DRK Gladbeck; Rettungshunde im Einsatz - bis jetzt im Jahr 2017 über 140 Alarmierungen

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DRK Rettungshundestaffel Recklinghausen beim Stadtteilfest in Gladbeck Brauck 2017
Gladbeck: DRK Zentrum |

DRK Gladbeck 

Rettungshunde im Einsatz - bis jetzt im Jahr 2017 über 140 Alarmierungen

Der Fachdienst Rettungshunde ist im DRK ein fester Bestandteil der Rotkreuzarbeit im Landesverband Westfalen Lippe.

Wenn das Alarmtelefon klingelt

Wenn das Alarmtelefon in der DRK Einsatzzentrale Gladbeck klingelt wird sofortige Hilfe benötigt und die Gladbecker Disponenten verständigen die notwendigen DRK Ansprechpartner. 
Viele Alarmierungen im Jahr 2017 betreffen den Einsatz von Rettungshunden um vermisste Personen zu suchen. 

Unterschiede beim Rettungshundeeinsatz

Flächensuche
Wir suchen und finden vermisste Personen in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände.
Mantrailing
Wir suchen und finden vermisste Personen im Gelände und bebauten Gebieten.
           
Wir retten Personen soweit wie möglich aus dem Gefahrenbereich.
Wir führen lebensrettende Sofortmaßnahmen bei verletzten Personen durch.

Unsere Ausbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte
Neben der intensiven Arbeit mit dem Hund kommen für die HundeführerInnen noch weitere Ausbildungselemente zum Tragen:

  1. Ausbildung zum Sanitätshelfer/in                    
    2.    Grundwissen über Hundehaltung und Kynologie
    3.    Erste Hilfe am Hund
    4.    Kompass- und Kartenkunde                                                        
    5.    Einsatztaktik
    6.    Sprechfunk- Ausbildung
    7.    Unfallverhütung/ Sicherheit im Einsatz


Unser Einsatzkräfte

sind gesundheitlich fit und belastbar
habenTeamgeist  und Disziplin und Geduld 
investieren viel Freizeit
absolvieren eine 2-3 jährige, ehrenamtliche Ausbildung  
haben Spaß an der Arbeit mit dem Hund und mit Menschen 

Von dem Hund erwarten wir, dass er...

gesundheitlich fit ist
nicht älter als 2 Jahre ist
möglichst mittelgroß und nicht zu schwer ist
Nervenstärke, Spiel- und Beutemotivation und soziales Verhalten gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringt
eine Bindung zu seinem zukünftigen Rettungshundeführer besitzt bzw. aufgebaut hat

Die Ausbildung dauert ca. zwei bis drei Jahre

Danach muss das Team eine Rettungshundeprüfung ablegen.
Voraussetzung zur Teilnahme an der Rettungshundeprüfung ist der Rettungshunde - Eignungstest.
Das Mindestzulassungsalter des Hundes für die Prüfung beträgt 16 Monate.
Das Zulassungsalter für den Hundeführer beträgt mindestens 18 Jahre und der Rettungshundeführer muss aktives Mitglied im Deutschen Roten Kreuz sein.
Um die Einsatzfähigkeit zu gewährleisten muss das Rettungshundeteam die Prüfung alle 18 Monate wiederholen.
 
Die Prüfung besteht aus den folgenden Einzelprüfungen:
Fachfragenprüfung
Verweisprüfung
Gehorsamsprüfung
Gewandtheitsprüfung (nur bei Trümmersuchprüfung)
Prüfung der Sucharbeit

Man sieht das die Aufgaben und Ausbildung im Bereich Fachdienst Rettungshunde
sehr vielfältig und anspruchsvoll ist und alles ehrenamtlich im Dienst der Mitmenschen. 365 Tage im Jahr - 24 Stunden am Tag. 

Der nächste Einsatz kommt bestimmt und das Alarmtelefon klingelt......
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