Feuerwehren aus dem gesamten Kreis Recklinghausen bewiesen in Haltern ihr Können

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Haltern: Lippspieker |

Eines wurde vergangenen Samstag am Lippspieker in Haltern sehr deutlich: Die Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet Recklinghausen haben allesamt einen hervorragenden Ausbildungsstand. Zahlreiche Schaulustige überzeugten sich trotz zeitweise heftigen Regens davon, dass man sich auf die Männer und Frauen im Einsatzfall wirklich verlassen kann.

So wie in jedem Jahr im September, trafen sich hier auch über ein Dutzend Gruppen aus Dorsten, um den traditionellen Leistungsnachweis der Feuerwehr durchzuführen. Den ganzen Tag über gaben sich die Gruppen nach und nach die Klinke in die Hand. Auch aus Bayern war eine Gruppe vertreten. Auf Einladung des Löschzuges Wulfen, nahmen sie am Leistungsnachweis teil. Bereits um 08.30 Uhr ging es in Haltern los.

Der Leistungsnachweis bestand aus fünf Teilen. Neben zwei praktischen, einem theoretischen und einem sportlichen Part, gab es noch einem "Erste Hilfe" Teil. Hier wurde von den Teilnehmern die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe für Reanimationen verlangt. Die erste praktische Übung war an diesem Tag aber durchaus schwieriger als gedacht. Wegen des nassen Rasen, bzw. Matsch rutschte so mancher Feuerwehrmann mehr als gewollt, was natürlich Auswirkungen auf die Zeiten hatte. Denn während dieser feuerwehrtechnischen Einsatzübung mussten von den einzelnen Gruppen drei Strahlrohre vorgenommen werden, die verschiedene Größen hatten. Dazu musste Wasser aus einem Teich angesaugt werden. Wobei eine Gruppe aus neun Feuerwehrangehörige bestand. Dieser Löschangriff musste innerhalb von fünf Minuten, möglichst ohne Fehler, durchgeführt werden.

In der zweiten Übung galt es, die Knotenkunde der Feuerwehr zu beherrschen. Ebenfalls auf Zeit und möglichst ohne Fehler. Auch das theoretische Wissen kam nicht zu kurz, denn verschiedene feuerwehrspezifische Fragen mussten schriftlich beantwortet werden. Die Organisatoren des Löschzuges Haltern Mitte und dem Kreisfeuerwehrverband Recklinghausen hatte an diesem Tag aber mal wieder alles fest im Griff. Sie schleusten den Tag über mehr als 600 Feuerwehrfrauen und -männer gut durch die einzelnen Aufgaben. „Es war ein guter Tag. Die große Anzahl an Gruppen zeigt, dass sich hier viele freiwillige Feuerwehren gerne beteiligen. Ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr kann und soll auch Spaß machen. Deshalb hat dieser Leistungsnachweis keinen Wettkampfcharakter. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns über guten Leistungstand“, resümierte Kreisbrandmeister Robert Gurk.
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