Die Sparkasse stellt die Weichen für die Zukunft

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Sparkassendirektor Bernhard Lukas stellte die Planungen vor. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Sparkasse |

Anpassungen in der Geschäftsstellen-Struktur und neue Service-Leistungen für alltägliche Bankgeschäfte – mit diesen Weichenstellungen reagiert die Sparkasse Gelsenkirchen auf deutlich veränderte Kundenwünsche. Das Konzept wurde gestern beschlossen.

Kunden wünschen zunehmend Online- und Selbstbedienungsservice


„Immer mehr Kunden wollen bei ihren alltäglichen Bankgeschäften zeitlich und räumlich flexibel sein“, so Bernhard Lukas, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gelsenkirchen. Dafür erwarten sie von ihrem Kreditinstitut entsprechende Online-Angebote und einen weitreichenden Selbstbedienungs-Service. Das führt unter dem Strich zu deutlichen Rückgängen der Kundenbesuche, wie eine Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) ergab. Im Durchschnitt lässt sich ein Kunde nur noch einmal pro Jahr in der Geschäftsstelle beraten. 24-mal hingegen nutzt er den Geldautomaten oder den Kontoauszugdrucker und 108-mal das Online-Banking.
Wenn Kunden in die Sparkasse kommen, dann erwarten sie eine kompetente Beratung bei komplexen Themen wie Altersvorsorge, Geldanlage oder Baufinanzierung. „Unser Konzept vereint beides und sichert auch für die Zukunft eine flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen in Gelsenkirchen“, verspricht Bernhard Lukas.

Fünf Geschäftsstellen werden innerhalb eines Jahres abgebaut


Kern der Neuausrichtung ist die Bündelung der Beratungs-Kompetenzen in 26 Geschäftsstellen statt bisher in 31. Ab Oktober 2016 bis Oktober 2017 werden die Geschäftsstellen Sutum, Bismarck-Zoo, Schürenkamp, Hassel-Nord und Am Stern mit den nahegelegenen Geschäftsstellen in Beckhausen, Bismarck, Feldmark, Hassel und Bulmke schrittweise zusammengelegt.
Durch Umbaumaßnahmen in den benachbarten Stellen entsteht mehr Raum für die Beratung. Diese Investitionen sieht Lukas auch als Statement der Sparkasse für die Präsenz in der Fläche. Die Entfernung zwischen einzelnen Geschäftsstellen der Sparkasse beträgt im Durchschnitt nicht mehr als 1,7 Kilometer. Diese Nähe zum Kunden bietet kein anderes Kredit­institut in Gelsenkirchen.
Auch für die Kunden in Sutum, Bismarck-Zoo, Schürenkamp, Hassel-Nord und Am Stern bleiben die Wege kurz. In den benachbarten Stellen treffen sie auf die vertrauten Gesichter. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den alten Geschäftsstellen ziehen quasi mit um.

Mehr Geldautomaten und Selbstbedienungsterminals


Die Zusammenlegungen der Geschäftsstellen werden begleitet von neuen Service-Leistungen: Das Angebot an Geldautomaten wird ausgebaut. Hinzu kommen allein 16 neue Geldautomaten mit Geldeinzahlfunktion. Für die Geschäftsstellen Sutum, Schürenkamp und Hassel-Nord ist geplant, sie zu SB-Centern mit Geldautomaten und Selbstbedienungs-Terminals umzubauen.
Der Internetauftritt und das Online-Banking der Sparkasse werden kontinuierlich ausgebaut. Vor allem für mobilitätseingeschränkte Kunden der betroffenen Geschäftsstellen plant die Sparkasse einen Geld-Bring-Service einzurichten.
Die flächendeckende Versorgung der Menschen in Gelsenkirchen mit Finanzdienstleistungen bleibt Dreh- und Angelpunkt der Geschäftspolitik der Sparkasse Gelsenkirchen. „Dafür sorgen wir weiter an 40 Standorten inklusive SB-Center und externer Geldautomaten“, betonte Bernhard Lukas. Hinzu kommt ein umfangreiches Online-Angebot. So kann der Kunde entscheiden, welchen Weg er zur Sparkasse wählt, um seine Bankgeschäfte zu erledigen.
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