Bis zu 35 zusätzliche Parkplätze auf dem Gladbecker Marktplatz

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An den meisten Tagen herrscht auf dem Marktplatz in der Gladbecker Innenstadt gähnende Leere. Die Stadtverwaltung hat einen seit 2008 schon bekannten Plan noch einmal aus der Schublade geholt: Bis zu 35 neute Parkplätze könnten auf dem Areal entstehen, würden sich die Politiker auf eine Teilfreigabe der Fläche für parkende Pkw einigen.
Gladbeck: Marktplatz |

Gladbeck. Wie bereits berichtet, hatte die Gladbecker SPD vor wenigen Wochen einen neuerlichen Vorstoß in Sachen „Parkmöglichkeiten auf dem Marktplatz“ gewagt und die Stadtverwaltung um die Beantwortung mehrerer Fragen zu diesem Thema gebeten.

Das Antwortschreiben aus dem Rathaus ist nun im SPD-Büro am Goetheplatz eingetroffen und Bürgermeister Ulrich Roland schreibt, dass theoretisch eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten für eine Teilbeparkung des Areals möglich sei. Seitens der Stadt Gladbeck habe man sich bei der Erarbeitung eines Vorschlages aber an den technischen Rahmenbedingungen orientiert. Hiertbei gehe man davon aus, dass die beiden mittig des Marktplatzes eingebauten versenkbaren Stromanschlüsse nicht verlegt werden. So würden diese Anschlüsse die potenziell für das Parken zur Verfügung stehende Fläche abgrenzen. Je nach Anordnung sieht Ulrich Roland die Schaffung von 30 bis 35 Parkplätzen auf dem Marktplatz für möglich.

Vorschlag schon im Jahr 2008 präsentiert

Dieser Vorschlag sei auch schon im Jahr 2008 bei der Beratung über eine Teilverlegung des Marktgeschehens in die Horster Straße planerisch dargestellt worden, führt Ulrich Roland weiter aus. Dabei berücksichtige die vorgesehene Parkstandsanordnung die bestehende diagonale Fußgänger-Laufbeziehung von der Fußgängerzone über den Marktplatz in Richtung Wilhelm-/Marktstraße. Die vorgeschlagene Stellplatz-Anordnung sehe zudem eine Rundfahrmöglichkeit für Autofahrer vor, um so eine unproblematische Nutzung des gesamten Parkplatzes zu ermöglichen. Für die Anfahrt der neuen Stellplätze könne die bestehende Zufahrt genutzt werden, die heute schon den Markthändlern zur Verfügung stehe.

Um eine Befahrung der gesamten Marktplatzfläche durch Pkw zu verhindern, betrachtet Ulrich Roland aber eine „physische Abgrenzung“ zwischen Park- und Marktplatz durch Poller oder auch Blumenkübel als „zwingend erforderlich“. Eine Öffnung für Markthändler müsse aber zudem vorgesehen werden.

Falls der Marktplatz teilweise wieder als Parkplatz freigegeben werden sollte, wird, so Ulrich Roland, ein Teil der Marktbeschicker neue Standorte auf der Horster Straße erhalten.
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Robert Giebler aus Gladbeck | 23.04.2013 | 18:08  
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