Gladbecker Caritasverband auf Grundstückssuche

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Möchten das Projekt "Dezentralisierung des St. Suitbert-Hauses" schnellstmöglich zum Abschluss bringen, benötigen für das ehrgeizige Ziel nun aber noch zwei geeignete Baugrundstücke: Stefan Mühlenbeck, Rainer Knubben und Ute Weber (von links) vom Caritasverband Gladbeck. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Immer weiter fortgeschritten ist in den vergangenen Jahren das Projekt "Dezentralisierung des St.Suitbert-Hauses". Und natürlich möchte der verantwortliche Caritasverband Gladbeck das Projekt auch zum Abschluss bringen.

Erst Ende Juni haben 16 Menschen mit Behinderung die Wohngruppe Schroerstraße in Zweckel bezogen. Damit wurde schon die dritte Wohngruppe im Rahmen des Projekts „Dezentralisierung des St.-Suitbert-Hauses“ eröffnet. „Nun sind wir auf der Suche nach zwei weiteren Grundstücken, um das Projekt abzuschließen“, sagt Stefan Mühlenbeck, Abteilungsleitung Wohnen, Beratung und Assistenz beim Caritasverband Gladbeck.


„Wir benötigen einmal rund 1.200 Quadratmeter für eine Wohngruppe mit insgesamt 16 Menschen mit Behinderung. Des Weiteren brauchen wir einmal rund 2.000 Quadratmeter für eine Wohngruppe mit insgesamt 24 Menschen mit Behinderung sowie die Räumlichkeiten der Tagesbetreuung, die aktuell auch noch im St.-Suitbert-Haus stattfindet“, ergänzt Rainer Knubben, Vorstand des Caritasverbandes. „Ziel ist, diese Grundstücke nicht nur so schnell wie möglich sondern auch noch zeitgleich zu erwerben“, führt Stefan Mühlenbeck weiter aus. Denn die verbliebenen 40 Bewohner des St.-Suitbert-Hauses sollen möglichst gleichzeitig aus dem Haus an der Brauckstraße ausziehen.

Zwei Baugrundstücke werden benötigt

Allein die Größe der Grundstücke ist nicht entscheidend. „Ziel der Wohngruppen ist im Sinne der Inklusion, die Menschen mit Behinderung in unsere gesellschaftliche Mitte rücken zu lassen und ihnen zu einer möglichst hohen Selbstständigkeit zu verhelfen“, sagt Stefan Mühlenbeck. „Eine geeignete Infrastruktur ist daher ebenso ausschlaggebend.“ Dazu gehören nach Angaben der Caritas-Verantwortlichen unter anderem eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, fußläufig zu erreichende Geschäfte und Arztpraxen.

„Wir sind diesbezüglich auch an die Kriterien unserer Förderer wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe oder die Aktion Mensch gebunden“, ergänzt Ute Weber, Einrichtungsleiterin des St.-Suitbert-Hauses. „Diese prüfen die Grundstücke ebenfalls und achten zum Beispiel darauf, ob ein gesundes und ruhiges Wohnen gegeben ist.“

„Wir hoffen sehr, bis Ende dieses Jahres die Weichen für die letzten beiden Bauten gestellt zu haben“, sagt Vorstand Rainer Knubben. „Eigentümer, deren Grund die dargestellten Kriterien erfüllt, können gerne jederzeit Stefan Mühlenbeck oder mich ansprechen.“ Möchten das Projekt "Dezentralisierung des St. Suitbert-Hauses" schnellstmöglich zum Abschluss bringen, benötigen für das ehrgeizige Ziel nun aber noch zwei geeignete Baugrundstücke: Stefan Mühlenbeck, Rainer Knubben und Ute Weber (von links) vom Caritasverband Gladbeck. Foto: Kariger
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