Kotten Nie - Traditioneller Neujahrsempfang

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Die große Kotten-Familie hatte zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen und zahlreiche Mitglieder, Gäste, Sponsoren und Gönner folgten dieser Aufforderung. Foto: Kariger
 
Ein Kotten-Neujahrsempfang ohne Musik? Gibt's nicht und so spielte in gewohnter Manier Rainer Migenda nach den Begrüßungsreden zur Unterhaltung auf der Kotten-Tenne. Foto: Kariger

Gladbeck: Mit viel Sympathie ... Kotten Nie | Schon zu einem vollen Erfolg des traditionellen Neujahrsempfangs auf der Tenne konnte nicht nur der 1. Vorsitzende des Fördervereins Kotten-Nie, Bodo Dehmel gleich nach Beginn seiner Begrüßungsrede locker verbuchen, sondern mit ihm gemeinsam die große Kotten-Nie Familie, die mit unterstützender Musik von Rainer Migenda den Einladungen gefolgt, auch ein eindrucksvolles Ambiente auf der Tenne erwartete.

Einschließlich aller geladenen Mitglieder und Gäste waren u. a. das Bürgermeister-Ehepaar Christa und Ulrich Roland, der 1. Beigeordnete Rainer Weichelt, MdL Michael Hübner, der Seniorenbeirat, unermüdliche Ehrenamtliche im Kotten-Team, Förderverein, Kooperationspartner, Gönner und Sponsorenvertreter den Einladungen gefolgt.

Bodo Dehmel erinnerte in seiner Begrüßungsrede und im Jahresrückblick an anfängliche Personalprobleme, die gemeistert werden mussten.
Wie schaffen wir ein recht üppiges Programm, stellte sich das Kotten-Team die Frage. Sommerprogramme mit sehr vielen Besuchern, internationales Familienfest, jede Menge Sonderveranstaltungen, dass Martinsfest nicht zu vergessen und das Highlight zum Saisonende: Christmas-Rock am Kotten Nie.

Wie so oft im Leben-, so Dehmel weiter, -aus einer großen Problem Situation mit vielen Schwierigkeiten wurde eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte mit beeindruckenden Zahlen, ... und einem beeindruckendem Team-Zusammenhalt.

Der Kotten und die Ü-70 Party

Die Mitarbeiter würden älter, wir könnten längst eine Ü-70 Party veranstalten, so Bodo Dehmel. Auch im super-aktiven Vorstand wäre als einziger "junger Bursche" nur Holger (Kosbab, 2. Vors.) in der Altersklasse unter 60.
Die jungen Leute? Sie sind da, nämlich als zahlreiche Besucher zu den vielen Familiennachmittagen und darunter gäbe es auch hier und da hilfsbereite Leute, um mal kurzfristig anzupacken. Die körperliche Arbeit, die beim Zelte/Tische/Bänke Aufbau und Getränkekisten-schleppen anfiele, ließe sich nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln, vermerkt der Kotten-Chef.

Viele Vereine hätten ähnliche Probleme, es müssen Lösungen gefunden werden und wir werden sie finden, verspricht Bodo Dehmel hoffnungsvoll und zuversichtlich den Gästen und beendet seine Begrüßungsrede mit einem großen Dankeschön an alle Mitwirkenden und äußert gleich den Wunsch für alle, ein gesundes, aktives und erfolgreiches neues Jahr zu erleben.

Roland: Wir haben die Gesellschaft entwickelt

Als zweiter Redner erinnerte Bürgermeister Ulrich Roland im Rückblick an schreckliche Unglücke in Paris und erwähnte das Schicksal einer 31-jährigen Volleyball-Sportlerin aus Gladbecks Partnerstadt Marcq-en-Barœul, die in Gladbeck bereits zu Gast war und ebenfalls traurigerweise in Paris ihr Leben lassen musste.

Die Probleme, die wir haben, so der Bürgermeister und da habe er eine ganz klare Meinung, dass wären nicht die Probleme, die man sich in den letzten Monaten eingehandelt hätte, sondern die wir als Gesellschaft über Jahrzehnte selbst entwickelt haben. Wir haben keinen Polizeistaat gewollt, wir haben jeden Polizisten, der durchgegriffen hat, an die Wand genagelt, in Verfahren getrieben, wir hätten nicht gewollt, dass die Lehrer sich in den Schulen durchsetzen und man möge die Lehrer gerne fragen, was sie hinter sich hätten in den letzten Jahrzehnten und das führe dann zu der Gesellschaft, die wir sind, so Rolands eindrucksvolle Worte an das Publikum.

Radikaler Arbeitsplatzabbau in ungeahntem Ausmaß, der große Autohersteller am Pranger steht mit Milliarden Zahlungen, ... die Zeichen der Zeit hießen tatsächlich Armut, Bildungsferne und die größte Krankheit in der BRD hieße Einsamkeit, Themen also, die uns das Leben schwer machen würden.
Aus einst 18 Kirchen würden 6, so Roland weiter und 2020 würden dann nur noch 3 evg. und 3 kath. Kirchen in Betrieb sein.

Wir bauen eine neue Stadt

1964 wären es noch über 1,4 Millionen Kindergeburten gewesen, erläutert Roland und zur Zeit nur noch ca. 700.000 in Deutschland, ... dass sind wir selbst, die diese Gesellschaft bauen und ich sage das auch ganz häufig, wir bauen eine neue Stadt und wir alle sind die Architekten. Dann richtete Roland lobenswert zum Abschluss seiner Rede auch als Vergleich die Worte an das Kotten-Team: Deshalb gehöre die Kotten-Nie Familie ebenfalls zu den wichtigen Architekten in dieser Gesellschaft, so, wie wir alle daran beteiligt sind.

Mit Gesundheitswünschen und Erfolg für das neue Jahr an alle Mitglieder und Gäste verabschiedete sich Ulrich Roland aus der Rede unter lautem Beifall aller Anwesenden, wonach man dann zu Getränk und Imbiss schreiten konnte.

Fotos: Kariger
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