RVR-Verbandsleitung in GE - Zur Klausurtagung im Nordsternpark als Teil der IGA-Bewerbung

Anzeige
Das Foto zeigt (v.l.): Rasmus C. Beck, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung metropoleruhr, Ulrich Carow, Bereichsleiter Umwelt, Oberbürgermeister Frank Baranowski, Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung, Dr. Eva-Maria Hubbert, Geschäftsführung Ruhr Tourismus, Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin Regionalverband Ruhr, Axel Biermann, Geschäftsführung Ruhr Tourismus und Joachim Ronge, Geschäftsführer Abfallentsorgungsgesellschaft Ruhrgebiet. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Gelsenkirchen | Wie kann man einer Gartenbauausstellung wie der Bundesgartenschau oder IGA-Standorten dauerhaft eine neue Funktion geben? Welche Aufgaben kann der Regionalverband Ruhr (RVR) auf der Grundlage der neuen Gesetzgebung zusätzlich von seinen Mitgliedskommunen und –kreisen übernehmen? Und wie kann die Metropole Ruhr sich digital besser vernetzen?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zweitägigen Klausur des Verwaltungsvorstandes um RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, der erstmals in Gelsenkirchen getagt hat. Am zweiten Tag begrüßte Oberbürgermeister Frank Baranowski die Gäste. Als Sprecher des Kommunalrates und Mitglied der Verbandsversammlung kennt Baranowski die Arbeit des RVR sehr gut.
Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel: „Wir haben uns bewusst für den Nordsternpark als Tagungsort entschieden. Er ist ein hervorragendes Beispiel, wie die erfolgreiche Ausrichtung von Bundesgartenschauen eine Stadt bereichern kann. Solch spannende Standorte haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Metropole Ruhr die internationale Gartenausstellung IGA 2027 ausrichten soll.“
Oberbürgermeister Frank Baranowski betonte in seiner Begrüßung: „Der Nordsternpark ist einer der am besten entwickelten ehemaligen Zechenstandorte in unserer Stadt, an dem nach der Buga Lebensqualität und Arbeitsplätze geschaffen worden sind.“ Das „kleine Zollverein“ sei beispielhaft dafür, welche Entwicklungen nach einer erfolgreichen Gartenschau möglich sind.
In Gelsenkirchen gehört der RVR zu den Gesellschaftern des Gesundheitsparks Nienhausen und hat zuletzt die Erzbahntrasse asphaltiert, die Lücke in der Hugo-Bahn geschlossen und plant die Allee des Wandels von der Halde Hoheward nach Gelsenkirchen fortzuführen.
Neben der RVR-Direktorin und den Bereichsleitern für Planung, Umwelt und Wirtschaftsführung haben die Geschäftsführer der drei großen RVR-Beteiligungen Ruhr Tourismus GmbH (RTG), Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) und Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) an der Klausur teilgenommen.
Der RVR mit Sitz in Essen ist der Zusammenschluss der elf kreisfreien Städte und vier Kreise im Ruhrgebiet mit rund 5,1 Millionen Einwohnern. Der RVR ist als Regionalplanungsbehörde für die Regionalplanung zuständig. Der Verband ist zudem Träger bedeutender Infrastrukturprojekte wie der Route Industriekultur und dem Emscher Landschaftspark. Zu seinen gesetzlichen Aufgaben gehören die regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie die Öffentlichkeitsarbeit für die Metropole Ruhr.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.