Leider nur geträumt...

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Hattingen: Kirchplatz |

Ich hatte einen Traum. Ich träumte von einem Gitter. Steckte ich etwa in einem Gefängnis? Hatte ich in diesem meinem geträumten Leben eine schändliche Tat vollbracht, die also gesühnt wurde?

Dahinter erkannte ich es glutrot wie die Morgendämmerung. Sogleich schoss mir Edvard Griegs „Peer Gynt“ durch den Kopf. „Da, da, dadadada, da, da...“. Und schon hatte ich einen Ohrwurm, der mich fürderhin begleitete.
Doch Moment mal: Vor dem Glutroten lag Graues bis Weißliches – Asche? Drohte Gefahr durch Feuer? Ich fing an zu schwitzen.
Und ich träumte weiter.
Plötzlich verschoben sich die Dimensionen. Was senkrecht war, wurde horizontal. Jetzt befand sich auf dem Gitter etwas, das meine Neugier weckte. Das Etwas war zylindrisch, dabei leicht gekrümmt. Plötzlich platzte es auf, etwas Flüssiges trat aus, tropfte ins Glutrote. Ein Alien wie in dem gleichnamigen Film etwa mit Speichel aus Säure?
Schweißgebadet erwachte ich endlich, blickte der Gattin in die Augen, die mich beobachtete – ob meines Wälzens und Stöhnens bereits in Sorge.
Flugs schilderte ich ihr diesen meinen Traum. Ihre Antwort: „Ich habe doch auch schon gesagt, wir sollten endlich mal wieder eine Wurst grillen“, entlockte einem ein „Au ja!“, und das war GALLUS
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