Schalke-Kommentar vor dem Augsburg-Heimspiel

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Welchen Spielstil wird Roberto di Matteo dem FC Schalke 04 verpassen? (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Schalke 04 |

Schon vor seinem ersten Einsatz wurde viel über die Spielweise spekuliert, die Roberto di Matteo den Königsblauen verpassen würde. Wird sie extrem defensiv und damit destruktiv sein wie im Champions League-Finale 2012 in München gegen den FC Bayern und somit eher an Huub Stevens erinnern oder wird unter dem 44-Jährigen in jedem Spiel ein Feuerwerk abgebrannt, was eher an Ralf Rangnick erinnern würde?

„Wer sich die Statistiken bei meinen alten Klubs anschaut, wird schnell feststellen, dass meine Teams immer viele Tore geschossen haben“, so di Matteo bei seiner Vorstellung.

Nach dem 2:0 gegen Hertha BSC, dem 4:3 gegen Sporting Lissabon und dem 0:1 gegen Leverkusen präsentierten die Königsblauen die komplette Bandbreite aller möglichen Szenarien. Mein Eindruck, den ich schon vor dem Hertha-Spiel hatte, bestätigte sich: Roberto di Matteo wird eine Mischung aus Stevens und Rangnick werden. Zwei Trainer, die auf ihre Art und Weise das Publikum für sich begeistern konnten. Natürlich, Roberto di Matteo wird betonen, dass er seine eigene Art und Weise hat, Fußball spielen zu lassen. Aber er gab vor drei Wochen ebenso zu Protkoll, dass er vor allem an der defensiven Organisation arbeiten müsse.

Jetzt hatte der in der Schweiz geborene Italiener zum ersten Mal seit seiner Ankunft die Möglichkeit, fünf Tage am Stück ohne Unterbrechung eines Spiels oder einer Länderspielpause mit dem gesamten Team zu trainieren und somit seine Vorstellungen von Fußball den Spielern wieder ein Stückchen näher zu bringen. Auf das Ergebnis im doppelten Sinne bin ich heute Abend schon sehr gespannat.
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