Michaela Marquardt: „Eine Lösung für die OGS Fürstinnenstraße gibt es nur im Miteinander aller Beteiligten“

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Ortsbesichtigung mit der schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Barbara Filthaus ganz rechts.
Gelsenkirchen: SPD-Stadtverordnete Michaela Marquardt |
Eine dauerhafte Lösung der Raumprobleme an der offenen Ganztagsschule in der Fürstinnenstraße wird es nur geben, wenn alle Schulen, Eltern und die Verwaltung gemeinsam daran arbeiten. „Eine dauerhafte Lösung gibt es nur im Miteinander der Schulen,“ meinte die Feldmarker SPD-Stadtverordnete Michaela Marquardt nach einer Ortsbesichtigung, an der gestern Vertreter aller Beteiligten teilnahmen.

„Das Raumproblem gibt es schon länger und der Bedarf wächst. Sinnvoller ist deshalb eine Dauerlösung. Ein erster Schritt war im letzten Jahr der Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung für die OGS.

Der von der CDU vorgeschlagenen Containerlösung als Provisorium kann Michaela Marquardt denn auch wenig abgewinnen.

„Da wird schon das Aufstellen schwierig, weil in den Sommerferien endlich die längst überfällige Schulhofneugestaltung beginnt und gleichzeitig der Hallenboden in der Turnhalle erneuert wird.. Aber ich will über das Stadium der Provisorien hinaus. Das Geld für einen Container würde ich lieber in eine Dauerlösung investieren. Dazu müssten Klassen der Hauptschule aus dem Pavillontrakt verlegt werden. Der dann frei werdende Raum wäre eine Dauerlösung für die OGS.“
Die schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Barbara Filthaus hält eine solche Lösung nach der Besichtigung vor Ort für machbar.

„Eine Verlegung von Hauptschulklassen in das Hauptgebäude scheint möglich, weil es sowohl vor Ort als auch im Hauptgebäude an der Grillostraße noch Kapazitäten gibt. Die Förderklassen um die es geht, kommen aus dem ganzen Stadtgebiet und sind deshalb nicht so ortsgebunden wie die anderen Schüler.

Der Pavillontrakt wäre für alle die beste Lösung, weil die Grundschüler dann nicht im Hauptschulgebäude untergebracht werden müssten. Ein enges Nebeneinander von ganz „Kleinen“ und ganz „Großen“ funktioniert wegen der unterschiedlichen pädagogischen Bedürfnisse an der Stelle nicht .Darin waren sich heute vor Ort alle einig. Wir haben die Verwaltung gebeten, unseren Vorschlag mitzunehmen und zu prüfen. Wenn die Lösung möglich ist, dann halte ich es auch für realistisch, dass sie bis zum Schuljahresbeginn umgesetzt werden kann. „ so Barbara Filthaus
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