Sportausschuss bleibt bei seinen Beschlüssen

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Es bleibt dabei: Der Sparzwang wird in Gladbeck zur Schließung von mindestens zwei Sportplatzanlagen führen. Darüber hinaus sieht es wohl betreffs der vom SV Zweckel vorgetragenen Wünsche eher schlecht aus, wogegen der "Jahnplatz" an der Konrad-Adenauer-Allee, Heimplatz der Fußballer von "Preußen Gladbeck", noch im Jahr 2013 einen Kunstrasen erhalten soll.

Gladbeck. Der Sportausschuss der Stadt Gladbeck hat sich in seiner jüngsten Sitzung aufgrund eines Antrages der SPD-Ratsfraktion und der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN nochmals mit dem Thema „Sportstättenentwicklung“ auseinandergesetzt.

Anlass hierfür waren die vielfach vom SV Zweckel vorgetragenen Wünsche nach einer deutlichen Aufwertung der Sportanlage. Gefordert wurde von den Fußballern von der Dorstener Straße der Bau eines Kunstrasenplatzes sowie eines zusätzlichen Umkleidegebäudes.

Zum Hintergrund: Der Sportausschuss hatte in seiner Sitzung am 22. November 2012 die durch die Universität Wuppertal erstellte Sportstättenentwicklungsplanung beschlossen. Demnach werden unter anderem die beiden Sportplätze am Dahlmannsweg und am Kortenkamp zum Ende der Spielsaison 2012/2013 eingezogen. Gleichzeitig wurde ebenfalls im Sportausschuss beschlossen, im Jahr 2013 den Jahnplatz an der Konrad-Adenauer-Alle, Heimplatz von Preußen Gladbeck, mit Kunstrasen auszustatten. Im Jahr 2015 soll zudem über die Aufgabe eines weiteren Vereinsgeländes befunden werden.

Der Ausschuss bestätigte jetzt in seiner Sitzung die bisherige Linie. Wann und wo weitere Kunstrasenplätze gebaut werden können, wird unter anderem vom zur Verfügung stehenden Finanzrahmen abhängen. Der Ausschuss war sich einig, dass dabei alle Sportarten ins Blickfeld genommen werden müssten. Die örtliche Sportpolitik werde zu gegebener Zeit nach einem Meinungsbildungsprozess mit dem Stadtsportverband entsprechende Beschlüsse fassen.

Der Ausschuss folgte damit übereinstimmend den fundierten Ausführungen der Verwaltung zur Spielfähigkeit der Fußballsportanlage in Zweckel und der strategischen Perspektive zur Modernisierung städtischer Sportstätten.
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