Die Radtour der glorreichen Sechs bis Sieben von der SVB-Männersportgruppe

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Eine ganz wunderbare Fahrradtour von Brünen über Obrighoven, Hamminkeln, Blumenkamp und Diersfordt bis nach Bislich absolvierten sieben Glücksritter der Männersportgruppe des SV Brünen.

Pfadfinder Hermann Wolter führte uns von Brünen aus zunächst vorbei am Haus Esselt Richtung Bärenschleuse, bog aber kurz vorher nach Westen ab, wo wir uns über "Vierwinden" wieder Hamminkeln näherten.

Der erste überraschende Stopp wartete bereits am Gut Grenzenlust, das mehrmals im Jahr mit offener Gartenpforte lockt. Das Besondere an diesem schnuckeligen Ort am Isselufer: es ist als Arboretum gestaltet!
Wem das nichts sagt: Der Pflanzenbestand der Parkanlage wurde mit seltenen, zum Teil kostbaren Bäumen und Sträuchern umgestaltet - über einige Jahrzehnte hinweg. Ein Arboretum (Lateinisch: arbor = „Baum“) ist eine Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze. Der Grenzenlust-Park mutet zum Teil englisch an, ohne jedoch seinen niederrheinischen Charakter zu verlieren.

Von dort aus ging's zügig weiter vorbei am Gelände der Schillkaserne zum Schwarzen Wasser, wo die erste Essenpause eingelegt wurde. Frikos und geräucherte Schinkenwürstchen schmeckten köstlich zum kühlen Pilsken.
Leider musste Stefan sich schon dort aus dem Siebenerkreis verabschieden: Ihn erwartete eine Hochzeitsfeier auf Schloss Diersfordt. Tja - und genau dorthin radelten auch wir und saugten ein bisschen von der Atmosphäre rund um das ehrwürdige Gemäuer auf.

Dann folgte die schönste Etappe der Radtour: der Weg durch Flüren über den Bislicher Deich bis zum Fähranleger. Bei schönsten Spätsommerwetter genossen wir die Reste des Proviants sowie weitere Biere und Kurze. Herrlich (ich meine natürlich die Sonne)!

Ursprünglich wollte Tourguide Hermann und noch via "Keer tröch" bis zum Naturform auf der Bislicher Insel leiten. Doch die Mehrheit war für 'ne längere Pause und eine zeitige Rückfahrt nach Hamminkeln.

Die starteten wir am frühen Abend, aber nicht ohne weitere Stopps an den Ufern der Bislicher und Dierfordter Kiesseen mit zum Teil spektakulärem Rundblick. Nach rund sechs Stunden landeten wir im Gasthaus Götz, wo die glorreichen Sieben (nä, Sechs) die Vereinstour gesellig beendeten und Norbert endgültig entschied, nicht mehr zur Familienfeier nach Menzelen zu fahren.
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3 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 09.10.2016 | 08:56  
Dirk Bohlen aus Wesel | 09.10.2016 | 09:02  
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 26.10.2016 | 15:22  
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