Menschen zur Seite stehen

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Notfallseelsorger Dieter Dreyer, Silke Stern und Pfarrer Hans-Joachim Witte helfen Menschen in schwierigen Situationen. (Foto: Nina-Maria Haupt/Stadt Herne)

Wer Menschen in schwierigen Situationen beistehen will, kann sich ab dem 14. Oktober zum ehrenamtlichen Notfallseelsorger ausbilden lassen. Gesucht werden Personen ab 30 Jahren, die in einem mehrmonatigen Kurs auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.

Ob bei einem plötzliches Todesfall, einem schweren Unfall oder einem Verbrechen – rund 60 Einsätze haben die Seelsorger in Herne und Umgebung in jedem Jahr. Das Team aus 25 ehrenamtlichen und mehreren hauptamtlichen Seelsorgern bietet dabei Unterstützung für Betroffene, vermittelt Ansprechpartner und arbeitet eng mit Polizei und Rettungskräften zusammen. Finanziert und geleitet wird die Notfallseelsorge gemeinsam von der evangelischen und katholischen Kirche.

Alle zwei bis drei Jahre beginnt ein Kurs, in dem 15 bis 20 Teilnehmer mit theoretischen und praktischen Übungen auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Die Termine dafür liegen vorwiegend am Wochenende, geschult wird in den Räumen der Hauptfeuer- und Rettungswache in Bochum, Brandwacht 1. Wer den Kurs erfolgreich absolviert hat, verpflichtet sich anschließend dazu, mindestens drei Jahre lang regelmäßige Bereitschaftsdienste zu übernehmen.

Silke Stern ist als ehrenamtliche Notfallseelsorgerin in Herne, Bochum und Castrop-Rauxel unterwegs. Da sie berufstätig ist, hat sie vorwiegend abends oder am Wochenende Bereitschaft. „Diese Aufgabe hat mich sensibler gemacht für andere Menschen“, sagt sie. Ihr Mitstreiter Dieter Dreyer ist bereits im Ruhestand und wollte eine sinnvolle Aufgabe übernehmen. Inzwischen ist er seit über fünf Jahren dabei und hat sein Engagement immer wieder verlängert. Bewerbungsunterlagen gibt es bei Hans-Joachim Witte, Leiter der Notfallseelsorgeunter, der Rufnummer 0176/83343227 oder per E-Mail (notfallseelsorge@bochum.de).

Quelle: Notfallseelsorge Bochum
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