Unterschriften für "Rettet das KARO": Die 1.000er-Grenze ist schon geknackt!

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Freude und Stolz bei den Initiatoren von "Rettet das KARO": Beim ersten öffentlichen Auftritt am 9. Januar konnte man innerhalb von nur drei Stunden in der Fußgängerzone 640 Unterschriften für den Erhalt des KARO in seiner jetzigen Form sammeln. (Foto: Kariger)
Gladbeck: KARO Freizeittreff |

„Toll!“. „Klasse!“, „Unglaublich!“ und „Damit hatten wir so nicht gerechnt!“. Michaela Reclik, Hauptorganisatorin der Initiative „Rettet das Karo“, gerät regelrecht ins Schwärmen, nachdem die Initiative am vergangenen Samstag erstmals mit einem Info-Stand in der Gladbecker Innenstadt vertreten war und dort Unterschriften für die Durchführung eines Bürgerbegehrens zum Erhalt des Freizeittreffs in Butendorf sammelte.

Im Zuge der allgemeinen Sparmaßnahmen will die Stadt Gladbeck für das KARO bekanntlich ein neues Konzept einführen. Dies würde dann aber das Ende der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Einrichtung an der Schachtstraße zur Folge haben, wogegen sich vor allen Dingen in Butendorf schon im Herbst 2015 Widerstand breit machte. Trotz des zu erkennenden Bürgerwillens wurde seitens des städtischen Jugendhilfeausschusses die Umsetzung des neuen Konzeptes am 1. September 2015 beschlossen. Nun suchen die Gegner der Pläne ihr Heil in einem Bürgerbegehren.

„Wir sind mit ganz vielen Bürgern ins Gespräch gekommen und haben zu 99 Prozent Zustimmung erhalten,“ freut sich Reclik. Folgerichtig ließen sich die Gladbecker nicht lange bitten und leisteten ihre Unterschriften. Am Ende waren dies allein am Samstag 640 Unterschriften, womit nach gerade einmal knapp einer halben Woche bereits mehr als 1.000 Unterstützer-Unterschriften zusammengekommen sind. „Es haben auch Bürger unterschrieben, die selbst oder auch deren Kinder vor Jahren das KARO besucht haben,“ berichtet Michael Reclik.

Mindestens 3.560 Unterschriften erforderlich


Exakt 3.560 (gültige) Unterschriften müssen bis zum 29. Februar 2016 zusammengetragen werden, um ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen zu können. Michaela Reclik hat keinerlei Zweifel, dieses Ziel zu erreichen. Vielmehr möchte sie und ihre Mitstreiter noch viel mehr Unterstützer-Unterschriften sammeln, damit auch die Verantwortlichen im Rathaus und in den politischen Gremien verstehen, dass das KARO in seiner jetzigen Form erhalten bleiben muss.

Mit dieser Forderung hat die Initiative auch schon Gehör bei einigen Parteien gefunden. So haben CDU, LINKE und DKP bereits ihre Unterstützung zugesichert und auch das „Bürgerforum Gladbeck“ zeigt sich solidarisch.

Am kommenden Samstag, 16. Januar, ist auf jeden Fall wieder eine Unterschriftensammlung in der Gladbecker Innenstadt geplant. Wer die Initiative „Rettet das KARO“ unterstützen möchte, ist von 10 bis 13 Uhr auf dem „Europaplatz“ (Ecke Hoch-/Horster Straße) willkommen.
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Andreas Richter aus Gladbeck | 11.01.2016 | 22:47  
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