Traditionspflege bei der Feuerwehr: Fischessen am Neujahrstag

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Unter der Aufsicht des stellvertretenden Zugführers Thomas Kuhn (links) ließ sich auch die Stellvertretende Bürgermeisterin Birgitte Puschadel (rechts) die von Dietmar Winckler (2. von links) zubereitete Fisch-Spezialität schmecken. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Gerätehaus Nord Berliner Straße |

Offiziell seit dem Mai 2000 ist das Gerätehaus Nord an der Berliner Straße zwischen Rentfort-Nord und Zweckel, Heimstatt der Löschzüge Zweckel und Rentfort der Freiwilligen Feuerwehr und der Nordgruppe der Jugendfeuerwehr, in Betrieb. Doch schon fünf Monate zuvor waren die Mitglieder des Löschzuges Zweckel dort in ihrem Zugraum aktiv, luden am Neujahrstag zu einem ersten „Fischessen“ ein.

Was damals im eher internen und kleinen Rahmen seinen Anfang nahm, hat sich inzwischen zu einer lieb gewonnenen Tradition entwickelt. Mehrfach ließen die Wehrleute in den vergangenen Jahren auch die Spendenbüchse kreisen, wobei die Einnahmen aber keineswegs in der Zugkasse landeten, sondern unter anderem für die Opfer des Weihnachts-Tsunamis im Jahr 2004 zur Verfügung gestellt wurden. Und in einem der darauffolgenden Jahre wurden von den Spendengeldern Rauchmelder für Gladbecker Kindergärten finanziert und natürlich auch in den Einrichtungen angebracht.

Spenden für Tsunami-Opfer gesammelt


Am diesjährigen Neujahrsnachmittag fanden neben den Zweckeler Wehrleuten auch deren Frauen sowie viele geladene Gäste den Weg ins Gerätehaus. Zu den Besuchern gehörten die beiden Wehrleiter Dr. Ralf Makowka und Marcus Jaobi, Delegationen der übrigen Löschzüge der Feuerwehr, die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Puschadel und natürlich auch Freunde sowie Gönner des Löschzuges Zweckel.

Für den verhinderten Zugführer Holger Kuznik übernahm dessen Stellvertreter Thomas Kuhn die Begrüßung der rund 80 Gäste. Und auf die Besucher wartete einmal mehr ein üppiges Fischbüffet. Angefangen bei Lachsschnittchen, weiter über Pellkartoffel mit (hausgemachtem) Heringsstip, weiter über Rollmöpse bis hin zur Fisch-Spezialität aus der großen Paella-Pfanne.

Bis in den frühen Abend saß man in gemütlicher Rund zusammen - dieses Mal sogar ungestört. Denn die Wehrleute wurde zu keinem Einsatz gerufen.

Fotos: Kariger
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