Gladbecker-Dorstener Band "Reverse" will mit eigenenSongs den Durchbruch schaffen

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Auf eigene Songs setzt die Band "Reverse". Den bekannten Produzenten Kurt Ebelhäuser konnten die drei Musiker aus Gladbeck und Dorsten bereits begeistern. (Foto: Privat)

Gladbeck/Dorsten. In der heimischen Musikszene ist die Band "Reverse" durchaus schon bekannt. Und nun stehen die drei jungen Herren aus Gladbeck und Dorsten vielleicht vor dem "Durchbruch", setzen dabei auch künftig auf Eigenproduktionen.

Die Gründung von "Reverse" erfolgte im Sommer 2004 und schon wenige Monate später trat die Formation beim "Newcomer-Festival" in Dorsten auf. "Reverse" - das sind bis heute Michael Kozera (Drums), Daniel Jakobus (Bass) sowie Christian Ekamp (Gitarre und Gesang). Bei Live-Auftritten wird das Trio durch den zweiten Gitarristen Stefan Meyer verstärkt.

Der Premiere in Dorsten folgten schnell weitere Konzerte in ganz Nordrhein-Westfalen, zum Beispiel in Duisburg, Dortmund, Essen, Bottrop, Herten, Recklinghausen und auch Oberhausen. Ein erster kleiner Höhepunkt war sicherlich der Auftritt in München, als "Reverse" als Vorband der Gruppe "Carrie Anne" auf der Bühne stand, die damals als "MTV-Select" auftrat. Es schlossen sich Auftritte mit "bekannten" Bands wie "Zenfu" aus Hagen, "Pandora" aus Antwerpen, "Ramington Flashride" aus Düsseldorf sowie "Downride" aus Dortmund an.

Aber auch in den sozialen Netzwerken war "Reverse" präsent, lernte dort unter anderem Carlos Ebelhäuser kennen. "Weil wir seine Meinung zu unseren alten Aufnahmen wissen wollten, haben wir ihm einige Links unsere Songs gesendet," erinnert sich Christian Ekamp. Und tatsächlich meldete sich Carlos Ebelhäuser wenige Tage später. Die Songs seien zwar gut, die Qualität der Aufnahmen aber nicht, lautete seine Bilanz. "Da ist Potential in den Songs, welches man durch bessere Aufnahmen aber noch steigern kann." Und Carlos Ebelhäuser versprach, er werde die Songs seinem Bruder Kurt zeigen.

"Reverse": Eine Band mit Potential


Wenige Tage später dachten die Jungs von "Reverse" zunächst an einen "Spaß-Anruf", doch es war tatsächlich der bekannte Musikproduzent Kurt Ebelhäuser, der sich bei ihnen meldete. "Eure Songs rocken, da kann man was draus machen." Und Ebelhäuser lud die Band zu einem Besuch in seinem Koblenzer Tonstudio ein. Eine Band, die noch nicht einmal einen Plattenvertrag hatte. Doch Ebelhäuser, der schon mit Bands wie den "Beatsteaks", "Donots", "Blackmail", "Guano Apes" und "Union Youth" zusammenarbeitete, hatte für seine Offerte eine ganz plausible Begründung: "Ich liebe es, mit unbekannten Bands zusammen zu arbeiten. Bands, die Potential haben."

Es folgte Ende des Jahres 2015 für "Reverse" ein arbeitsreiches Wochenende im Ebelhäuser-Tonstudio in Koblenz. Aufgenommen wurden dort die drei Eigenkompositionen "You know why", "Distress & Control" sowie "Everything is great". Zum Abschluss wurden die Songs auch noch von Andi Jung aus Berlin gemastet, ebenfalls eine Größe in der Rockmusik-Szene, denn Jung arbeitete auch bereits mit Künstlern wie "BelaB", "Seed" und eben den "Beatsteaks" zusammen.

Schafft "Reverse" den Durchbruch? Christian Ekamp bleibt bescheiden: "Natürlich wäre das eine tolle Sache. Doch das Musikgeschäft ist hart." Nun, der erste Schritt in Richtung Karriere ist aber getan. Denn welche (Nachwuchs-)Band kann schon von sich behaupten, über Kurt Ebelhäuser als Produzenten zu verfügen?
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