Wir, Künstler-Duo aus Gladbeck, folgten Einladung nach Plau am See

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Gladbeck: Rentfort | Der Kulturstammtisch Plau am See lud ein... und es empfing uns ein voll besetzter Saal im Hotel Klüschenberg. Die Technik war aufgebaut, der Meister der Technik sorgte für den richtigen Ton und selbst die Presse glänzte das gesamte Programm über mit ihrer Anwesenheit. Musikalisch und literarisch wurden sowohl Mann als auch Frau nicht geschont und so hatten an diesem Abend Humor, Ironie und Satire Hochkonjunktur.

Nach der Arbeit blieb noch Zeit für das Kennenlernen der wunderbaren Landschaft mit ihren unzähligen kleinen und großen Seen. Liebliche Hügel mit satten Wiesen, putzige Dörfer, Alleen mit altem Baumbestand, aber auch Obstbäume, die die kleinen Sträßchen zwischen den Dörfern begrenzen und sich gerade in der Erntezeit befinden, aktivierten unseren Fotoapparat.

Leider gibt es auch eine traurige Erkenntnis, die wir von dort mit nach Hause brachten. Wie wir von den Menschen dort erfuhren, sind Teile dieser herrlichen Landschaft, genannt Mecklenburgische Seenplatte, ausgeblutet. Nach der Wende machten sich junge Menschen und Familien auf in den Westen und bis heute hält die Abwanderungswelle an. "Wer 18 ist, macht sich auf den Weg. Wir warten hier jetzt auf junge Flüchtlingsfamilien, die unsere leerstehenden Schulen wieder bevölkern", sagte uns dazu ein Dorfbewohner.
Wir können nur abschließend feststellen: Dieses Mecklenburg-Vorpommern ist auf jeden Fall eine Reise wert!
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