Siegtor geschossen hat, hieß es in Köln ‚wir spielen quasi um die Meisterschaft‘. Und damit ist die Skulptur quasi aus Gold.“

Tombola sorgte für großen Spaß


Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder eine Tombola, die helfen sollte, Geld für die Gelsenkirchener Kinder einzuspielen. Wolfgang Trepper schilderte dazu: „Das Arbeitsamt in Gelsenkirchen hat einige fleißige Helfer geschickt, die hier die Lose verkaufen.“ Ganz so war es nicht, aber am Ende waren alle Lose an Mann und Frau gebracht. Was Trepper dazu veranlasste anzuregen: „Ich bin dafür, dass im nächsten Jahr ein paar Nieten dazu kommen.“
Immer wieder willkommen ist die Runde des Moderators durch die Gäste, bei der der eine oder andere persönlich vorgestellt wird. Oder wie Trepper es ausdrückte: „Die Vorstellung der Gäste wurde von Jörg Wontorra auf Ben Hur-Größe aufgepumpt.“

Der eine Promi hatte Glück, der andere weniger


Doch auch Trepper nimmt kein Blatt vor den Mund. Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner Manfred Germar kam dabei noch glimpflich davon. Jochen Behle hatte weniger Glück. Hier trompetete Trepper in seiner typischen Marnier los: „Du kommt doch vom Biathlon!“ Behle konterte: „Ich habe mit Biathlon nichts zu tun, außer durch meine Frau. Ich selbst habe Langlauf gemacht.“ Trepper wollte aber ganz was anderes wissen: „Wieso wird man beim Biathlon Zweiter? Man hat doch ein Gewehr!“

Die Familie hält zusammen


Rüdiger Abramczik fürchtete die falsche Frage gestellt zu bekommen und Trepper zeigte sich mitleidig: „dann ignoriere ich Dich lieber.“ Das brachte Erdal Keser dazu sich solidarisch zu erklären: „Wer meinen Freund ignoriert, den ignoriere ich auch.“ Trepper nahm es gelassen und kommentierte: „So kulant sind Schalker.“
Der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer war auskunftsfreudiger und wurde auch von Trepper wiedererkannt, weil er mal in einem seiner Programme war. „Heribert Bruchhagen wird der Bundesliga fehlen“, schilderte Trepper über den Funktionär, der sich aus dem Geschäft zurückzieht.
Olaf Thon war zuletzt als EM-Experte im Fernsehen zu sehen. Laura Wontorra war mit ihrem Freund Simon Zoller zu Gast, der nun, laut Trepper, „die Erziehungsfehler des Vaters ausbügeln muss“. Über Wonti selbst erklärte Trepper: „Er hat mich geprägt wie kein anderer. Wenige halten Wort, einer davon ist Jörg Wontorra.“ Und angesichts von fünf Losen, die vor Wonti auf dem Tisch lagen, meinte Wonti: „Normalerweise kommen 50 Euro nie aus meinem Portemonnaie.“ Später gab er aber auch zu, dass seine Tochter vier der Lose gekauft hatte.
Gerade bei der Schalke-Legende Klaus Fischer war Trepper im letzten Jahr ein Fauxpas unterlaufen, als er ihn zum Dortmunder machte. „Das haben wir bei einem Wein besprochen und jetzt sind wir wieder gut“, verkünderte der Moderator.

Die Idole aus Treppers Jugend


Werner Hansch verbindet für Trepper „Kompetenz mit Herz. Das kann man nicht mehr über viele Sportreporter sagen.“ Mit Max Schautzer begegnete Wolfgang Trepper einem Idol seiner Jugend: „Du hast so viele Shows gemacht, aber die wenigsten wissen, dass Du auch Deutschland-Chef von Radio Luxemburg warst. Da gab es in meiner Jugend unter anderem ‚Max mixed‘, also wer sich den Titel ausgedacht hat... Aber egal. Fakt ist, dass viele von denen, die bei Dir gearbeitet haben hinterher im Fernsehen groß raus gekommen sind. Einer davon war zum Beispiel Thomas Gottschalk.“

Von Köchen, Eurofightern und DFB-Vorständen


Walter Stemberg genießt bei Trepper den Ruf, ein Koch zu sein, der allen Versuchen eine TV-Show zu machen widerstanden hat. Siggi Held kam als Dauergast davon und zu Horst Köppel ließ der Moderator nur dessen sportliche Stationen Revue passieren. Gerald Asamoah wurde als Schalke-Legende und Preisträger des Schalker Golfkreis-Award gefeiert. Eurofighter Martin Max und der ehemalige Manager des BVB und heutiges DFB-Vordstandsmitglied Michael Meier kamen mit ihrer Namensnennung davon. Uwe Bein war versteckt in der Ecke und wurde von Erwin Kremers erst ausfindig gemacht. Und mit den Worten „Erwin, sitz!“ war die Vorstellungsrunde der Gäste beendet.

Trepper philosophiert auf seine Art


Doch für Wolfgang Trepper war noch lange nicht Schluss. Er sinnierte darüber, dass das Jahr 2016 bis jetzt nicht zu den schönsten Jahren zählt. „Überall nur Beschiss. Ich bestell ein Bier und kriege ein Veltins. Beschiss. Und wer hat angefangen? Der ADAC, das ist so eine Art amnesty international für verwirrte Autofahrer, denen mitten auf der linken Spur der A3 auffällt, dass sie mal wieder tanken müssten. Und dann die Sache mit dem Auto des Jahres. Alles Beschiss.“

Wer hätte das gedacht: Trepper wollte nicht Papst werden


Als er über Johannes B. Kerner sprach, dessen B für Baptiste stehen soll, verriet Trepper, dass er auch kurzzeitig darüber nachgedacht habe, sich Wolfgang P. für Papst Trepper zu nennen: „Aber dann habe ich die Stellenausschreibung gelesen. Da stand nichts mit Frauen und so. Das war dann doch nichts für mich.“
Kerner hatte die beliebteste Frau in Deutschland gesucht und verkündete sie in Angela Merkel gefunden zu haben, was Trepper jedoch anzweifelt, da die Mehrheit der Ostdeutschen Frauke Petry gewählt hätten. Die Frontfrau der AfD ist für Trepper aber das sprichwörtliche Rote Tuch, wie er vollmundig erläuterte. Seine Wahl wäre auf Ina Müller gefallen, denn mit ihrer Wahl wäre seiner Meinung nach „in Deutschland noch was zu retten, weil die Frau singen und saufen kann.“

Trepper und die WM 2006


Natürlich ließ Trepper auch den Fußball nicht außen vor. Hier interessierte ihn vor allem die Weltmeisterschaft 2006, die WM im eigenen Land. „Da war natürlich keine Schiebung im Spiel, die WM haben wir bekommen, weil Sepp Blatter uns so lieb hat. Und jetzt reden sie alle davon, ja wenn wir das gewusst hätten... Aber mal im Ernst: Das ist doch was, da reden wir noch heute von!“
Und weil das ganze nur 6,7 Millionen Euro gekostet haben soll, verdient Franz Beckenbauer nach Treppers Ansicht noch ein paar mehr Bundesverdienstkreuze, weil er die FIFA erfolgreich runter gehandelt hat.
Und auch die gute alte Zeit mit der Hitparade, Disco Disco, Dalli Dalli und Wim und Wendelin ließ Trepper Revue passieren. Oder auch die Klassenfeten, die nachmittags in Gemeindesälen stattfanden und bei denen es nur darum ging, beim Klammerblues ein wenig zu knutschen.

Manfred Kreuz der zweifache Deutsche Meister


Und bei der guten alten Zeit kommt man dann auch auf den Schalker Golfkreis-Award, der in diesem Jahr an Manfred Kreuz ging, einen der letzten Meisterspieler des FC Schalke 04. Als Laudator konnte die Stimme des Ruhrgebiets, Werner Hansch, gewonnen werden.
„Ich möchte Ihnen den eigentlichen Hauptgewinn des Abends vorstellen, denn Manfred Kreuz ist unbezahlbar. In Hassel geboren und lange für den SC Hassel auf dem Fußballplatz aktiv, wurde er von Ernst Kuzorra und dem damaligen Trainer Eddi Frühwirt nach Schalke gelotst. Hier spielte er 135 Mal in der Oberliga West und erzielte dabei 42 Tore, in der Bundesliga spielte er 83 Mal im Schalke-Trikot und traf 16 Mal“, erinnerte Hansch. „Manni war immer ein Teamspieler, konnte auf allen Positionen eingesetzt werden und machte seinem Namen alle Ehre, denn er war immer der Mann mit Rückgrat für seine Mannschaft.“

Nach dem Fußball und vor dem Golfen kam das Tennis


Hansch ließ Revue passieren, dass es für Manfred Kreuz auch eine Zeit nach dem Fußball gab: „Er ist wohl der einzige lebende Schalker, der von sich sagen kann, zwei Mal Deutscher Meister geworden zu sein. Denn mit dem TC Buer gewann Manni Kreuz mit Einsatz, Fleiß und Talent die Deutsche Tennismeisterschaft in der Halle des Jahres 1988. Nun spielt er Golf und ist wieder ein Teamspieler, der konsequent, konzentriert und mit Ehrgeiz bei der Sache ist.“
Von Standing Ovations wurde Manfred Kreuz auf die Bühne begleitet, wo ihm Erwin Kremers den Award überreichte.

Eine kleine Ehrenrunde bei der Ansage des Stargastes


Den Stargast des Abends kündigte Wolfgang Trepper an, indem er über Frank Elsner und die Montagsmaler ging. Denn kein Geringerer als Leo Leandros hat 1974 den Song „Das Mädchen meiner Träume“ geschrieben, den die Kremers Zwillinge gesungen haben. Trepper ließ die Zuschauer teilhaben an einem Auftritt der Zwillinge bei den Montagsmalern, bei dem sie verkündeten, dass ihnen keine Zeit für Hobbies bliebe neben dem Fußball. Und natürlich gab es auch einen Auftritt von Helmut und Erwin zu sehen, allerdings nur aus der Konserve.
Stargast Vicky Leandros gelang es aber auch, die Zwillinge auf die Bühne zu holen.
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Herbert Lödorf aus Gelsenkirchen | 20.07.2016 | 11:04  
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