Schützenfest Lippramsdorf: Dr. König bald ein Kaiser?

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Ein Höhepunkt des Lippramsdorfer Schützenfest war natürlich das Kinderkönigsschießen, bei der Johann Walster mit großer Treffsicherheit die Krone erlangte und nun zusammen mit Marie Himmelmann als junger Monarch herrschen darf. Fotos: Ralf Pieper

Lippramsdorf. Ist das der Weg zum Kaiserthron? Als "Der Doktor" Helmut Strickling am Montag den Lippramsdorfer Schützenvogel von der Stange hob, sicherte er sich einen Platz beim Kaiserschießen in zwei Jahren. Jetzt darf er sich aber erst einmal als Regent beweisen - zusammen mit Königin Sigrid Kappe.

Die Sonne brannte vom Himmel, als die Königsanwärter zum Duell antraten. Seit 12.30 Uhr gehörten Kimme und Korn nur noch Anton Kappe und Helmut Strickling, die beide die Lippramsdorfer Krone erlangen wollten. Mit dem Abschuß des rechten Flügels hatte sich Kappe schon einmal vorgelegt, und nun wollte er dem Schützenadler den Rest geben. Doch am Ende war es der Mediziner Strickling, dessen Garbe kurz vor dem ersten Stundenschlag das letzte Holz von der Stange fegte. Nach 658 Schuß schwiegen die Gewehre, und das Schützenvolk jubelte ihrem neuen Monarchen zu.

Schon am Sonntag hatten die Schützen ordentlich gefeiert. Bis tief in die laue Sommernacht hinein war das alte Regentenpaar verabschiedet wurden. Am Schützenplatz selbst herrschte den ganzen Tag beste Kirmesatmosphäre, und viele genossen eine kurze Pause mit erfrischenden Getränken im Schatten. Höhepunkt des Nachmittages war natürlich das Kinderkönigsschießen, bei der Johann Walster mit großer Treffsicherheit die Krone erlangte und nun zusammen mit Marie Himmelmann als junger Monarch herrschen darf.

Am Montag nun erreichte die Stimmung ihren Siedepunkt. Mit einer prachtvollen Parade und einem rauschenden Fest begrüßten die Lippramsdorfer ihr neues Königspaar Helmut und Sigrid. Die Schützen feierten mit - und einige konnten sich auch ein Stück des Vogels in den Schrank stellen.
So sicherte sich Tobias Schild das Zepter, Engelbert Frerichmann den Apfel, Sebastian Räwer die linke Schwinge, Robin Overhoff den Schwanz und Edmund Kaiser - passenderweise - die Krone.
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