„Ein Jahr voller Taten“

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Wenn der Deutsch-Türkische Freundeskreis ruft, folgen immer viele Gelsenkirchener der Einladung und freuen sich auf schöne gemeinsame Stunden im Kreise von Freunden. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Schule am Brößweg |

Wenn der Deutsch-Türkische Freundeskreis (DTF)zum Jahresabschlussfest einlädt, dann gibt es eine Feier unter Freunden.


"Ein Jahr voller Taten" im Schnell-Durchlauf


Die Begrüßungsworte sprach traditionell auf deutsch und türkisch Oya Erken-Biesler vom DTF und ließ dabei ein ereignisreiches Jahr, eben ein Jahr voller Taten, Revue passieren. Dabei erinnerte sie an eine Reise nach Istanbul, die so viel Anklang fand, dass eine Wiederholung gewünscht wird. Das Gaudium am Schloss Horst schilderte Oya Erken-Biesler mit Blick auf das osmanische Treiben, das dort erstmals in dieser Form die Geschichte der türkisch-stammigen Mitbewohner mit Leben erfüllte.

Gastfreundschaft wird groß geschrieben


Wie immer gab es bei der Gastfreundschaft keine Grenzen und die Damen des DTF gaben sich jede erdenkliche Mühe, damit es den Gästen an nichts fehlte. So war für das leibliche Wohl gleich mit mehreren Gängen und außergewöhnlichen Gerichten, wie Asure und Cig-Köfte gesorgt.

Eine Anekdote, die das Leben schrieb


Temel Capkin, der Vorsitzende des Türkischen Lehrervereins, gab eine Anekdote zum Besten: „Eine befreundete Erzieherin hatte kürzlich eine seltsame Geschichte erlebt. Bis auf einen Jungen waren alle Kinder von ihren Eltern abgeholt worden. Nun erschien ein Mann, um auch diesen Jungen abzuholen, doch der Knabe weigerte sich mit zu gehen und erklärte vehement: „Das ist nicht mein Vater!“ Die verunsicherte Erzieherin, die bisher nur die Mutter des Kindes kannte, ging auf Nummer sicher und rief bei dem Jungen zu Hause an. Dort erreichte sie die ihr bekannte Mutter, schilderte die Situation und bat um Klärung. Die Mutter lachte und klärte den Sachverhalt auf: „Mein Sohn hatte heute morgen einen Wunsch, dem ihm sein Vater versagte. Daraufhin erklärte der kleine Mann kategorisch: Du bist nicht mehr mein Vater!“ Das Geschehnis vom Morgen beschäftigte den Jungen auch noch am Nachmittag und führte zu dieser für den Vater peinlichen Situation.“ Für die Besucher bedeutete die Anekdote hingegen einen echten Spaß.

Handgemachte Musik zum Mitsingen


Die Gäste aus Politik und befreundeten Organisationen erfreuten sich zudem an der Musik der Gruppe „Rüzgar“, was so viel bedeutet wie „Wind“. Die beiden jungen Musiker spielten auf der Gitarre und dem Cajon viele bekannte türkische Lieder und animierten auch einige Damen ihren Gesang dazu beizutragen.
So verlebten die Gäste einen wunderschönen Voradvent-Abend bei leckeren Speisen, guter Unterhaltung und netten Gesprächen.
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