Das letzte Heimspiel von Schalke weckt Erinnerungen

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Warum so skeptisch, Männer? Das bevorstehende Comeback von Jefferson Farfan (l.) im letzten Heimspiel diese Saison gegen den VfB Stuttgart sollte nicht nur bei Michel Bastos (m.) und Co-Trainer Josef „Seppo“ Eichkorn für noch bessere Stimmung sorgen. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Trainingsgelände Schalke 04 |

Am Samstag trägt der FC Schalke 04 für rund drei Monate zum letzten Mal ein Bundesliga-Heimspiel aus. Am vorletzten Spieltag empfangen die Königsblauen den VfB Stuttgart. Nach dem Sieg in Mönchengladbach wollen die Schalker nun nachlegen und für ein rauschendes Fußballfest sorgen. Dabei helfen soll vor allem einer, der zuletzt fast vier Wochen lang schmerzlich vermisst wurde.

Der Torschütze des goldenen Treffers am letzten Freitag, Julian Draxler, wird im letzten Heimspiel nicht auflaufen können. Der 19-Jährige muss aufgrund einer Gelb-Sperre zuschauen und kann somit seiner Mannschaft erst wieder am letzten Spieltag in Freiburg helfen. Draxler hatte Freitagabend in Mönchengladbach zehn Minuten vor Schluss mit dem 1:0-Siegtreffer dafür gesorgt, dass Schalke unter Umständen bereits im letzten Heimspiel der Saison den vierten Rang perfekt machen kann. Derzeit liegt der S04 drei Punkte und mit dem etwas besseren Torverhältnis vor Aufsteiger Eintracht Frankfurt.

Wie gerufen kommt da das bevorstehende Comeback von Jefferson Farfan. Der Peruaner war wochenlang verletzt ausgefallen und stieg aber zu Wochenbeginn wieder in das Mannschaftstraining ein. Vor seiner Verletzung galt Farfan als bester Schalker Spieler, weil konstantester. Neben Farfan war auch Atusto Uchida schon wieder im Mannschaftstraining zu sehen, obwohl er am Freitag noch eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. Ein Fragezeichen steht indes hinter Sead Kolasinac, der in diesen Tagen verletzungsbedingt fehlte.

Fehlen werden auch weiterhin die Langzeitverletzten um Kyriakos Papdopoulos und Ibrahim Afellay. Sie werden nicht zur Überraschung der Fans auf dem Feld präsentiert werden können. Doch denkt sich Manager Horst Heldt eventuell dennoch einen Coup aus? Bereits beim letzten Heimspiel der vorherigen Saison gelang es ihm mit der Vertragsverlängerung von Jefferson Farfan für eine große Überraschung zu sorgen. Genauso wurde alles andere als weniger überraschend die Verlängerung von Kapitän Benedikt Höwedes vor einigen Wochen vor dem Anpfiff im Derby gegen Borussia Dortmund über den Video-Würfel bekannt gegeben. Folgt nun vielleicht die Bekanntgabe, dass Jens Keller der Cheftrainer der Königsblauen bleibt? Oder gibt Horst Heldt oder vielleicht sogar Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies bekannt, dass Raffael für ein weiteres Jahr von Kiew ausgeliehen wird?

Ebenso ist es aber auch denkbar, dass eben jener Raffael genauso verabschiedet wird wie Ibrahim Afellay, der vom FC Barcelona auch nur ausgeliehen ist oder, dass bekanntgegeben wird, dass Torwart Lars Unnerstall zu Energie Cottbus wechselt.

Viele Szenarien sind möglich. Die Schalker Fans nach dem letzten Heimspiel ohne einen "großen Knall" zu entlassen, ist kaum vorstellbar.
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