Tränen lügen eben doch

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Der Sommer ist für viele die schönste Jahreszeit, für einige aber auch die tränenreichste. Ich gehöre leider zu Letzteren. Ich mag es zwar, wenn es warm und sonnig ist, allerdings gibt es einen Haken dabei: Pollen.

Dieser Blütenstaub bringt mich Jahr für Jahr mehr zum "Weinen". Als Fußballer ist es ohnehin sehr unpraktisch, auf Pollen und auch Gräser allergisch zu sein. Dies sorgte schon oft für verwunderte Blicke einiger Zuschauer.

Wenn der Schiedsrichter abpfiff und meine Mannschaft einen Sieg feierte, ich dabei jedoch mit roten Augen und Tränen im Gesicht vom Platz lief, war manch einer irritiert. Fragenden zu erklären, dass ich nicht wirklich weinte, dauerte manchmal etwas länger.

Nur gut, dass ich nicht alleine litt. So konnte ich stets mit Mannschaftskollegen in der Kabine Medikamente austauschen: Augentropfen gegen Nasenspray, Allergietabletten gegen Salbe. Mein Freund ist eben aus Leder. Und wie sang schon Franz Beckenbauer so schön: "Gute Freunde kann niemand trennen." Auch keine Allergie.

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