Orgeltage: Organist des Petersdoms spielt in Gladbeck

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Gianluca Libertucci, Organist des Petersdomes in Rom - im Bild mit Papst Benedikt - spielt bei den Gladbecker Orgeltagen in der St. Lambertikirche.
Gladbeck: St. Lamberti-Kirche | Mittlerweile zum 27. Male finden in der Propsteikirche St. Lamberti die „Gladbecker Orgeltage“ statt. An jedem Septembersonntag lädt die Propsteipfarrei zu einer Stunde geistlicher Erbauung mit den Mitteln der Musik ein. Mit den rauschenden Klängen der wertvollen Klais Orgel werden international tätige Virtuosen die Besucher wie gewohnt in ihren Bann ziehen.

Immer wieder konnte Konrad Suttmeyer als Organisator der Reihe berühmteste Meister ihres Faches in St. Lamberti begrüßen. Ohne die Kunst der anderen Interpreten schmälern zu wollen, darf in diesem Jahr besonders auf das Konzert am 15. September um 16 Uhr hingewiesen werden.

Organist des Petersdom

Dann wird mit Gianluca Libertucci der Organist des Petersdomes in Rom ein Programm unter dem Motto „Italienische Heiterkeit“ darbieten. Libertucci, heute also verantwortlich für das Orgelspiel im Zentrum der katholischen Christenheit, war schon als Kind Sänger der Capella Sistina, studierte am staatlichen Konservatorium „Santa Cecilia“ in Rom und ist zusätzlich Lehrstuhlinhaber für Orgelspiel und Orgelkomposition in Venedig. Als verantwortlicher Organist der Päpstlichen Generalaudienzen dürften viele Romreisende Libertucci schon erlebt haben.

Den Einstieg in die fünfteilige Reihe macht am Sonntag, den 1. September um 20 Uhr Prof. Jürgen Kursawa von der Robert Schumann Hochschule  Düsseldorf. Er bietet ein „Klassisches Orgelkonzert“ mit barocker Orgelmusik. Als Einstieg hat der die fulminante Toccata in d-Moll gewählt, für viele Hörer die „Mutter aller Orgelmusik“.

Große Werke der französischen Orgelschule hat seine Schülerin Mi-Kyung Kim aus Südkorea für ihr Konzert am 8. September um 16 Uhr im musikalischen Gepäck. Den Zyklus „Die Himmelfahrt“ des modernen Komponisten Olivier Messiaen stellt sie der großen Symphonie Nr. VI des Romantikers Charles Marie Widor gegenüber.

Der Pole Michal Markuszewski ist in St. Lamberti am 22. September um 20 Uhr zum zweiten Mal zu Gast. In seinem Programm unter der Überschrift „Europäische Bandbreite“ bietet er Stücke vom Barock bis in die Jetztzeit, von Polen über Deutschland und Dänemark bis nach England.

Werke für vier Hände und vier Füße

Abschließend geht es wieder zurück in unser Gladbeck. Im Abschlusskonzert am 29. September um 16 Uhr sitzen mit Heinz Otto Kuhlemann und Konrad Suttmeyer zwei Gladbecker Organisten am Spieltisch und interpretieren Werke für vier Hände und vier Füße.

Da die Sparkasse Gladbeck auch in diesem Jahr als Sponsor dieser Reihe auftritt, ist der Eintritt frei. Lediglich um eine freiwillige Kostenbeteiligung wird gebeten.
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