Unsicherheit bei Flüchtlingen und Helfern ist verständlich Alex Barton und Lutz Dworzak: Stadt tut alles, was möglich ist.

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Gelsenkirchen: Unsicherheit bei Flüchtlingen und Helfern |

Das Engagement gegenüber den Flüchtlingen in unserer Stadt ist vorbildlich. Die SPD - Fraktion bedankt sich daher ausdrücklich bei all denen, die in Gelsenkirchen alles für eine menschenwürdige Unterbringung tun. Die Willkommenskultur, die von den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern getragen wird, die viele Stunden ihrer Freizeit opfern, ist bewundernswert. SPD - Fraktion kann aber auch einen gewissen Frust der Helfer, angesichts des nicht durch die Stadt zu verantwortenden organisatorischen Chaos, vollkommen verstehen.

Axel Barton, sozialpolitischer Sprecher der SPD - Ratsfraktion: „Wenn ehrenamtliche Helfer nächtelang bereitstehen, um Flüchtlingen in ihren ersten Stunden in Gelsenkirchen zur Seite zu stehen und dann niemand kommt, würde auch mich das fürchterlich ärgern. Dennoch bitte ich um Verständnis, denn die total unzuverlässigen Informationen kommen ja nicht aus dem Hans – Sachs - Haus.
Hier sind alle Beteiligten gefordert, endlich mehr Ordnung in die Organisation der Verteilung der Flüchtlinge zu bringen, um eine verlässliche Planung zu ermöglichen.“

Lutz Dworzak, Vorsitzender des Sozialausschusses, bittet auch um Verständnis auf Seiten der Flüchtlinge, unter anderem denen in der Mehringstraße: „Wir haben von einem Flüchtling gehört, der einen Termin für sein Asylverfahren im nächsten Frühjahr bekommen hat und nun befürchtet, bis dahin in einer Massenunterkunft leben zu müssen. Auch die Ungewissheit und mangelnden Informationen über den weiteren Verfahrensweg ist sicher belastend für die Flüchtlinge. Über einen längeren Zeitraum mit 150 Menschen in einer Schule zu leben ist auch nicht einfach, aber anders nicht möglich. Aber auch hier gilt: die Stadt tut alles, was möglich ist, um ein menschenwürdiges Leben in unserer Stadt zu ermöglichen. Sie ist aber nicht Herr des Asylverfahrens. Hier müssen die Laufzeiten deutlich verkürzt werden, damit die Flüchtlinge erheblich schneller eine verlässliche Perspektive bekommen. Das ist Sache des Bundes, den Versprechungen müssen Taten folgen!“

Für die SPD - Ratsfraktion ist die Angelegenheit der Flüchtlingsunterbringung auf jeden Fall zu ernst, als dass sie parteipolitisch auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen werden sollte.

FLÜCHTLINGE WOLLEN IN DEN hUNGERSTREIK TRETEN:
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3 Kommentare
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Volker Dau aus Bochum | 17.09.2015 | 17:29  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 17.09.2015 | 18:34  
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Jürgen Hansen aus Gelsenkirchen | 17.09.2015 | 20:01  
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